Ausbruch des Equinen Herpesvirus (EHV-1) im März 2021

 Sie finden alle Informationen darüber, Testverfahren,  Behandlung, FAQs  usw. hier:

https://www.pferdesportwestfalen.de/herpesvirus

 Die Zeitschrift St. Georg bringt aktuell einen umfassenden Bericht über Herpesausbrüche beim Pferd, EHV1 und EHV 4:
https://www.st-georg.de/wissen/herpes-beim-pferd-wenn-die-seuche-im-stall-ist/?utm_campaign=St.GEORG-01%2F20-311219-Neujahr-Newsletter&utm_content=%F0%9F%8E%89+Alles+Gute+f%C3%BCrs+neue+Jahr+2020%21&utm_medium=email&utm_source=stgeorg

Es hat sich in all den Jahren nicht allzuviel geändert. Wenn man impft, müssen alle im Stall zur gleichen Zeit geimpft werden, aber geimpft werden dürfen nur gesunde Tiere, was an sich schon sehr schwierig ist, das immer alle Pferde zum gleichen Zeitpunkt gesund sind. Trotzdem gibt es immer noch, auch mit den neuen Herpesimfpungen, u.U. schwere Nebenwirkungen bis Ataxien, was viele Pferdebesitzer inzwischen sehr vorsichtig gemacht hat.
Man sollte bedenken, dass Herpesviren bereits im GENOM sitzen können, was ein Fohlen also bereits seit seiner Geburt im GENOM oder im Zellgedächtnis haben kann. Wie sich das auswirkt, wenn dann darauf geimpft wird, hat wohl auch noch niemand erforscht. Aber sehr viele Pferdebesitzer haben das schon festgestellt!
Und die TÄ geben jetzt zu, dass ein geimpftes Pferd Viren ausscheidet und damit andere immungeschädigte Pferde mit latenten oder chronischen Herpesviren anstecken kann - das wurde vor Jahren noch vehement bestritten, nur der Bornavirus- und Herpesfachmann Prof. Ludwig hat das uns damals sehr gut erklärt. Jetzt steht in dem Bericht, es seien nur 10 %, was schwer zu glauben ist, denn jedes Pferd hat eine andere Immunlage. Aber das reicht, um ein anderes immungeschädigtes Nachbarpferd anzustecken - was ich immer wieder erlebt habe in der Vergangenheit.
Die alten Berichte sind also immer noch so aktuell wie heute! Es wundert nicht, dass auch heute viele Pferdebesitzer die Risiken einer Herpesimpfung abwägen!