Erfahrungsberichte

Seit 8 Jahren sind mein 15 jähriger Wallach und ich inzwischen ein Team; leider war er in dieser Zeit mehr krank als fit: Chronischer Fesselträgerschaden (lt. Ta reitbar, nicht mehr springen), Spat, Kolik op und immer wieder Kotwasser und Durchfall in verschiedenen Ausprägungen. Mit diesen Belastungen hatten wir uns ganz gut arrangiert.
Leider begann er vor 1,5 Jahren in den Übergängen zur niedrigeren Gangart hinten wegzuknicken oder wegzusacken; wie ein stechender Schmerz der einschießt. Je nach Schwere hielt er danach kurz das Bein hoch, war aber nie dauerhaft lahm.
Alle Chiropraktiker, Osteopathen, Thp und TA konnten uns keine klare Diagnose mit Behandlungskonzept geben. Nach der Osteo- bzw. Chiropraktischen Behandlung war es oft ein paar Wochen besser, dann das gleiche wieder. Nachdem einige meinten, es wäre ein muskuläres Problem (er hatte inzwischen sehr abgebaut) habe ich ihn im Mai 2019 in Reha gestellt.
Die haben sich mit Darmaufbau, muskulär etc. viel Mühe gegeben und er lief den ganzen Sommer über prima. Ich konnte reiten, longieren etc. und war sooo glücklich.
Im Oktober hatte er aus ungeklärten Gründen vorne ein dickes Bein (gem. Ultraschall Flüssigkeitsansammlung od. Bluterguss). Als ich nach 1,5 Wochen (Bein wieder klar) ca. Mitte/Ende Oktober wieder langsam beginnen wollte, knickte er hinten wieder weg und stolpert vorne wie vorher.
Zur Ergänzung Impfung (Influenza) war Ende August, stark im Fellwechsel ab Ende September. In meiner Verzweiflung habe ich mich an eine Dame wegen einer Haarbioresonanzanalyse gewandt. Sie fand eine chronische Herpesbelastung in Wirbelsäule/Ischialgie und Kopf (Gleichgewichtssinn).

Folgende Medikation wurde von ihr festgelegt:
- Teufelskralle 10 g / täglich
- narcol TCM Kräuter gegen narcolepsie zwei mal 3 bzw. 4 gr / täglich
- Krauterie Götterfunke 80 g/ täglich
- Inhalt von 2 Kapseln Weihrauch p.T
- Hervert gelsemium comp. Tropfen 20 Tropfen 1 mal täglich.

Diese Mittel gebe ich inzwischen 6 Wochen, gefühlt hat sich wenig bis gar nichts getan.
Zu meinen Fragen...
- kommt Dir die Diagnose sinnvoll u. logisch vor - ist darauf zu vertrauen?
- bin ich zu ungeduldig nach 6 Wochen Verbesserung zu erwarten?
- wie schätzt du die medikation ein?
- kein Lysin etc....?
- kennst du guten Behandler ( thp, ta) in Bayer/Mittelfranken, der offen ist und mich nicht als blöd abstempelt
- zur Bestätigung der Diagnose und Behandlung (Akupunktur o.ä.)
- kennst Katja görts
- war auf der Liste der ganzheitlichen TA nach Ivas?
- wäre bei herpesproblematik mesotherapie oder neuraltherapie eine Möglichkeit?
- was kann ich noch tun?

Folgende Symptome kann ich noch feststellen:
- wegknicken vermehrt links, danach keine Lahmheit
- bei putzen links extrem eklig, Hals, Schulter, entlang Wirbelsäule
- sobald isg Region/ Wirbelsäule geputzt wird, entlastet er sofort
- beim entlasten stellt er links Bein oft weit unter Schwerpunkt
- nur beim antraben, seit auftreten der Beschwerden 2-3 kurze Huster
- starke Reaktion/duckt ziemlich weg, wenn man mit spitzen Gegenstand über Kruppe fährt Mobilisierung)

Jetzt habe ich doch einen Roman geschrieben...wollte Dir einfach ein umfassendes Bild geben.
Wäre so sehr froh, wenn du dir die Mühe machst, das zu lesen und mir ein paar Tipps geben könntest. Schon mal ganz lieben Dank und viele Grüße

Hallo 
diese Symptome kenne ich zur Genüge: Die Bornavirus-Herpes-Kombi zzgl. vermutlicher oder wahrscheinlicher Impfschäden, Vergiftungen und anderen Grunderkrankungen.
Kolik-op und immer wieder Kotwasser und Durchfall in verschiedenen Ausprägungen gehören zur Bornavirus-Symptomatik - daran ist letztendlich mein Pferd auch gestorben - ein wesentlicher Faktor war dabei auch Elektrosmog, der triggert insbesondere die Herpesviren und auch die Bornaviren besonders stark.

Wo und wie ist dein Pferd untergebracht? Meistens sind die Ställe dort, wo Menschen nicht wohnen dürfen, unter Hochspannungsleitungen, am Bahndamm, neben Mobilfunkantennen usw., sehr oft haben sie auch Wasseradern und Verwerfungen unter der Box mit Einkopplungen (bei meinem kam dann noch als I-Punkt die Einströmung von radon unter der Box dazu.
Ich suche gerade in meinen umfangreichen Aufzeichnungen die Geschichte meines Pferdes aus dem alten Forum, wo du alles wiederfinden kannst. Mein Pferd war der eigentlicher Gründer des alten Forums, er hatte die Borna-Herpes-Borreliose-Kombi incl. all dem anderen Mist.
Erste Frage von mir: findest du im alten Impfpass deines Pferdes noch die Resequin-Impfung? Fast alle der Pferde im alten Forum mit dieser Kombi hatten diese Impfung im Pass. Mein Pferd bekam diese Impfung mit 6 Mon. - und ab da war er krank. 
Jedenfalls bekommst du meiner Meinung nach mit dieser beschriebenen Behandlung diese Kombi nicht weg, da lachen die Viren nur drüber, da bedarf es sehr viel mehr.
L-Lysin braucht ein Herpespferd (und ein Herpesmensch) unbedingt, 
Ich verstehe auch nicht, wenn deine THP Bioresonanztests machen kann, dass sie nicht mehr als Herpesviren gefunden hat. Hat sie diese denn wengstens mit Bioresonanz behandelt? Besser ist dazu noch Radionik und vor allem, erstmal das Pferd entgiften und dann schauen, was er noch alles für Erreger hat, sind bestimmt noch mehr.
und wenn sie schon auf TCM-Kräuter gegen Narkolepsie gekommen ist, dann hätte sie doch auf jeden Fall auf Bornaviren kommen müsssen! Denn da besteht ein enger Zusammenhang!

Zitat von V. im Beitrag #1
Hallo Chris,
vielen Dank für Deine eingestellten Infos - habe alles durchgearbeitet und bin im Augenblick doch reichlich überfordert wie ich dieses riesige Problem für meinen Ludwig lösen soll.
Auf Deine Fragen:
- bis mai 2019 war er tatsächlich in der Nähe von Hochspannungsleitungen untergebracht. Jetzt haben wir erkennbar keine Handymasten und Hochspannungsleitung in der Nähe. Der Stall (Reha Stall) jetzt ist sehr neu, kein Schimmel, Boxen werden regelmäßig desinfiziert. Inwieweit Wasseradern oder andere Störfaktoren vorliegen kann ich leider nicht beurteilen.
- lt seinem Impfpass wurde er im Zeitraum 2005 bis 2009 (geboren 2004) insgesamt 9 mal mit Resequin plus NN geimpft ...ich könnte kotzen!
Mein nächster Schritt wäre jetzt eine Blutuntersuchung auf Borna und Herpes. Macht das Labor diamedis noch die genausten Borna Tests? Kann ich dort gleich noch Herpes testen lassen, oder ist für Herpes ein anderes Labor besser?
Kannst du mir nicht einen guten TA oder THP in Bayern empfehlen, der mich unterstützen und Ludwig behandeln kann. Wie komme ich im Fall, dass sich Borna bestätigt an das Amantadin?

Ich würde trotzdem gerne schon mal L-Lysin füttern, habe 2 Präparate gefunden:
- aus humanbereich reines l-lysin aus fermentierten Mais vegan
- i West magnobios plus lysin; ca. 29 gr lysin pro Gabe, mit Hefezellwandextrakt, selen und Klinoptilolith
Macht das jetzt Sinn und welches Mittel würdest Du nehmen?
jetzt dazu auch ENgystol und wieviel?
Die Bioresonanz Frau hat ihn meines Wissens nur mit Bioresonanz analysiert aber nicht behandelt. Mein Hauptproblem ist dass ich keinen fähigen Therapeuten habe...bin verzweifelt!
Vielen, vielen lieben Dank, dass du dir soviel Mühe mit uns gibst!!!!
Kolik op und immer wieder Kotwasser und Durchfall in verschiedenen Ausprägungen. Also ich such jetzt mal meine Aufzeichnungen, lies dir mal die Links durch und ich habe eben auch noch etliche alte Fachzeitschriften und Fachartikel eingestellt - es hat sich nichts geändert in den letzten 10 Jahren - einen positiven Einbruch im alten Forum gab es aber, nachdem die besagte Impfung vom Markt genommen worden ist, dürften jetzt so 5 Jahre her sein. 
Zu deinen Fragen:
du brauchst L-Lysin für Pferde und nicht für human, da ist die Dosis doch viel zu niedrig.Habe nur mal kurz bei google eingegeben: z.b. das https://www.medpets.de/puur-l-lysine-pfe...BEgKpI_D_BwEdas testet gut, man muss auch aufpassen, dass es reines L-Lysin und nicht irgendeine Mischung.
2. Engystol habe ich auch früher gegeben, aber für Pferde - ich glaube ich hatte die Ampullen und habe das in die Tränke gegeben. Steht auf dem Beipackzettel, die Dosis.
3. Amantadin - dürfte nicht helfen bei deinem Pferd. Ein Virusstatika ist dazu da, akute Viren am Vermehren zu hindern, egal, ob es nun Bornaviren, Herpesviren oder sonst welche sind. Bei chronischen Fällen gibt man es daher eher nicht.Ob dein Pferd die Viren akut hat, zeigt sich beim Test - erfahrungsgemäß dürfte er aber eher ein chron. Fall sein nach deinen Beschreibungen.
Den Bornavirustest als Antigentest gibt es nur bei Dedimed, Antikörpertest bringen wenig, da die Viren nicht im Blut sind, nur bei akuten Fällen sind da kurz anzutreffen.
Ob die auch Herpes testen, weiß ich jetzt nicht, glaube aber nicht.

Ich bevorzuge sowieso radionische Tests, da kommt alles raus, Viren, Bakterien, Vergiftungen, Pilze etc, eben alles - und die sind auch nicht teurer, aber man hat entschieden mehr davon. Außerdem kann man damit auch behandeln, das geht auch über die Ferne, man muss nicht hin zum Therapeuten, sondern lediglich ein paar Tropfen Blut hinschicken.