Borreliose ist wohl die häufigste bakterielle Infektion und kann als neue Volkskrankheit bezeichnet werden

Die Diagnose ist häufig nicht zufriedenstellend - häufig unerkannt und meistens zu einseitig behandelt.

 Meldepflicht:

 In Bayern, im Saarland und Rheinland-Pfalz, In den sechs östlichen Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen übermitteln seit 1991 die Neuerkrankungen an das Robert-Koch-Institut.

Aktuelle Leitlinien S3 Neuroborreliose:
https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/030-071l_S3_Neuroborreliose_2018-4-verlaengert.pdf

und https://www.uniklinik-freiburg.de/neurologie/behandlung/neuroimmunologie/infektionen.html

In Deutschland betrifft diese zum größten Teil den Typ Borelia burgdorferi garinii!

 

Die Praxis allerdings zeigt, wie anfänglich schon vom Schweizer Bakteriologen und Entdecker der Lyme-Borreliose Willi Burgdorfer dargestellt, dass sehr häufig und trotz mehrfach wiederholten Gaben das Antibiotikum nicht greift.

Die Abwehrmöglichkeiten dieser Mikrobe sind mit dem Zeitalter der Antibiotika  offensichtlich vorbei.
Die Energie- und Quantenmedizin könnte hier zukunftsweisend sein.

 

Die Einbeziehungen der neuesten bionergetischen Verfahren wie der instrumentellen Biokommunikationstherapien, also radionische oder Quantenverfahren können da sehr hilfreich sein. Es wäre wünschenswert, dass sich in Zukunft mehr Ärzte / Therapeuten sich dieser neuen Informations- und Behandlungsverfahren widmen würden oder enger mit anderen Therapeuten zusammenarbeiten würden, die diese bereits nutzen. Voraussetzungen wären neue Erkenntnisse in die tieferen Zusammenhänge darin, wie das "System Mensch" arbeitet. Seele, Geist und Körper können nicht mehr getrennt betrachtet und behandelt werden.

 

 Borreliose ist nicht gleich Borreliose – verschiedene Bezeichnungen – unterschiedliche Bedeutungen - verschiedene Symptome und Behandlungswege - immer Mischinfektionen
Daher spricht man heute eher vom Borreliose-Syndrom, dessen Zusammensetzung mit Viren und Bakterien erstmal mühevoll diagnostiziert werden muss..
 
Borreliose = allgemeiner Begriff mit Ursache Borrelien, von denen es etliche verschiedene gibt (z.Zt sind 6 oder 7 Arten alleine in Deutschland zu finden), in anderen Ländern noch sehr viel mehr. Weltweit soll es sogar  über 300 verschiedene Arten geben.
Chronische Borreliose = nennt man eine ältere Infektion, in der sich die Borrelien in unerkannte Nischen zurückgezogen haben oder ihre Form verändert haben -  in der Regel haben wir hier immer Mischinfektionen
Neuroborreliose – betrifft Gehirn + ZNS = in Deutschland meistens der Typ Borrelia burgdorferi garinii, in den USA aber in der Regel der Typ Borelia burgdorferi sensu stricto ss. Dieser Typ ist auch die Grundlage der Lyme-Krankheit, diese ist aber eine komplexe Mischinfektion mit anderen Viren und Errger, daher der Name Lyme-Krankheit.
 
Lyme, Lyme-Krankheit - hauptsächlich vorkommend in den USA, aber auch in Deutschland immer öfters - verursacht durch die spezielle Art Borrelia burgdorferi, zuerst aufgetaucht und dokumentiert aus dem Ort Lyme in den USA. In Sichtweite des Ortes liegt eine kleine Insel, auf der das Militär ein B.Waffen-Labor betrieb. Dementsprechend ranken sich die Gerüchte über die Entstehung dieser speziellen Art.
Dieser Borrelientyp wird Lyme-Krankheit genannt,  verursacht hauptsächlich eine Vielzahl von neurologischen Erkrankungen, die eher den Viren zugeordnet werden könnten, ist nach neuen Erkenntnissen multiinfektiös. Es ist eine Mischung aus verschiedenen Viren und Bakterien, eben das Lyme-Syndrom. 
externe  Links:Lyme-Merkblatt vom RKI

Fragen und Antworten:

Eine oft gestellte Frage ist immer diese:

Nimmt man prophylaktisch nach einem Zeckenbiss Antibiotika?

 Ein Dauerbrenner unter den Streitthemen in der Medizin bzw. bei den Ärzten ist die (Lyme)-Borreliose. Die neuen Leitlinien sind da eindeutig: Antibiotika nur nach abgeklärter Diagnose - aber so früh wie möglich. Eine Wanderröte gilt als sichere Diagnose!

 

Was sind die Empfehlungen für Deutschland?

Auch das Robert Koch-Institut in Deutschland rät nach wie vor von einer generellen prophylaktischen Antibiotikagabe nach Zeckenstich ab. Wegen der hohen NNT hält die Deutsche Dermatologische Gesellschaft in ihrer Leitlinie zur "Kutanen Lyme Borreliose" die orale Doxycyclinprophylaxe in Europa nicht für empfehlenswert und die Deutsche Borreliose-Gesellschaft e. V. erwähnt im Kapitel "Prävention" die Antibiotikaprophylaxe nicht.

Neue Studien widerlegen auch die frühere Empfehlung für ein Azithromycin-Gel - es soll die Borrelien nicht abhalten.

Außerdem tragen längst nicht alle Zecken auch Borrelien - auch das ist inzwischen erwiesen durch neue Studien. Es liegt daran, an welchen Tieren sie vorher Blut gesaugt haben - waren es Wiederkäuer, dann sind sie sogar clean von Borrelien. Widerkäuer wirken zooprophylaktisch. Lesen Sie dazu https://www.jagdverband.de/content/mit-reh-und-hirsch-gegen-borreliose

 

Was spielt alles eine Rolle bei der Schwere der Erkrankung?

 

1) Umweltbelastungen, Gifte, Pestizide, Schwermetalle, E-Smog etc.

Vergiftungen aller Art, z.B. Glyphosat in der Nahrungskette, Schwermetalle, radioaktive Stoffe, Elektrosmog und geopathische Störzonen, Einkopplung HAARP, Wohnort – Schlafplatz, negativer Stress. Entscheidend ist hier die Entgiftung bzw. ein entsprechender Test, ob ein Mensch auch wirklich richtig entgiften kann, d.h. alle 3 Stufen der Entgiftungsorgane richtig arbeiten. Letzteres ist bei vielen chronisch Kranken oftmals nicht gegeben.

Wichtig zum Thema entgiften ist das richtige Chelatmittel!

 

Neben der Barrierefunktion verfügt der Darm über eine eigene Immunabwehr, das Darm-assoziierte Immunsystem (gut-associated lymphoid tissue, GALT) = "Intestinale Abwehr"

http://www.allgemeinarzt-online.de/a/1574780

unbedingt lesenswert!

Dazu gehört der Test zu einem Leaky Gut:

Leaky Gut diagnostizieren - mit Zonulin:

http://www.mikrooek.de/fuer-aerzte-und-therapeuten/unsere-diagnostik/unklare-abdominalbeschwerden/zonulin/

Weiter werden in dem Link alle Zusammenhänge sehr gut erklärt:

 Das komplexe Zusammenspiel aus Nahrungsmittelallergenen, Mikroorganismen, Epithel und Immunsystem beeinflusst die Entstehung vieler chronischer Erkrankungen. Vor allem eine durchlässige Darmschleimhaut - das Leaky gut-Syndrom - spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Zonulin-Bestimmung eignet sich zur Abklärung eines Leaky gut bei: allergischen Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Abdominalerkrankungen, insulinabhängigem Diabetes mellitus, metabolischem Syndrom, Fettleber, Multipler Sklerose, Zöliakie.

 

3) Mikroben aller Art, die einen Menschen mit schlechtem Immunsystem besiedeln

Erreger (Bakterien, Viren, Protozoen), Parasiten wie Würmer, Egel, Pilze

 

4) Ernährung auch sehr wichtig! Mineralien, Vitamine, keine vergiftete Nahrung

Das berühmte Zitat Ludwig Feuerbachs „Der Mensch ist, was er isst.“

Nahrungsmittel werden nach Boviswerten = Lebensenergie gemessen – vergiftete, tote Nahrung hat keine Lebensenergie mehr, im Gegenteil, wir verbrauchen enorm viel Energie, um diese Nahrungsmittel überhaupt verdauen zu können. Alles was unter 6500 Bovis liegt, gehört dazu - und das sind sehr sehr viele Nahrungsmittel, die wir täglich kaufen!

 

Vererbung kann auch eine Rolle spielen

HLA`s (humanes Leukozytenantigen-System) – Antigene, die zentral für Funktion des Immunsystems zuständig sind, regeln Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten und Erreger sowie die einzelnen Entgiftungsfähigkeiten Zudem werden Mikroben von der Mutter übertragen über die Plazenta bei der Geburt. Dieses weiß man von Bornaviren, EBV, Malaria etc

 

Überlebensstrategien von Borrelia burgdorferi - Immunreaktion und die Flucht vor dem Immunsystem -

Dr. Norbert Satz, Zürich/Schweiz - beschrieb trotz komplizierter mikrobiologischer Details recht anschaulich die Funktionsweise der wurmförmigen Borrelien. Es sei soweit bekannt, dass Borrelien im Prinzip durch jedes Hindernis/Gewebe gelangen können, auch ganz langsam , wie sie ihre Oberflächenstruktur ständig verändern, um dem Immunsystem zu entgehen. Selbst absterbende Borrelien könnten das Immunsystem noch verwirren, weil sie ihre Oberflächenstruktur nicht mehr veränderten und so als Erreger erkannt würden, die zwar gar nicht mehr aktiv seien, das Immunsystem dadurch aber ablenken würden. Borrelien müssten extrem anpassungsfähig sein, um sowohl in der Zecke als auch in allen möglichen chemisch sehr unterschiedlichen Umgebungen/Übergangsstadien in der Zecke selbst bis in den Wirt, und auch dort ständig, überleben zu können.

Zur Oberflächenstruktur: Die Borrelie trägt einen Schutzmantel mit einem Oberflächen-Protein, genannt VlsE (variable major protein-like sequence, expressed) bestehend aus variablen und statischen Teilen welche immer wieder neu kombiniert werden, die Borrelien können alle 4 Tage (!!!) das VlsE-Protein verändern.

Zwar erkennt das Immunsystem die Borrelien, wenn sie sich nicht gerade verstecken. Soll heißen: Das Immunsystem bildet Antikörper, die allerdings nichts mehr ausrichten können, sobald die Borrelien sich wieder neu getarnt haben. Ein ewiges Katz- und Maus-Spiel. Allerdings spielt das VlsE bei der Labordiagnostik inzwischen eine wichtige Rolle.