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Herpesimpfungen - Sinn oder Unsinn?

27.11.15: Was sehr zu denken gibt!

Als Leiterin des Zoonose-Forum www.chronische-infektion.de kann ich sagen, dass die seit Beginn an (also seit Gründung des Forums seit ca. 2005) jährlich im Frühjahr und Herbst regelmäßig aufgetretenen sehr schweren Herpes-Bornavirus-Seuchenzüge mit vielen Todesopfern (Bornaviren wurden dabei nie genannt, waren aber in der Regel nachzuweisen, wenn danach getestet wurde) schlagartig abgenommen bzw. verschwunden sind, seitdem "die" berühmt-berüchtigte Influenza-Herpes-Impfung vom Markt genommen wurde! Ein Schelm, der Böses dabei denkt?

Die Pferdebesitzer sollten aber aufpassen, denn dieser millionenschwere Markt wird nicht brach liegen bleiben - eine Herpesimpfung mit "Lebendviren" ist schon in der Pipeline. Nach Meinung namhafter Virusforscher könnte das dann alles noch viel schlimmer werden, denn unsere Pferde sind alle latent mit den verschiedenen Herpesviren belastet bzw. durchseucht!

29.11.07: hier noch ein recht langer Artikel der Uni California zum Thema - sehr lesenswert:

http://www.vetmed.ucdavis.edu/ceh/topics-EHV-1-vaccinations.htm

Ein Punkt davon ist folgender:

"Vaccination has been cited by some as a potential risk factor for development of myeloencephalopathy".

Einige meinen: Die Herpesimfpung als potentieller Risikofaktor für das Ausbrechen der neurologischen Form - das passt durchaus zu den Erfahrungswerten betroffender Besitzer von geimpften Pferden, die es bei den Seuchenzügen mit der neurologischen Form des EHV1 voll erwischt hatte.

Neue Forschungsergenisse bei Herpesviren

http://www.uniklinikum-saarland.de/de/aktuelles/uks_report/UKS-Report_32004/Neue_Forschungsergebnisse_

7.11.07: „Ich lasse dich in Ruhe, wenn du mich nicht krank machst!“ Diese hinter dem Rücken des Immunsystems getroffene „Geheimabsprache“ zwischen Homo sapiens und Herpesviren ist möglicherweise der Schlüssel dafür, dass die Menschheit von den verbreiteten Eindringlingen weitgehend in Ruhe gelassen wird.

Denn immerhin sind zwischen 70 und 90 Prozent aller Menschen mit dem Herpes simplex-Virus (HSV-1) infiziert und über 95 Prozent sind Träger des Epstein-Barr-Virus. Daran gemessen reagiert allerdings nur eine relativ geringe Zahl der Infizierten beispielsweise mit Bläschen, Windpocken, Gürtelrose, Hirnhautentzündungen oder Tumoren auf die Viren. Offenbar genügen sich diese selbst, solange sie unbeachtet bleiben dürfen. Werden sie in Ruhe gelassen, vermehren sich die Viren auch nicht; sie schlafen und fügen ihren Wirtszellen keinen Schaden zu.

Dazu müssen sie allerdings über eine Art von Tarnkappe verfügen, denn grundsätzlich gilt: Das Immunsystem erkennt jeden Eindringling. Möglicherweise haben Virologen und Biochemiker am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg nun solche „Tarnkappen“ gefunden. Bestätigt sich die Vermutung der Forscher, würde das den Weg zu völlig neuen Behandlungen von Herpes-Infektionen eröffnen.

Das zu den Herpesviren zählende Epstein-Barr-Virus (EBV) gilt als Ursache für die in Südost-Asien verbreiteten Nasen- Rachenraum-Karzinome, für die Burkitt-Lymphome in Afrika und für die sogenannten Hodgkin-Lymphome, einem bösartigen Lymphdrüsenkrebs in der Halsregion. Weiter im o.g. Link

Übr diese neuen Erkenntnisse sollte man nachdenken!

Menschen lassen die Herpesviren bei sich in Ruhe - und fahren gut damit, wie oben klar erkannt. Menschen lassen aber die Herpesviren der Pferde ganz und gar nicht in Ruhe, sie überreizen sie sogar vollkommen mit Impfungen innerhalb von ein paar Monaten und zwar mit sehr aggressiven Impfungen. Das ist das Rätsels Lösung, bin mir sicher, da auf dem richtigem Weg zu sein. Wäre vielleicht sogar richtig, einmal zu grundimmunsieren, aber dann weitgehend in Ruhe zu lassen, ab und an mal alle paar Jahre eine Auffrischimpfung vielleicht. Das ist jedenfalls auch die Meinung des Herpesforschers - natürlich nur, wenn es auch eine geeignete Impfung gäbe.

Kein Herpes-Impfstoff bietet Schutz gegen den neurologischen Typ EHV-1 - jetzt wissenschaftlich erwiesen!

22.4.07: Alles, was die Vaccinen (möglicherweise) abdecken, umfasst die respiratorischen Formen. Auf jeden Fall nicht die neue Form der Herpes-ZNS-Erkrankungen. Was schon lange diskutiert wird - z.B. aufgrund der Berichte der Herpesforscher Prof. Osterrieder (http://www.news10now.com/content/top_stories/default.asp?ArID=43863) und Prof. Kaaden (s.unten) - komischerweise waren/sind fast alle diesbezüglichen Links irgendwann nicht mehr zugänglich, gesperrt oder vom Netz genommen- ist jetzt wissenschaftlich erwiesen.

kurze Übersetzung aus engl. Originaltest - siehe unten :

Der equine Herpesvirus Typ 1 ist mutiert. Obgleich nur eine einzelne, kleine Veränderung innerhalb seines Genoms durch vergleichbare DNA Reihenfolge-Analyse aufgedeckt worden ist, hat diese kleine genetische Änderung sehr große Konsequenzen für das Verhalten des Virus im Pferd. Die verhängnisvolle Veränderung hat die Mikrobe zu erhöhten replikativen Energien verholfen und als Folge sein pathogenes (ansteckendes) Potential erhöht. Die durch Mutation entstehende Variation (neuropathogene) vermehrt sich 10 x so stark wie die nichtmutierte Art. Sein pathogener Stempel ist eine Verschiebung in Richtung zur höheren Krankheitswahrscheinlichkeit und zur grösseren Sterblichkeit. Dieses ist das Resultat der ischämischen Beschädigung des Zentralnervensystems des Pferdes. Außerdem haben die durch Mutation entstehende Variation EHV-1 Viren auch die Fähigkeit erworben, sich entschieden leistungsfähiger zu verbreiten, eine andere wesentliche Eigenschaft der epidemischen Belastungen der Viren.

Es gibt z.Z. keine Methode entweder für Verhinderung oder Behandlung des neurologischen EHV-1 Virus. Er lässt sich nur mit einem PCR Diagnostikverfahren testen für das Vorhandensein von neuropathogenic DNA EHV-1 im Blut der Pferde. Ohne einen wirkungsvollen Impfstoff könnte eine Epidemie der paralytischen Krankheit EHV-1 möglich sein.

Es gibt zahlreiche große Ausbrüche auch in Amerika. Es sind keine Ausbrüche wie die üblichen vorher. Neuropathogene Stämme stellen 15% des derzeitigen Reservoirs an latentem EHV-1 und zirkulieren mindestens seit ihrer ersten Isolierung im Jahr 1966 in der weltweiten Pferdepopulation. Die Mutation hat mehrfach und in jedem der 6 "evolutionary branches" (heißt in etwa: Untergruppen, also verschiedene Stämme) des Virus stattgefunden. Neuere Kontrollstudien an der Uni Kentucky zeigen, daß ca. 6% der Pferde latent mit einem neuropathogenen Stamm von EHV-1 infiziert sind. Dort werden großflächige Vorsichtsmassnahmen getroffen für die Eindämmung dieses Virus, die hauptsächlich in völliger Quarantäne liegen und größten Sicherheitsmassnahmen im Umgang mit den ganzen Ausrüstungsgegenständen betroffener Pferde, sogar Menschen allein können Überträger sein. Allerdings ist das alles kaum machbar bei entsprechender Pferdedichte der großen Ställe, Turniere und Veranstaltungen etc.

Nützliche Informationen über die Einrichtung solcher Katastrophenpläne können an den folgenden Web site (pdf Akten) gefunden werden, leider alle in Englisch.

www.aaep.org/pdfs/control_guidelines/Biosecurity_instructions%201.pdf  

www.aphis.usda.gov/vs/ceah/ncahs/nahms/equine/equine05/equine05_infosheet_biosecurity.pdf  

www.usef.org/documents/competitions/2007/ehV.pdf  

Contact: Dr. George Allen, 859/257-4757, gallen@uky.edu, Maxwell H. Gluck Equine Research Center, University of Kentucky, Lexington, Kentucky.

This is an excerpt from Equine Disease Quarterly , funded by underwriters at Lloyd's, London, brokers, and their Kentucky agents. vollständiger Bericht in Englisch auf www.thehorse.com

Bericht Herpesimpfung v. Dr. Osterrieder:
http://www.thehorse.com/viewarticle.aspx?ID=5810

Vermutungen, dass die massiven Herpes(Borna)Ausbrüche auf das Konto von kombinierten Impfungen gehen, die vom Immunsystem nicht mehr vertragen werden, sind schon relativ alt. Es gibz einen Beitrag in Cavallo vom Juni 2003 (im Archiv) u.a. über Prof. Kaaden, der leider schon vor den ganzen Publikationen oben Selbstmord beging mit dem Titel: Wissenschaftler vermuten, dass die neue Herpes ZNS-Form Immunreaktionen auf Impfungen sind

19.10.05: News aus der Vollblutzucht in Sachen Herpesimpfung

gefunden bei BADEN-BADENER AUKTIONSGESELLSCHAFT (BBAG) E.V.

Resequin gegen Virusabort weiterhin empfehlenswert?

Auszug:
Der Hersteller des Impfstoffes RESEQUIN hatt den Hinweis auf die Wirkung gegen herpesbedingten Viruasabort aus seinen Unterlagen / Beipackzetteln gestrichen. Dies betrifft auch den Impfstoff PREVACCINOL. Das Direktorium hat sich mit seinem medizinischen Sachverständigen darauf geeinigt, bei konkreten Anfragen keine gezielte Empfehlung mehr auszusprechen. ....
Die gesamten Maßnahmen der Hersteller sowie des Direktoriums dienen wohl zur Vermeidung von Haftungsfragen. ..
weiter unter http://bbag-sales.de/page/default/511.html

Die Gesellschaft für Pferdemedizin (www.G-P-M.org) erläutert hierzu im Detail:

Es gibt derzeit keinen Impfstoff, der individuell verlässlich - vor allem auch im juristischen Wortsinn - gegen den Virusabort infolge EHV 1/EHV4-Infektionen schützt.

"Es existiert keine dedizierte Impfung gegen eine der 3 Hauptmanifestationsformen nach Infektionen mit Equine Herpesviren (EHV) des Typs EHV 1 und EHV 4 - den Abort (Spätabort), die paretisch-paralytische Verlaufsform (Schlaganfall) sowie die Atemwegserkrankung.

Die Impfung mit den momentan zur Verfügung stehenden Impfstoffen sollte so verstanden und durchgeführt werden, dass eine möglichst 100%-ige Impfdecke im Bestand/ in der Population entsteht, die zur Neutralisation und Reduktion der freien Virusmengen in den Impfbeständen beiträgt. Dies ist bei den latent/persistent verlaufenden EHV-Infektionen mit jederzeit möglicher Reaktivierung und Virusausscheidung besonders wichtig, da korrekt geimpfte Pferde in dieser Phase signifikant weniger Virus ausscheiden als nicht oder nicht ordnungsgemäß geimpfte Pferde. Die Wiederholungsimpfungen in 6-monatigen Intervallen sind als verbindlich anzusehen.

Die Impfung speziell gegen den Virusabort war in Zeiten, zu denen noch zu wenig über Pathogenese und Latenzverhalten der verursachten Erreger bekannt war, ein Impfziel. Dem heutigen Wissen entsprechend kann dies nicht mehr aufrecht erhalten werden, da mit keinem der verfügbaren Impfstoffe individuell verlässlich eine der möglichen klinischen Manifestationen dieser Infektionen unterbunden werden kann. Trotz Impfung wird weder die Infektion, die Reaktivierung der latenten Infektion noch die Etablierung von Feldvirus verhindert. Daraus kann die Konversion in die klinisch manifeste Form jederzeit resultieren.

Aus diesen Gründen müssen die Vakzinen als strategische Waffen verstanden und möglichst flächendeckend eingesetzt werden, um das mögliche Ziel, die Reduktion der die Pferdebestände belastenden Menge von freiem Virus infolge konsequent durchgeführter Impfungen zu erreichen. Dies führt auch zurReduktion der klinischen Manifestation mit den genannten Symptomkomplexen incl. dem Virusabort.

Jeder Impfstoff auf der Basis inaktivierter, immunogener EHV 1/EHV 4-Anteile (z.B. Resequin NN plus) kann zu diesem Zweck eingesetzt werden, ob er die "Zulassung" für die Anwendung "Einsatz zur Prophylaxe von EHV-Abort" hat oder nicht (z.B. duvaxyn EHV 1, EHV 4). Dies ist eine Frage des Zulassungsprozederes sowie der vom Hersteller erarrbeiteten und eingereichten Unterlagen. Sollte also ein Hersteller z.B. den "Abortclaim" aus seiner Produktinformation zurückziehen (Resequin NN plus) hatte immer nur den Anspruch "Schutz vor EHV 1/EHV 4 und/oder Influenza bedingte Atemwegserkrankungen"), so wahrscheinlich aus den genannten Gründen. Es gibt derzeit keinen Impfstoff, der individuell verlässlich - vor allem auch im juristischen Wortsinn - gegen den Virusabort infolge EHV 1/EHV4-Infektionen schützt. Infos unter www.G-P-M.org (Bemerk. Artikel inzwischen nicht mehr zugänglich für Nicht-TAs)

Die Warnungen in Bezug auf Zusammenhänge von zu häufigem Impfen beim Herpesvirus und dadurch mögliche Mutation des Virus waren den Fachleuten zumindest schon in 2005 bekannt. Aber nichts davon kommt an die Öffentlichkeit zum Schaden unserer Pferde!
"Naiv zu sein ist schlecht, aber zu häufiges Impfen ist anscheinend nicht ratsam! " - Zitat aus folgendem amerik. Bericht, in dem der Herpesforscher Prof. Osterrieder schon in 2005 vermutet, dass durch das zu häufige Impfen der Virus mutiert sein könnte. Lesen Sie den Bericht (in Englisch)

Latenten Herpes hat fast schon jedes Pferd - ob geimpft oder nicht!

Die zweite Frage ist daher die, soll/muß ich dann überhaupt noch impfen? Oder was bewirkt diese Impfung dann eigentlich?

Darüber streiten sich unerbittlich seit vielen Jahren zwei große gegensätzliche Lager. Während man im Internet immer überall fündig wird bei Berichten und Meinungen pro Impfung, sind die Informationen bei den öfters auftretenden Nebenwirkungen, Risiken und Impfschäden nur äußerst dünn oder gar nicht gesät. Ja, seltsamerweise leugnen immer viele TAs einfach die Tatsache, dass es so etwas wie vermehrt auftretende Herpessymptome oder anderer nach dieser Impfung überhaupt gibt!! Und viel zu oft impfen TAs einfach, ohne genau vorher zu untersuchen und oft wird geimpft, wenn die Gesundheit das eigentlich gar nicht zuläßt.

Der Anlass zu dieser Homepage waren die Erfahrungsberichte Betroffener über Herpes-Infektionen geimpfter Pferde. Daher entfallen die meisten Erfahrungsberichte auf chronische Schäden oder akute Impfschschäden bzw. Aktivierungen schlafender Viren latenter Träger nach Impfungen..

So gut wie alle Krankheits-Beschreibungen in den Foren und die mich per Mail erreichen handeln von Pferden, die auffallend oft nach einer kombinierten Influenza-Herpesimpfung heftig erkrankten. Ich kenne dagegen nur ein paar Fälle - die mir per Mail mitgeteilt wurden, wo ein ungeimpftes Pferd schwer an Herpes erkrankt ist. In verschiedenen speziellen Pferdeforen im Internet und besonders im Forum von www.reiter-revue.de schildern und disskutieren Betroffene ihre Erfahrungen und geben Hilfesuchenden, die teilweise eine kostspielige jahrelange Odyssee durch Kliniken und FTA hinter sich haben, Rat und Hilfe, unterstützt von einer Fachtierärztin.

Gründe zu den vielfältigen Schäden können u.a. sein, dass dem Immunsystem der Pferde evtl. zuviel zugemutet wird, besonders bei Komibimpfungen - geimpft wird, wenn die Pferde nicht 100% gesund sind, oder wenn sie Allergiker oder latente Herpes- oder Bornaträger sind - oder weil sie sich inzwischen unerkannt dennoch einen der 5 Herpestypen, die die Pferde befallen, eingefangen haben und man draufimpft, mit katastrophalen Folgen. Bei uns Menschen würde niemals ein Arzt jemand gegen Grippe impfen, wenn dieser schon eine Grippe oder einen grippalen Infekt zur Zeit hat. Jeder würde das mit Sicherheit als einen schwerwiegenden ärztlichen Fehler deuten.

Aber auch durchaus ein Grund dürfte die Kreuzimmunität zwischen dem EHV1 und EHV4 sein, die erst nach wiederholten Impfungen auftritt - siehe Symptome. Durch einen Booster Effekt, der durch die Neuinfektion mit z.B. EHV4 auf eine bereits schlummernde EHV1 Infektion eintritt, werden übermäßig viele Antikörper gebildet, die zur Bildung übermäßig vieler Immunkomplexen führen, die wiederum eine Enzephalomyelitis/Myelitis provozieren. Diese führt zu den bekannten Gangataxien und/oder Lähmungen, der Vor-und/oder Hinterhand. Vielleicht ist das der Grund, dass so viele geimpfte Pferde erkranken, da sie latente Träger einer oder beider Viren sind?

Einig sind sich alle Berichte, die ich im Internet gelesen habe, dass ca. 85 - 90 % unseres Pferdebestandes latent mit dem Herpesvirus und ca. 60 % mit dem Bornavirus verseucht sind. Da sich aber auch alle einig sind, dass nur 100 % ig gesunde Pferde geimpft werden dürfen, (was inzwischen auch auf jedem Beipackzettel der Impfung steht) fragt man sich doch, was passiert mit diesen großen Prozentsätzen, wenn sie geimpft werden, wo sie doch den Virus schon in sich haben? Da fragen sich doch die Betroffenen: Kann die Krankheit, gegen die man impft, erst durch die Impfung ausgelöst bzw. aktiviert werden? Viele von uns haben das am eigenen Leib bzw. am Leib unserer Pferde erfahren, dass so was passieren kann, wenn man wiederholt einen unbemerkt latenten Virustäger impft. Meiner Meinung nach sollte man daher vor dem ersten Herpesimpfen die paar Euro für einen 2-maligen ! Herpestiter und dem Bornatest! investieren , um sicher zu sein, dass das Pferd kein latenter Träger in beider Hinsicht ist, da sich jetzt herauskristallisiert hat in den ganzen Erfahrungsberichten, dass anscheinend sehr oft beide Viren zusammen agieren. Leider ist das bei einem schlafenden Virus auch nicht unbedingt sicher herauszubekommen, denn der Herpestest funktioniert erst, wenn der Virus gerade aktiv ist. Da spart man sich und seinem Pferd sicher eine Menge Ärger, wie sie weiter unter Ansteckung und Wiederaufflammen nachlesen können.

Mehr Aufklärung und viel mehr Wissen ist unserer Meinung nach erforderlich, die die Pferdebesitzer einfordern sollten, von den Tierärzten, von der Pharmaindustrie und von den Stellen, die meinen, sie müßten empfehlen, vorschlagen oder anordnen. Hier kommen Betroffene zu Wort, die sich gezwungenermaßen nach Erkrankung ihres Pferdes damit auseinander setzen mußten.

Diese Berichte werden immer mehr, vielleicht werden aber die Besitzer jetzt auch sensibler auf die Symptome. Vermutlich gehören die Mehrzahl dieser Impfgeschädigten zu den latenten Herpesträgern, von denen es nach Einschätzung aller Experten bis zu 80 % Betroffene geben soll. Latente Bornaträger sollen 60 % und mehr sein. Meistens wissen die Besitzer gar nichts davon, haben nur ein Pferd, was evtl. chron. Staubhusten, Kehlkopfhusten, Empfindlichkeiten im Fellwechsel etc. hat. Wenn diese Pferde aufgrund eines vielleicht nicht ganz gesunden Immunsystems mit einer kombinierten Inluenza/Herpes-Impfung überfordert werden, kann es passieren, dass dadurch der Virus erst richtig ausbricht - und dann glaubt niemand an eine Herpesinfektion, da diese Pferde doch alle geimpft sind und die Symptome schwächer und auch anders sein können.

Auch Herpes-Impfungen machen ein solches Pferd nicht mehr virusfrei, sie können bei richtiger Gabe zusätzlicher Medikamente durch den Tierarzt oder bessser durch die Alternativ-Medizin der Homöopathie und THP nur helfen, es über längere Zeiträume frei von Krankheits-Anzeichen zu halten, es wird dann auch keine Viren auf andere Pferde weiter übertragen. Aber Achtung: Kommt ein latenter Herpesträger bzw. wie aus Erfahrungen klug geworden; kommt ein Pferd, dass schon einmal einen Herpes-Impfschaden durchgemacht hat, mit einem frisch herpes-geimpften Kontaktpferd, dass selbst ein latenter Träger ist, zusammen, kann es sich wieder neu anstecken! Aus dem Kreislauf kommt man dann garnicht wieder heraus, es hilft nur, sich eine Unterkunft zu suchen, wo es nicht mehr mit Impfkandidaten Kontakt hat, das ist aber sehr schwer. Helfen können da evtl. gezielte Abwehrmassnahmen und Immunstärkungen, wenn man weiß, dass ein Nachbar wieder mal geimpft werden soll.

Es können aber genauso gut dadurch katastrophale Impfschäden entstehen, wenn man auf einen schlummernden Virus draufimpft. Vergleichbar ist das "Schlummern" und Wiederauftauchen des Herpesvirus mit dem Auftreten von sogenannten Fieberblasen beim Menschen, diese werden ebenfalls durch (andere, menschen-spezifische) Herpesviren hervorgerufen. Auch den hat man "immer", wenn auch nur bei extremer Immunschwäche so heftig wie beim ersten Mal. Bei Pferden sind chronische Formen oft dadurch gekennzeichnet, daß Pferde immer wieder unter Kehlkopf-Reizungen zu leiden haben oder immer wieder Hinterhandschwäche-Symptome entwickeln, durch eine "Hexenschuß-artige" Nervenentzündung im Kruppenbereich.

Manche Pferde haben bereits seit ihrer Fohlenzeit Herpes - und behalten diese chronische Infektion auch meist lebenslang - trotz nachträglicher Impfung.

Herpes-Viren verstecken sich besonders tief im Inneren der Körperzellen und sind dadurch für das Immunsystem "gut getarnt". Deshalb schützt eine einmal jährliche Impfung nicht genügend, zweimalige Auffrischung pro Jahr oft auch nicht, viele (z.b. im Rennsport) impfen deshalb schon alle 3 - 4 Monate (lt. Impfindustrie hält der Impfschutz eh nur 3-5 Monate an) und dann gibt es welche, die bauen nach der Impfung überhaupt keine Antikörper auf. Deshalb ist es zweifelhaft, ob diese Impfung überhaupt Sinn macht, da sich jetzt in den letzten 2 Jahren durch viele Berichte Betroffener gezeigt hat, dass diese Impfung keinen Schutz bietet, insbesondere bei der ZNS-Form des Virus. Viele Fohlen bekommen Herpes bereits von der Mutter mit.

Laßt evt. durch wiederholte Serum-Untersuchungen feststellen, ob das Pferd bereits Herpes-Träger ist, bzw. sich beim Nachbarn in dessen Akutphase bereits angesteckt hat - Herpes überträgt sich langsam im Stall - eher durch direktes Beschnuppern oder Anschnauben (Grippe fliegt dagegen über hunderte von Metern). Anderseits dauern solche Untersuchungen lange (man kann sie auch noch beim geimpften Pferd machen, wenn man die Probennahme passend in die Impfintervalle hineinbastelt und evt. leichteste Hinweise auf Virusvermehrung berücksichtigt usw. ist ziemlich kompliziert, wenn man wirklich etwas herausfinden will

 

weiter mit Erfahrungsberichten zu Herpes-Impfschäden


weiter im Archiv 05:

Inhalte:

27.5.05: Schwere Herpesfälle in Schleswig-Holstein

19.5.05 Headshakerpferde haben meistens mehr Hirnnerven beschädigt als nur den Trigenimus-Nerv.

28.4.05: Herpesfall im Stall - wie verhalte ich mich?

19.6.03: Wissenschaftler (Virologe Prof. Kaaden) vermuten, dass die neue Herpes ZNS-Form Immunreaktionen auf Impfungen sind!

 

aktualisiert 1.12.07

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