Epstein-Barr-Virus

Zoonose EBV

Das EBV gehört zu den Gamma-Herpesviren (ein Pendant dazu ist beim Pferd das EHV4 und auch der Hund bekommt ein Pendant davon).  Diese Viren befallen vornehmlich die B- und T-Lymphozyten, also die weißen Blutkörperchen, welche für die Immunabwehr und Bildung von Antikörpern zuständig sind. In diesen Blutzellen kann sich das EBV „einnisten“ und weiter vermehren. In Folge dessen schwächt es das Immunsystem massiv und kann dem Weitertransport über die Lymph- und Blutbahnen und der rasanten Verbreitung der Infektion nicht trotzen.

Was ist dran an diesem Virus?

Der Eine sagt, angeblich harmlos, hat fast jeder - der Andere ist schwer krank dadurch und keine Medizin greift. Es gibt hunderte verschiedene Mutationen dieses Virus.

Das Epstein-Barr-Virus (EBV) stammt ursprünglich aus Asien und wurde vor rund 80 Jahren (im 2. Weltkrieg) nach Europa gebracht. Nach neuestem Erkenntnisstand ist es dann wohl mutiert bzw. hat sich angepasst oder wurde manipuliert zu Zeiten der B-Waffen? Denn jetzt gibt es 2 verschiedene Grundarten und davon kennt man inzwischen ca. 60 Varianten weltweit! Es gibt Meinungen, dass es einen besonders schwer erwischt, wenn verschiedene Varianten aufeinander treffen, was gar nicht so schwer ist durch unsere heutigen Reisemöglichkeiten und Geschäftsreisen!

 

Verschiedenen Schätzungen zufolge sind inzwischen rund 95% der Bevölkerung Mitteleuropas vom EBV befallen - von welcher Variante ist nicht bekannt, wäre aber sehr hilfreich, um die schweren Fälle von den leichten besser einschätzen zu können!

Seine vielfältigen Symptomen machen den Menschen nur zu schaffen, wenn das Immunsystem stark geschwächt ist.  Das kann durch die Einnahme von Antibiotika, durch Magen-Darm-Infektionen, durch Amalgambelastung oder durch psychischen Stress der Fall sein. Trifft der EBV auf einen solchen körperlichen Schwachpunkt, beginnt er sein zerstörerisches Werk - im Immunsystem.

 

Wichtig ist hier auch der Faktor Vitamin D3. Einerseits braucht der Betroffene viel davon, weil das Virus es ihm abzieht bzw. die Vitamin-D-Rezeptoren für sich selbst umbaut, andererseits stärken hohe Vitamin-D3-Gaben nicht nur den Menschen, sondern gleichzeitig auch das Virus. Ein Teufelskreis also, der nur durchbrochen werden kann, wenn parallel gleichzeitig mit den richtigen Maßnahmen auch das Virus behandelt bzw. eleminiert wird.

 

Dabei ist der erste Angriffspunkt des EBV auf den Organismus die Dünndarmschleimhaut, wo der Virus die Immunglobuline irritiert. Der EBV infiziert die B-Lymphozyten, die im Immunsystem für die Bildung von Antikörpern verantwortlich sind. Das Verwirrende an der akuten EBV-Infektion ist, dass zum einen Antikörper gebildet werden, die man gewöhnlich nicht erwarten würde, zum anderen aber auch solche bekannten Antikörper, die üblicherweise Zeichen einer Infektion mit anderen Erregern sind. Leidet ein Mensch also an einer akuten EBV-Infektion, kann durch diese Antikörperbildung eine akute Infektion mit anderen Erregern vorgetäuscht werden, beispielsweise Borreliose.. Anders formuliert, durch die Infektion funktionieren Markerzellen, die Eindringlinge markieren und sie für unser Immunsystem erst erkennbar machen, nicht mehr richtig - sie markieren Feinde entweder gar nicht oder nur unvollständig. Es kann auch geschehen, dass fälschlich körpereigene Zellen markiert und dann vom Immunsystem angegriffen werden. Das wird als Autoimmunerkrankung diagnostiziert. 

 Aus diesem Grund ist der EBV eine ständige Herausforderung für das Immunsystem und natürlich auch für die serologisch Diagnostik. Die Symptome selbst können verschiedenartiger kaum sein.

Mit der Komplementärmedizin und den neuen bioenergetischen und  biokommunikativen Verfahren aus der Quantenmedizin stehen einem aber  heute völlig andere effektive Methoden zur Verfügung!

 

Grundlegendes Verständnis einer EBV-Erkrankung:

Vorab: Was wir spüren, sind  oft die Immunreaktionen,  je heftiger die Symptome, desto heftiger auch die Immunreaktionen. Wenn sich allerdings das EBV chronifiziert, laufen auch die Immunabläufe chronisch ab, da immer neue Viren nachkommen. Dies kann auf unterschiedlichem Niveau passieren, von "vor sich hindümpeln" bis "ständig heftig", wenn der Körper gegen das Virus rebelliert und wie blöde Antikörper produziert, die Immunabläufe aber nicht bis zum Ende bringen kann.

Die Hauptursache dafür liegt darin, dass EBV einen Eiweißstoff produziert, der dem Interleukin 10 (einem Zytokin, d.h. Botenstoff des Immunsystems) ähnlich ist. Interleukin 10 gehört zu den blockierenden, antiinflammatorischen (gegen Entzündungen) Zytokinen, das jeweils eher im späteren Teil einer "Immunkaskade" zum "Einsatz" kommt und dabei hilft, dass das Immunsystem nicht ins Uferlose "Amok" läuft, indem es die T-Zellen-Bildung hemmt (TH1) und damit kein Interferon Gamma mehr produziert wird. Interferon Gamma ist aber notwendig, um die Fresszellen (Makrophagen) zu aktivieren, die die Viren letztlich „auffressen“. Dadurch täuscht EBV das Immunsystem, indem es meint, es „habe schon fertig“. Vereinfacht (so einfach ist es natürlich nicht): Je mehr Interleukin 10, umso weniger EFFEKTIVE Immunaktivität. Diese Zusammenhänge wurden von Baumforth 1999 ausführlich beschrieben. EBV sichert sich damit nicht nur die Aufenthaltsgenehmigung für sich selbst im Körper, sondern blockiert damit auch die Ausheilung anderer Krankheiten.

Die EBVler spüren das in diesen immer wieder ablaufenden, quälenden Wellen, in denen das Immunsystem immer wieder Anläufe nimmt, die Krankheit und andere aber nie zu einem Ende bringt, sondern vorher praktisch "abbricht". Viele fühlen sich "grippig" dabei, aber so, als wenn die Grippe nicht richtig ausbricht und im nächsten Moment oder am nächsten Tag ist alles wieder vorbei. Der Körper merkt dies und fängt wieder von vorn an. D.h. aber, er kann noch so viele Antikörper produzieren, dies bringt nichts. Die teilweise so irrsinnig hohen IgG-Spiegel bei uns resultieren auch daraus! Es sind viele Antikörper im Spiel, aber das IS arbeitet nicht effektiv!

Wie lese ich einen ELISA-Test in der EBV-Serologie?

     Der Nachweis von heterophilen Antikörpern infolge polyklonaler Proliferation der B-Zellen (Paul-Bunnell, Mononukleose-Schnelltest) ist nicht EBV-spezifisch. Es finden sich falsch negative Resultate bei 10-15% der Erwachsenen und 50% der Kinder unter 4 Jahren.

 

VCA-IgG ist zu Beginn der Erkrankung positiv und bleibt auch lebenslang positiv.

 

VCA-IgM ist bei Erkrankungsbeginn positiv und sinkt innerhalb der ersten Monate der Erkrankung wieder ab.

 

Nur bei einer Erstinfektion sind die IgM Titer erhöht, bei Reaktivierungen sind meistens nur die IgG Titer erhöht.

 

EA-IgG wird später als VCA-IgG positiv, um dann wieder abzusinken. Persistierende oder wieder positive EA-IgG-Werte können auf eine persistierende, bzw. reaktivierte EBVInfektion hinweisen.

 

EBNA1 ist anfangs negativ, wird erst später positiv und zeigt damit eine abgelaufene Infektion an. Bei einer chronischen Erkrankung kann EBNA1 negativ bleiben.
Werden beispielsweise IgG-Antikörper gegen EBNA-1-IgG nachgewiesen, beweist das, dass der Patient den Epstein-Barr-Virus in sich hat.

 

Eine chronische EBV-Infektion liegt vor wenn IgG positiv und EBNA negativ ist.

 

Eine Reaktivierung von EBV liegt vor, wenn IgG, EA und EBNA alle positiv sind. Je höher die Werte über dem Grenzwert des Labors liegen, desto heftiger.

 

Ein positiver EBNA-IgG-Test hingegen lässt eine frische Infektion ausschließen, da der Körper erst Wochen bis Monate nach einer akuten Infektion diese Antikörper bildet.

 

Insbesondere bei Patienten mit Immundefizienzen wie immunsupprimierende Therapien, HIV oder auch im fortgeschrittenen Alter kann die Interpretation der Serologie problematisch sein. 

 

 

Es gibt eine Studie, dass z.B. hohe IgG-Titer nicht immer gleich hohe Erregerlast bedeuten. Es wird diskutiert, ob nicht die Viren selbst sondern immunologische Prozesse Symptome machen können. Das Thema und die Diagnostik ist also sehr komplex.