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Die diesbezüglichen Forschungen fanden/finden leider alle in USA statt, daher gibts auch nur viele Links dazu in Englisch:
Dieser hier beschreibt sehr gut die Fälle, wo Pferde mit aktuellem Impfstatus die Nervenmutante des EHV1 bekommen:
http://www.vetmed.ucdavis.edu/ceh/pubs-HR25-2-bkm-sec.pdf - leider nur in Englisch - finde ich im Moment nicht mehr
Link zur Latenz der Nervenmutation: http://www.thehorse.com/pdf/ehv/latency.pdf und http://www.mda.state.md.us/animal_health/diseases/ehv.php mit weiterführnden Links
Infos in deutsch: http://www.equivetinfo.de/html/neurologie.htm
Seit Anfang dieser Sammlungen von Erfahrungs- und Forschungsberichten auf
dieser Page in 2004, war ich mir klar, dass irgendwas
mit den Bezeichnungen EHV1 oder 4 und den zugeordneten jeweiligen Symptomen
nicht stimmen kann. Denn die beobachteten Symptome, die von den meisten Besitzern
gemeldet wurden, entsprachen nicht den Vorgaben.
Fast ausschliesslich handelten s ä m t l i c h e Erfahrungsberichte von
den getesteten Pferde mit Erkrankungen des ZNS, ataxieähnlichen Beschwerden
und undefinierten Lahmheiten davon, dass die Tests der verschiedensten Labors,
Kliniken etc. in Deutschland wie auch in der Schweiz und Österreich i
m m e r einen hohen Wert beim EHV4 ergaben und keinen oder ganz niedrigen
Wert beim EHV1.Das Ganze war uns ein Rätsel, aber die Test waren ja eindeutig.
Erst durch den massiven Input im Netzwerk bleibt nur eine Erklärung
übrig, dass wir es jetzt mit einem anderen Typ Virus, einer Mutation
oder einer Kombination zu tun haben müssen. Denn keiner der Fachleute
kann uns diese Ungereimheien erklären, auch eben nicht, warum es meisten
korrekt geimpfte Pferde trifft und diese noch besonders schlimm. Nach wie
vor gilt also unter Fachleuten, dass für die ZNS-Symptome der EHV1 zuständig
und der EHV4 diese Symptome lt. Fachmeinungen nicht bringen kann. Aber auch
der EHV1 bringt keine so schweren Symptome oder eben nur sehr selten, dass
die schwersten Fälle mit Todesfolgen dadurch ausgelöst werden können.
Also der EHV4 kanns nicht sein - aber alle erkrankten Pferde sind hoch positiv
auf EHV4!! Der EHV1, der es evtl. doch sein könne, tritt nie groß
oder garnicht auf getesteten Pferden, die an Erkrankungen des ZNS oder an
Headshaking (hier mit neurologischen Hirnnervenschäden ) leiden. Dafür
muss jeder nur auf die benachbarte Bornaseite schauen und kann dort lesen,
dass dieser Virus zuständig ist für solche schlimmen Nervenschäden
im ZNS und im Gehirn. Und jeder Pferdebesitzer mit Pferden, die inzwischen
auf EHV und Borna positiv getestet wurden bzw. bei Borna hohe Antikörper
aufweisen, weiß, dass man die Symptome beim besten Willen nicht mehr
unterscheiden kann, ob diese jetzt zum EHV oder zum Borna oder zur Borreliose
gehören!!
Eine Herpesinfektion führt bei chronischem Verlauf häufig zu Nervenentzündungen im Kruppenbereich, die besonders links in der Nähe des Ileosacralgelenks auftreten, sich aber auch über weite Teile der Kruppenmuskulatur beider Seiten ausdehnen können. Hier würde Cortison nach kurzer Besserung vermutlich eine Verschlechterung erzeugen durch die dadurch ausgelöste Immunsuppression.
Inzwischen gibt es viele Erfahrungswerte, die erkennen lassen, dass ein Großteil unseres Pferdebestandes mit allen drei Erregern dieser Page gesegnet ist. Bildlich vielleicht so zu erklären dadurch, dass jeder Virus/Bakterien einen eigenen Kreis bilden, die sich individuell bei jedem Pferd anders überschneiden. Die Schnittmenge entspricht den auftretenden Symptomen, eben Mischungen in verschiedener Zusammensetzung mit Grundsymptomen der drei Ursprünge. Auslöser bzw. Aktivierungen sind dann immer - wie schon beschrieben - auf Situationen zurückzuführen, die das Immunsystem schwächen.
Eine Herpes-Infektion kann sich auf vielerlei Arten zeigen, es muß nicht gleich mit schweren Symptomen wie hohem Fieber und Schwäche einhergehen. Eine Herpes-Infektion kann sich z.B. auch nur in Rückenverspannungen, Koordinationsstörungen, Augenproblemen/entzündungen, Reizungen im Atemwegsbereich (z.B. Kehlkopf) etc äußern.
"Ja, wenn sonst alles ok ist, kann eine durch Herpes verursachte Nervenentzündung der Grund eines Hinterhandproblems sein. Spezielle Akupunktur und passende Immunstimulation bringen sehr gute Behandlungs-Ergebnisse. Warnsignal für einen Herpesschub ist da eher klarer oder weißlicher Nasenausfluss (auch wenn es nur ganz wenig seien sollte), nach Husten oder Druckempfindlichkeit des Kehlkopfes und Schmerzhaftigkeit typischer Akupunkturpunkte im Schulter- und Kruppenbereich - Genaueres sagen dann wiederholt angefertigte Serum-Untersuchungen über den Herpes-Status eines Pferdes."
"Herpes wirkt sich in der überwiegenden Zahl der Fälle auf die linke Hinterhand aus. Ein nach außen Führen des Beines gehört nicht zu den dafür typischen Symptomen, ebensowenig das für Arthrosen aller Art typische Einlaufen nach einiger Zeit der Bewegung. "
"Wenn es sich um Herpes handelt: Immunstimulierende Behandlung und (passende) Akupunktur können hier den einzelnen Schub abkürzen, den Virus allerdings nicht aus dem System entfernen. Mit Rückfällen, besonders in Zeiten von Stress und/oder erhöhter Beanspruchung muss also immer wieder gerechnet werden. "
milder Verlauf: Bewegungsstörungen; Besserung nach 2 3 Wochen
Die Inkubatinszeit bei diesem Virus soll nach Berichten erheblich länger
wie beim normalen EHV1/4, nämlich ca. 14-20 Tage (ähnlich dem
Bornavirus) Inkubationszeit beim der neuen Variante des EHV1: 2-8 Tage
Nach Aussage vieler Besitzer waren die Pferde in der Regel k o r r e k t
geimpft! Bei dieser Form hilft also mit Sicherheit keine Herpesimfpung. Das
wirft die Frage auf, ob es überhaupt ein herpesvirus ist oder eine Mutation
oder eben ein ganz anderer Virus.
Denn die schweren Fälle, die jetzt neu in SH auf Borna getestet wurden,
waren alle bornapositiv und gleichfalls positiv auf EHV4!!
Ebenfalls 2 Monate vorher in BW waren viele Bornafälle gleichzeitig im
gleichen Gebiet wie mit dem EHV4 aufgetreten.
Auffallend ist, dass die in den Foren gefundenen Beschreibungen der neuen
Art jeweils schwerpunktartig im Frühjahr aufgetreten sind. (auch wieder
typisch für den Borna). In BW, NRW und Rheinl.Pfalz werden gleichzeitig
Drusefälle gemeldet.
Seltener kommt vor, dass die Nervenschädigung des EHV, hier oft in Verbindung mit der Bornavariante, die Schweifrübe, die Blase, Herz oder auch den Darm (Krampfkolik) betrifft.
Recherchen einer Forumteilnehmerin: i.d.R. befällt der EHV4 den Kehlkopf. Der Nerv, der den Kehlkopf versorgt ist ein Hirnnerv - der N.vagus (X.Hirnnerv). Der N. trigeminus entspringt in der gleichen Hirnregion wie der N.Vagus. Er ist der V.Hirnnerv und zählt ebenso wie der N.vagus zum ZNS. Aber dieser Hirnnerv versorgt neben dem Kehlkopf auch Herz(!),Lunge, Pharynx, Gaumen, Trachea, Bronchien, Gastrointestinaltakt(!). So kommen die vielen Berichte von Betroffenen über die unterschiedlichen Symptome des EHV4 zusammen.
Als einziges Mittel beim schweren Verlauf hilft hier nur noch Aciclovir bei Herpes als Infusion bzw. Amantadin bei vorherrschendem Borna.
"Eine Schweiflähmung - die einen Koppelaufenthalt recht qualvoll
machen kann für ein Pferd! - kann auf eine Verletzung/ ein Abdrücken
der Nerven beim Festliegen / eine Wirbleverschiebung/ eine Herpesinfektion
zurückzuführen sein.
Am einfachsten lässt sich anhand wiederholter(!) Bestimmungen des Antikörpertiters
gegen Herpesviren, die auch unter Einbeziehung des Impfpasses interpretiert
werden, bestätigen oder ausschließen, dass hier HV als Auslöser
in Frage kommen. Ein in TCM ausgebildeter, z.B. IVAS-certifizierter Tierarzt
mit Akupunkturspezialisierung kann in diesem Fall oft wirksam weiter helfen.
Sich wegen einer bestehenbleibenden Lahmheit auch an die operierende Klinik
zu wenden, ist ebenfalls sehr sinnvoll. Unter Umständen ist ja bei ausführlicher
Durchuntersuchung durch den Kliniker (Anästesien der einzelnen Gelenksebenen
von ganz unten beginnend)überhaupt keine Gelenkslahmheit mehr festzustellen
und etwaige Bewegungsprobleme der Hinterhand gehen inzwischen auf die gleiche
Ursache zurück, wie die Schweiflähmung. Und die URsachen davon blieben
eben erstmal zu klären - wobei die erste Titeruntersuchung den Anfang
machen könnte. (Oft hat sich dieser bei länger bestehendem Problem
bereits wieder gesenkt, steigt erst wieder zu einem anderen Zeitpunkt an -
aber eben unabhängig von Impfungen oder deutlichen anderen Symptomen).Erst
wenn hier auch ein Akupunkteur (IVAS!) keine für Herpes typischen Schmerzpunkte
entdecken kann und seine Behandlung abgeschlossen ist, würde Doc an das
Beiziehen eines Osteopathen denken, der mit einer Pferdeklinik zusammenarbeitet.
"
Manche Wissenschaftler vermuten, dass diese beiden Erregerstämme 1
und 4 zusammenarbeiten und das zentrale Nervensystem angreifen, deshalb nennen
sie das neue Krankheitsbild ZNS- oder neurologische Verlaufsform. Zwischen
beiden Viren besteht eine Kreuzimmunität nach wiederholten Imfpungen.
Bemerkung: Auffallenderweise waren alle getesten Pferde in den Berichten mit
den Sypmtomen der ZNS-Erkrankung EHV4-positiv und so gut wie alle waren geimpft,
meistens mit einem kombinierten Herpes/Influenza-Impfstoff.
Lt. einem Bericht aus der Cavallo 2003: Professor Kaaden vom Institut für medizinische Mikrobiologie, Infektions- und Seuchenmedizin der Uni München hat für die neurologische Verlaufsform eine neue Theorie aufgestellt hat. Er suchte im Gehirn und Rückenmark toter Tiere vergebens nach infektiösen Viren und vermutet nun, dass die neue ZNS-Form gar nicht durch eine Infektion ausgelöst wird und meint: "Das könnten auch Immunreaktionen auf eine Impfung sein"! Um das zu klären, verschickte er Fragebögen an TAs, die jüngst Herpespferde behandelt hatten.
Eine andere neue Möglichkeit des Entstehens der Enzephalitis durch EHV-Viren
Befall beim Pferd wird im Klinikbericht www.veti-berichte.de/02Pferd/pferd26.htm erwähnt: Durch einen Booster Effekt, der durch die Neuinfektion mit
z.B. EHV4 auf eine bereits schlummernde EHV1 Infektion eintritt, werden übermäßig
viele Antikörper gebildet, die zur Bildung übermäßig
vieler Immunkomplexen führen, die wiederum eine Enzephalomyelitis/Myelitis
provozieren. Diese führt zu den bekannten Gangataxien und/oder Lähmungen,
der Vor-und/oder Hinterhand.
In dem Bericht wird nicht erwähnt, ob dieses auch im Zusammenhang mit
der EHV-Impfung bei einem latenten Herpesträger auftreten kann. Es ist
jedoch sehr auffällig, dass ausgerechnet die Erreger, gegen die in der
Regel geimpft wird, bei der Krankheitsentstehung eine Rolle spielen.
Eine Schlüsselrolle bei den möglichen Schäden nach einer Herpesimfpung spielen anscheinend die latenten Herpesträger, die lt. Cavallo-Bericht 80 - 85 % der Pferde in Deutschland betreffen, in vielen anderen Ländern wird von gleichen Zahlen ausgegangen.
Beitrag aus Koppel-Forum:
"Es könnte eine Gelenkproblem der LWS bestehen, das die Nervenwurzel
an der Austrittsstelle reizt. Hier treten nämlich auch vegetative Nerven
aus, die den Dickdarm versorgen. Die verschiedenen Nerven einer Nervenwurzel
können sich gegenseitig beinflussen. Aber dann sollte dein Pferd auch
Symptome in der LWS aufweisen, z.B. Rückenschmerzen, schlechte Biegsamkeit,
Unregelmäßigkeit der Hinterhand... "
Der angegebene Link dazu:
http://www.mein-pferdeforum.de/viewtopic.php?p=801&sid=fd91a9c84c094dd819430be2c2bfa335
Die Pferdephysiotherapeutin dort bringt da neue Ansätze rein . Wenn man
da weiterlest, kommt da die Vet-Uni-Wien mit einer Diagnose Pferdeaids und
Autoimmunkrankheit etc.
"Beitrag: Hallo Habe alle Berichte zum Thema Herpes und Folgeerscheinungen
wie Ataxie ... gelesen. Es taucht auch immer die Akkupunktur des Herpes Punktes
auf mit Injektion von homöopathischen Mitteln. Desweiteren das Problem
mit dem Wasserlassen. Die Blase ist "gelähmt". Wie kann ich
das Wasserlassen mit Medikamenten bzw. Akkupunktur und Homöopathie einleiten
bzw. fördern. Die Methode mit dem Katheter ist nix auf die Dauer und
führt früher oder später zu einer Endzündung... . Mein
Tierarzt meint, daß das mit der Blase das schlimmste ist! "
"Antwort Doc: Am einfachsten lässt sich anhand wiederholter(!) Bestimmungen
des Antikörpertiters gegen Herpesviren, die auch unter Einbeziehung des
Impfpasses interpretiert werden, bestätigen oder ausschließen,
dass hier HV als Auslöser in Frage kommen.
Wetterwechsel und naser Wind wirkt bei Nervenentzündungen (schweiflähme)
nicht gerade förderlich. Das betroffene Pferd aufzustallen, vorbeugend
gleich mal bei einer Fütterung wie einen Heuallergiker (auch das handeln
sich Herpeskranke Pferde leicht ein, da Kehlkopfreizungen bei ihnen häufig
vorkommen und es dadurch leicht zu einer Allergisierung kommt) und gleich
beghinnend wiederholt den AK-Titer untersuchen zu lassen, wäre günstig,
ebenso wie das sich umsehen nach einem guten Akupunkteur, in dem Doc die beste
Chance auf eine Besserung sieht.(Blutuntersuchung übrigens am besten
immer ein bis zwei Wochen nach Stressigen EReignissen oder nach einer Gesundheitsverschlechterung
wiederholen, ein merkbarer Titer-Anstieg wäre beweisend für eine
chronische Infektion, bis dahin evt. erstmal nicht erneut impfen, da auch
das den Titer natürlich erhöhen würde.
Wetterwechsel und nasser Wind wirkt bei Nervenentzündungen (schweiflähme)
nicht gerade förderlich. Das betroffene Pferd aufzustallen, vorbeugend
gleich mal bei einer Fütterung wie einen Heuallergiker (auch das handeln
sich Herpeskranke Pferde leicht ein, da Kehlkopfreizungen bei ihnen häufig
vorkommen und es dadurch leicht zu einer Allergisierung kommt) und gleich
beghinnend wiederholt den AK-Titer untersuchen zu lassen, wäre günstig,
ebenso wie das sich umsehen nach einem guten Akupunkteur, in dem Doc die beste
Chance auf eine Besserung sieht.(Blutuntersuchung übrigens am besten
immer ein bis zwei Wochen nach Stressigen EReignissen oder nach einer Gesundheitsverschlechterung
wiederholen, ein merkbarer Titer-Anstieg wäre beweisend für eine
chronische Infektion, bis dahin evt. erstmal nicht erneut impfen, da auch
das den Titer natürlich erhöhen würde.
Ein in TCM ausgebildeter, z.B. IVAS-certifizierter Tierarzt mit Akupunkturspezialisierung kann in diesem Fall oft wirksam weiter helfen."
"Hallo, ich hatte letzte woche schon einen eintrag gemacht. nun ist es raus, mein wallach hatte einen herpes-schub und nun haben wir eine blasenlähmung, schweif und after sind noch ok. wer kann uns helfen und uns verraten, was wir machen können, damit er wieder normal pullern kann."
"also langsam gerate auch ich in Panik was Herpes angeht nachdem ich die ganzen letzten Beiträge gelesen habe. Habe meinen Dicken vor ca. 4 Wochen gegen Herpes und Influenza impfen lassen. Vor ca. 2 Wochen fing es dann an, dass er "schlecht drauf" war. Habe dann erstmal gedacht, dass es am Fellwechsel liegt, da ist er schon mal ein paar Tage schlapp. Dann hat er ein paar Tage später angefangen beim ersten antraben 1 x Mal abzuhusten (kurz und trocken), aber nur beim reiten auf dem Platz, werder beim longieren noch beim freilaufen noch beim ausreiten hustet er. Dann hat er noch einmal ganz seltsam gespieselt, er hat den Schlauch nicht ausgefahren, sondern mit eingezogenem Schlauch gepieselt und sich einmal untern Bauch getreten. Daraufhin hab ich dann den Doc angerufen. Der hat ihn abgehört und meinte die Atemwege sind gereizt/angeschwollen. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung hab ich noch nicht. Der Doc hat mir was zum Entschleimen da gelassen. Ich hab ihn auf Impfprobleme angesprochen, aber da meinte er, dass würde innerhalb weniger Tage auftreten und nicht nach 2 Wochen. Er hat gleich nach irgendetwas gesucht, dass eine Allergie auslösen könnte, aber mein Dicker bekommt Silage und steht im Offenstall, also Stauballergie ist eher unwahrscheinlich. Ausserdem hat er festgestellt, dass mein Pferd am Rücken druckempfindlich ist (Sattel ist gerade frisch gepolstert). Ich hoffe mein Beitrag ist nicht zu verworren, aber ich momentan etwas durcheinander, nachdem ich all die Beiträge zum Thema Herpes mit den verschiedenen Symptomen gelesen hab. Vielleicht habt ihr ja noch eine Idee was es sein kann und könnt mich etwas beruhigen. Er hat kein Fieber und frisst auch ganz normal gut. Allerdings hat er vermehrten Nasenausfluss, aber ganz klar und nicht verdickt."
Über Variante 3, die Borreliose-Borna-Kombi war 2007 noch viel zu berichten, da einige Herpes-Bornapferde jetzt erst noch auf Borreliose getestet werden. Die Headshaker-Datenbank läßt aber erkennen, dass wir bei den HS-lern diese Variante öfters vorfinden.
Ebenfalls laufen Erfahrungswerte von Therapeuten in die Richtung, dass bei diesem Typ die plötzliche Hufrehe auf allen 4 Füßen auftreten kann. Fälle, evtl. mit Todesfolge, die nicht so in das normale Schema passen, da eigentlich alle "normalen" bekannten Auslöser für schwere Hufrehe und eben der Verlauf unnormal waren. Diese Pferde haben auch oft schon im Vorfeld und lange voraus Probleme mit Gelenken etc. gehabt. Kommt dann zur Borreliose eine Bornabeteiligung hinzu, kann es zum Zusammenbruch des Immunssystems führen. Hier sollte an die Variante Kombi-Borna-Borreliose gedacht werden.
Jetzt in 2009 häufen sich die Merkmale, dass Borna und Borreliose sehr oft zusammen auftreten und es eine Verbindung geben muss. Diese Verbindung könnte eine Theorie der humanen Borreliosefachärztin Dr. Hopf-Seidel sein, die in ihrem Buch: Krank nach Zeckenstich beschreibt, dass die Borrelien eine Form annehmen können, in der sie sich mit Viren verschmelzen. Dieser Sache sollte unbedingt nachgegangen werden, es häufen sich die Merkmale, dass das auf das Bonavirus zutreffen könnte.