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Herpes-Testmethoden für Pferde

Vorab gesagt ist es schwierig, aussagefähige Werte bei Antikörpertests zu bekommen, wenn das Pferd keine akute Infektion oder Schub hat bzw. in letzter Zeit geimpft worden ist. Führende Herpesforscher raten zu einem PCR-Test, auch in Bezug auf die neu gefundene Mutante des EHV1, der für die neurologischen Erkrankungen zuständig ist - und gegen den es keine Impfung gibt!

Auszug aus http://www.vet-impulse.com/

16.5.11: am Rande noch was sehr Interessantes neu von Prof. Thein aus o.g. Link:

Auszug: "Abschließend muss festgestellt werden, dass leider bei keinem der im Markt befi ndlichen Herpesimpfstoffe zu erwarten ist, dass das einzelne geimpfte Individuum dadurch vor Neu oder Reinfektionen ob mit oder ohne klinische Folgen verläßlich geschützt wäre. An sich wäre das die Grundlage eines soliden und wirksamen Impfstoffes und der alleinige Grund für seinen Einsatz.
Die Gemeinsamkeit aller derzeitigen Herpesimpfstoffe besteht darin, dass sie diesen Anspruch nicht erfüllen können. Es bleibt auch fraglich, ob dieses Ziel bei diesen Viren auch durch Einsatz modernerer Techniken der
Impfstoffherstellung." weiterlesen hier: http://www.vet-impulse.com/fileadmin/user_upload/EHV1_Impfung_-_209m_-15-3-10.pdf

Wie sicher sind die Tests?

Schwierig zu sagen bei den Antikörpertests. Lt. führender Herpesforscher sollte es auf jeden Fall ein Test mit sog. neutralisierten Antikörper sein. Bei einem Verdacht werden 2 Blutproben im Abstand von ca. 2 Wochen genommen und dann verglichen, ob ein Anstieg oder Abfall des Titers erfolgt ist oder gar kein EHV nachgewiesen wird. Man muss die Ergebnisse Interpretieren können und wissen, ob das Pferd geimpft ist oder nicht (Antikörper im Blut oder nicht). Bei einem ungeimpften Pferd kann man somit sicher die Aussage treffen, ob es ein latenter Träger ist oder nicht. Test nach NT Methode sehr sicher, Dauer ca. 7-14 Tage, je nach Labor.

Bei einem Ausbruch mit schwerwiegenden Symptomen geht der Titer in aller Regel extrem hoch und ist dann Indiz einer EHV Infektion. Ist der Titer allerdings nur bedingt erhöht (meistens etwas über den Grenzwert), sollte die Diagnose in Frage gestellt werden und man andere Faktoren unbedingt ausschließen.

Am sichersten ist der PCR-Test, der nach Virusanteilen sucht.

PCR-Test - Virusnachweis Erreger Equine Herpesviren 1 und 4 (EHV-1, EHV-4) :

Methode Virusanzucht auf Zellkultur. Virusnachweis und –Identifizierung mit einer immunhistochemischen Reaktion. Die PCR (polymerase chain reaction) ist eine molekularbiologische Diagnostikmethode bei der Teile der Erbsubstanz eines Erregers (z.B. Viren, Bakterien) nachgewiesen werden. Auf diese Weise können schon Infektionen in sehr frühen Stadien nachgewiesen werden können, die bei ELISA und Western-Blot unter Umständen unentdeckt geblieben wären.Bei Abort zusätzlich: direkter Nachweis von Virusantigen auf Gefrierschnitten von Lunge und Leber mit Immunfluoreszenz

Lt. Wikipedia gibts es da noch den "Real-time-PCR" http://de.wikipedia.org/wiki/Real_time_PCR., eine nochmal verfeinerte Methode des PCR, ob der auch für Pferde gilt, weiß ich nicht.

Akute respiratorische Erkrankung: Nasen-/Rachentupfer in Virus-Transportmedium.

Neurologische Erkrankung (Frühstadium): 10ml antikoaguliertes Blut zur Leukozytengewinnung (EDTA-, Heparin-, Citrat-Blut).
Abort: Foetus: Organstücke (Lunge, Leber, Milz, Thymus) und Plazenta.
Anforderungen: Material per express und möglichst gekühlt einsenden.
Dauer 2 Wochen bei einem Nachweis eines Virus, mehrere Wochen, im negativen Fall (Blindpassagen).
Direkter Nachweis von Virusantigen auf Gefrierschnitten: 1 - 2 Tage

Bemerkungen:

Virusnachweis: Bei gut geimpften Pferden und bei bestimmten Influenzastämmen kann die Virusisolation schwierig sein und mehrere Blindpassagen erfordern.
Der ELISA-Test ist für Einzelproben weniger geeignet.
Antikörpernachweis: Bei gut geimpften Pferden ist im HHT ev. kein signifikanter Titeranstieg zwischen gepaarten Proben nachweisbar.

5.5. Equines Herpesvirus-2 (EHV-2):

Andere Bezeichnungen Equines Cytomegalovirus
5.5.1. Antikörpernachweis - keine Serologie

5.5.2. Virusnachweis:

Erreger Equines Herpesvirus 2 (EHV-2):
Methode Virusanzucht auf Zellkultur. Virusnachweis und –Identifizierung mit einer immunhistochemischen Reaktion.
Material Sekrete, Nasen-/Rachentupfer, Augentupfer in Virus-Transportmedium, ev. antikoaguliertes Blut (10 ml) zur Leukozytengewinnung (EDTA-, Heparin-, Citrat-Blut)
Anforderungen Material per express und gekühlt einsenden.
Dauer mehrere Wochen (sehr langsame Vermehrung des Virus)

5.6.2. Virusnachweis Erreger Equines Herpesvirus 3 (EHV-3):

Methode Virusanzucht auf Zellkultur. Virus-Identifizierung mit einer Virusneutralisation
Material Tupferprobe, Vesikelflüssigkeit etc. in Virus-Transportmedium
Anforderungen Material per express und gekühlt einsenden.
Dauer 2 Wochen bei einem Nachweis eines Virus, mehrere Wochen, im negativen Fall (Blindpassagen).


Es gibt da noch einen kleinen Selbsttest

mit einem Herpes-Akkupunkturpunkt nach IVAS, der reagiert deutlich, wenn das Pferd einen Herpesschub durchmacht. Und zwar nehmt ihr einen spitzeren Gegenstand, evtl. Hufkratzer, und fahrt mit leichtem !! Druck daumenbreit neben der Wirbelsäule entlang. Natürlich gibt dabei das Pferd immer ein wenig nach, aber wenn ihr beim Herpespferd auf den Herpespunkt kommt, gibt er ganz deutlich und erkenntlich nach, ist nicht zu Übersehen. Dieser Punkt liegt auf der linken Seite auf der Kruppe ungefähr in Höhe des Kreuzdarmbeingelenks, siehe Bild - weißes Kreuz. Der Punkt ist aber nicht ganz genau, wurde mir hinterher gesagt, ein klein wenig verschoben. Da läge auch der Blasenmeredian siehe dazu http://pferdemedizin.com/meridian/. Sollte also von einem Fachmann überprüft werden!


Dazu Doc von Reiterrevue: Den Herpestypischen Druckpunkt gibt es. In der IVAS-Ausbildung (die auch Doc hat) erfährt man darüber und über die Behandlungsmöglichkeiten. Der Punkt reagiert allerdings am ehesten bei der 'Ischias-Form' des Herpes, die bei chronischen Fällen eher auftritt und da vor allem dann, wenn es gerade wieder mal einen (u.U. nur unmerkbar leichten) Schub gibt. Manchmal entzünden sich Nerven in der Kruppe auch weitläufiger und auch rechts und es gibt dann ein förmliches Netz von sensiblen Punkten.

Lt. Fachtierärztin Dr. Bielenberg aus dem Reiterrevue-Forum dazu: Den Herpestypischen Druckpunkt gibt es. In der IVAS-Ausbildung (die auch Doc hat) erfährt man darüber und über die Behandlungsmöglichkeiten. Der Punkt reagiert allerdings am ehesten bei der 'Ischias-Form' des Herpes, die bei chronischen Fällen eher auftritt und da vor allem dann, wenn es gerade wieder mal einen (u.U. nur unmerkbar leichten) Schub gibt. Manchmal entzünden sich Nerven in der Kruppe auch weitläufiger und auch rechts und es gibt dann ein förmliches Netz von sensiblen Punkten.
Bläschen am Kehlkopf können bei Herpes bedingtem Husten auftreten, müssen aber nicht. Ein Druck auf den Kehlkopf kann auch ohne diese in vielen Fällen schon einen Hustenreiz auslösen. Kommt dann noch Sensibilität des Herpespunktes dazu und eine entsprechende Vorgeschichte und eine nicht lebenslang optimal durchgeführte schützende Impfung gegen Herpes (was selten der Fall sein wird), ist die Wahrscheinlichkeit einer chronischen Infektion groß und Untersuchung sowie Behandlung sollten entsprechend eingeleitet werden.

Entsprechende Pharmapunktur mit den passenden reizenden bzw. immunstimulierenden oder - je nach Lokalisation und Indikation - heilenden und beruhigenden homöopathischen Mitteln in die Akupunktur- bzw. Schmerzpunkte kann da oft rasch Linderung bringen.


Archiv: Erfahrungswerte zu den Herpestests:

Anhand einer Herpes-Titer-Bestimmung (Blutuntersuchung) kann man feststellen, ob bei einem Pferd gerade eine aktive Auseinandersetzung mit dem Erreger stattfindet. Ein erhöhter Titer bedeutet aber nicht zwangsläufig, daß ein Pferd an Herpes erkrankt ist, sondern es zeigt nur an, daß eine hohe Anzahl Antikörper vorhanden ist, was z.B. auch nach einer Herpes-Impfung der Fall (und ja auch erwünscht) ist. Ein niedriger Titer bedeutet auch dagegen nicht, daß ein Pferd nicht Herpes-Träger sein kann. Es müssen immer zwei Herpestiter im Abstand von 2 - 4 Wochen gemacht werden. Erst am Verlauf dazwischen ergeben sich aussagefähige Ergebnisse. Allerdings sollte euer TA schon etwas vertraut sein mit dieser Blutuntersuchung, um die Ergebnisse richtig auslesen zu können.

Auch kann man kann die einzelnenen Labormesswerte nicht immer vergleichen, denn es werden von denen unterschiedliche Potenzen und unterschiedliche Verfahren benutzt. So wird bei einem Labor (z.B. laboklin) ein Wert gemessen, der in Tausenderzahlen angegeben ist, wie 1:1024, was für einen Schub eines latenten Träger spricht. Ein anderes Labor (z.B. Labor-Böse) mißt z.B. den Wert 1:40, was ab diesem Wert auch als positiv erkrankt anzusehen ist. Was da als Titer angegeben wird, sind Verdünnungsreihen, bei denen bestimmte Serumreaktionen noch nachweisbar waren. Je höher die Verdünnung (die Zahl 8/16/32), desto höher ist der Antikörpertiter, den das Pferd zu diesem Zeitpunkt hatte. Relevant ist nur die Bestimmung von sogenannten neutralisierenden Antikörpern (NT-Teste), und es müsste bei Serumpaaren ein signifikanter Anstieg gemessen worden sein.

Man kann sagen, ungefähr ein Wert über 1000, also etwa ab 1:1024 würde zu hoch sein für einen Impftiter und für eine Infektion sprechen (oder für einen Impfschaden). Ein Impftiter nach einer frischen Herpesimfpung würde ca. bei 1:800 liegen. Ausschlaggebend ist aber immer der Vergleich der beiden Titer.Man hat z.B. bei einem hustenden Pferd das erst Mal ganz niedrige Werte (unter 100) und beim zweiten Titer über 1000, dann ist das ein Zeichen für eine Herpesinfektion.

Es ist immer besser, einen TA zu finden, der mit Herpes schon Erfahrung hat, ansonsten sollte man sich lieber nach was anderem umschauen. Wenn betroffene Pferdebesitzer erst ihren TA von dieser (irgendeiner) Untersuchung überzeugen müssen, soll er das doch bitte bei jemand anders üben - denn jemand, der das nicht routinemässig öfter macht, hat eine gute Chance, dann den verkehrten Zeitpunkt für den Test zu erwischen (und schon beim richtigen Zeitpunkt gelingt das ja nicht immer sofort...) Außerdem könnte man im Zweifelsfalle im tiermedizinischen Speziallabor mal nachfragen, ob sie den Test machen und welch TA aus der Gegend da öfter Proben einsendet, wo etwas festzustellen ist: Der sollte dann wissen, wie diese spezielle Untersuchung zeitlich am besten abzustimmen ist.

Wie funktioniert der Bluttest:

Erklärung Doc von Reiter-Revue dazu:
"Den typischen Anstieg erhält man nur dann, wenn die Infektion oder das Aufflammen der chronischen Infektion 'frisch' sind. Bei einem Verdacht kann es nach einiger Zeit 'mit Husten' dafür schon etwas spät sein. Bei einem symptomfreien Träger wird man dagegen für den ersten Wert die Tage abwarten, wo er mal schlapp wirkt oder ein ganz kleines bißchen Nasenausflus hat, um dann etwa 14 Tage später mit dem zweiten BEfund auf den allfälligen Anstieg zu untersuchen. Sowohl SN als auch KBR-Test sollten vom Labor gemacht werden und eben in einer sog. paarigen Probe, wobei jeweils auch ein Differentialblutbild gemacht werden sollte. Labor und TA sollten darauf hingewiesen werden, seit wann das Pferd welche Symptome zeigt, wann es geimpft wurde und wie seine Vorgeschichte sonst war."

Herpesträger können kurzfristig wieder zum (ansteckenden) Virus-Ausscheider werden, wenn es bei ihnen zu einem erneuten akuten Aufflammen der Infektion kommt. Das kann schon durch Stress entstehen. Wir haben das in unserem Stall aber auch vermehr bemerkt, wenn ein Kontaktpferd gegen Herpes geimpft wurde. Woran erkennt man diese Phase beim Herpestiter? Hier ist der Titer an Antikörpern noch ganz niedrig - sonst erkrankten sie ja nicht! 14 Tage später findet man dann einen deutlichen Anstieg... Solche typischen Titer-Anstiege findet man bei vergleichenden vorher-nachher Untersuchungen nach akutem Krankheits-Verlauf und beispielsweise auch nach Impfungen.

Spezifische Herpesantikörper kann man im Blut nachweisen, sie sind auch bei einem chronisch erkrankten Pferd nicht immer gleich hoch: man wird daher direkt nach einer Verschlechterung und zwei Wochen danach Blutserum untersuchen lassen: ein deutlicher Anstieg, wenn es keine Gelegenheit zu einer Neuinfektion gab und keine Impfung inzwischen erfolgt ist, wäre so gut wie beweisend für eine latente Infektion.

Die Blutuntersuchung auf körpereigene Antikörper gegen Herpesviren sollten in größeren Abstand von der letzten Impfung gemacht werden und am besten bei/nach einem Stress (Impfung, Transport, Infektion...) zwei Wochen später nochmals wiederholt werden. Ein größerer Anstieg des Bluttiters unter diesen Bedingungen ist beweisend für eine chronische Infektion, die auch durch eine Impfung nicht mehr weggeht. Viele Pferde haben das. Der Nachweis ist nicht einfach, man untersucht - wenn man keine Phase mit z.B. ein bischen Nasenausfluß dazu abwartet, oft einige Male vergeblich: Herpesviren können sich gemeinerweise so in den Körperzellen verstecken, dass sie vom Immunsystem nur schlecht erkannt werden. Dort lauern sie sozusagen darauf, dass der Körper einmal anderweitig beschäftigt ist, um sich dann gleich wieder zu vermehren. Bei uns läuft das mit Fieberblasen oder - mit Pech - mit einer auch äußerst schmerzhaften Trigeminusneuralgie ähnlich. Auch hier sind in einem Fall sicher und im anderen Fall häufig Herpesviren die Auslöser: egal bei welcher Tierart - sie greifen gerne Nervengewebe an und führen dort zu angwierigen Entzündungen."

Blut wird auf für die jeweiligen Erreger spezifischen Antikörper getestet. Beweisend für eine Infektion ist nur ein Anstieg der Konzentration (des Titers mit anderen Worten) dieser Antikörper. Im Akutfall nimmt man also sobald als möglich eine Blutprobe und dann nach 14 Tagen eine zweite - hier sollte sich ein deutlicher Anstieg abzeichen.

Wenn nun die ursprüngliche Infektion lange zurück liegt, wird es schwierig - ein Titer kann in vielen Fällen von früher her stammen, evt. auch von einer Impfung herrühren, was sich nur in den seltensten Fällen unterscheiden lässt.

Wenn das Pferd einmal über mehrere Wochen bis Monate stabil war, wird man einen Basistiter machen lassen für alle 'üblichen' Herpesantikörper und die Untersuchung dann sofort wiederholen, wenn er nach einer Haltungsumstellung oder einem anderen Stressfaktor wieder vermehrt Symptome zeigt. Das wiederholt man nach 14 Tagen nochmals: wenn die Herpes-Antikörper dabei einen Anstieg zeigen, eine Neuinfektion aber ausgeschlossen werden kann und zwischendurch keine auffrischende Impfung erfolgte: Bingo - dann hat man zumindest etwas gefunden, was man behandeln lassen kann (IVAS-certifizierter Tierarzt, Pharmapunktur -Akupunktur- in die spezifischen Punkte der Kruppe, die bei Schmerzemfindlichkeit in den akuten Phasen auch schon eine sehr schöne Verdachtsdiagnose ermöglichen.

Wenn man mit einem Labor spricht, das Antikörperbestimmungen macht, kann einem das vermutlich Tipps geben, welche Tierärzte da sinnvolle Blutproben einsenden - und an die kann man sich bezüglich Test wenden: das nutzt aber nur in bestimmten Phasen etwas - siehe oben beschriebenes Vorgehen: sonst hat man sehr, sehr oft falsch negative Ergebnisse auch bei chronischen Herpesträgern.

Also mit dem zweiten, entscheidenden Test immer warten, bis das Pferd eine Verschlechterung zeigt, auch wenn es nur mal einen Tag schlapp scheint oder ein winziges bischen Nasenausfluß hat und dann direkt UND 14 Tage später testen!

Wie lange dauern die Test?

Zu den Laboruntersuchungen. Laboklin (www.laboklin.de) gibt eine Bearbeitungszeit für EHV1, 4 mit 1-3 Tagen an. Zu BW Zeiten jedoch ist eine Zeit zwischen 8-10 Tagen reell. Ich habe im Netz gelesen, dass der Test (NT Test = Neutralisierte Antikörper) so lange geht, da das Blut bebrütet wird.
Die Hochschulen geben offiziell diese Zeit an, wobei es um diesen NT Test geht:
EHV 1, EHV 4 Serum NT 7-10 Tage 21€ . Hier als Beispiel die Uni München: http://www.vetmed.uni-muenchen.de/micro/we_diag.html

 

Noch zu ein paar Fragen hier:

Wenn Halsarthrosen vorliegen, wird jede Nervenentzündung zu großen Problemen bis hin zur Ataxie führen können. Bringt man die Entzündung durch geeignete Massnahmen wieder zum Abklingen, ist die Chance gut, dass auch die Ataxiesymptome wieder zurückgehen - bis zum nächsten Mal. So kann ein Herpesinfekt bei solchen Veränderungen die Symptome erst auslösen oder zumindest wesentlich schwerer machen. Zur Unterdrückung der Entzündungssymptome in solchen Fällen Cortison zu verwenden, ist äußerst kritisch, da dieses ja auch das Immunsystem mehr oder weniger lahmlegt und so der auslösende Virus erst recht aufflammen kann.

Herpes und Borna kommen oft gemeinsam vor. Seit den verbesserten Diagnosemöglichkeiten merkt man das wohl auch häufiger. Antivirale Mittel helfen, das Fortschreiten in den Griff zu bekommen, ansonsten muss der Aufbau des Immunsystems einsetzen und bei Belastungen aller Art immer wieder verstärkt werden, am besten vorbeugend. Auch eine Impfung ist natürlich eine solche Belastung für das Immunsystem, ebenso wie ein Stallwechsel u.ä..
Muss man impfen, was in vielen Ställen vorgeschrieben ist, kann man mit entsprechender Sorgfalt bei der Auswahl der Impfstoffe und des Impfzeitpunkts und mit passender Vorbereitung darauf (rechtzeitig entwurmen auch gegen Bandwürmer, keinen weiteren Stress zur gleichen Zeit, Immunstimulatioen direkt vorher) schon auch Glück haben damit.

Borreliose ist eine bakterielle Erkrankung, die besonders bei vorgeschädigten Pferden leicht Fuß faßt. Manchmal benötigt man da Antibiotika zu Hilfe und auch hier kann chinesiche Medizin zusätzlich helfen - nicht nur die Akupunktur allerdings, sondern die Optimierung der gesamten Lebensführung einschließlich der Ernährung. Ende Zitat Dr. Bielenberg

 

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