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Ich habe hier beispielsweise die Symptome aufgeführt, die von den vielen anderen Betroffenen in den Diskussionsforen genauso oder ähnlich berichtet werden. Es sind alles die Symptome einer sehr schmerzhaften Trigenimus-Neuralgie aber auch bedingt durch die Schädigungen anderer weiterer Hirnnerven (z.b. Sehnerv, Hörnerv, Hirnnerven etc), die aber durchaus etwas variieren können. Bei bornapositiven Pferden weiß man inzwischen, dass das Virus den Liquordruck im Kopf erhöht, was zu einem etwas anderen Kopfschütteln führt.
Die meisten Pferde gehören in die Gruppe der nervenschädigenden Erreger Bornavirus, Herpes, Neuroborreliose. Aber es muss noch einige Faktoren mehr geben, um Headshakung hervor zu rufen. Da kristallisieren sich immer mehr pulsierende Funkwellen hervor, z.B. ein Handyfunkmasten in der Nähe, Weiden unter Starkstromleitungen etc. Aber auch Vergiftungen mit Schwermetallen, vor allem Quecksilber, Cadmium.
1. Ruckartiges plötzliches nach oben schnicken des Kopfes ohne jegliche
Vorwarnung, wie elektrischer Schlag
2. Ausdruck einer Reaktion, die man normalerweise erwarten würde, wenn
ein Insekt in die Nase geflogen ist oder in die Nüstern gestochen hat
(dieses war ganz extrem bei meinem)
3..Abwischen und reiben der Nüstern an den Beinen - und natürlich
nach der Arbeit an der Wand oder sonstwo.
4.Shaken nur bei der Arbeit wie Reiten, Longieren, aber auch Laufenlassen
ohne alles auf dem Platz
5.normalerweise kein Shaken auf der Weide, Paddock, Box
6. Das Kopfschnicken fängt in der Regel an, sobald sich das Pferd bewegt,
also die Durchblutung mehr wird.
7. Beim Kopfschlagen klappert er mit dem Gebiss, so ähnlich wie schnabbelt
total mit der Oberlippe
8. Sehr viel schnauben und prusten, manchmal mit mehr oder weniger weißem
Ausfluss
9. Zwischendurch schon mal hüsteln (machen Herpespferde öfter) ,
Kehlkopfhusten
10. Mit Nasenmaske von innohorse sofortige Besserung, würde sagen, kollossale
Besserung bei meinem und bei vielen anderen auch..
11. Sonne ist auch nicht so von Bedeutung, er shakte mit und ohne Sonne, war
schlimmer bei schül-warmen Wetter mit viel Fliegen.
Hatte zwar die sunblock-Maske auf der Weide auf, beim Reiten brauchte ich
sie aber nicht, aber wohl die Nasenmakse.
12. Ohne Nasenmaske waren auch Auslöser Wind und Regentropfen sowie Schneeflocken,
also typisch alle Reize auf den Trigenimus-Nerv.
13.Die meisten beobachten einen Zusammenhang/Verstärkung mit allergischen
Auslösern / Pollen im Frühjahr
14. wie bei vielen anderen auch beschrieben, wenn man die Zügel lang
läßt wird es schlimmer, bei konzentrierter Arbeit besser.
15. Viele Betroffene berichten, dass es bei dressurmäßiger Arbeit
schlimmer ist als beim Springen oder beim Ausreiten,
16. habe deutlich eine Verschlechterung bemerkt, wenn er Kontakt zu einem
frisch geimpfen Pferd mit Herpesimpfung hatte, war egal mit welche Marke,
also eindeutig Reaktion generell auf Herpesviren, aber auch auf Bornaviren,
die bevorzugt von Mai bis Juni sich verstärken
17. Bei vielen (meisten) beginnt es im Frühjahr und geht zurück
in den Wintermonaten (saisonales HS), in wenigen Ausnahmen belibt es das ganze
Jahr über, hier wird vermutet, dass es sich weiterentwickelt hat aus
dem anfänglich saisonales HS bzw. das sind besonders oft die Pferde,
die zusätzlich Borna haben.
18. Wir hatten auffallend viele Berichte in den Foren, wo Pferde mit einigen
der o.g. Symptome auch schlechte Hufqualität, bröckelnde Hufe und/oder
schlechte Leberwerte aufwiesen.
Inzwischen gilt bei den Bornaforschern als erwiesen, dass diese Pferde unter
einem erhöhten Liquordruck im Kopf leiden, der sich überall bemerkbar
macht. Also nicht nur beim Reiten oder beim Longieren der Pferde bei Gruppe
1. Also Dauershaker, immer und überall, wo auch kein nocecover hilft,
der ja nur ein Gegenreiz auf die drei Trigenimusausläufer auf der Nase
ist.
Die Erfahrungsberichte zeigen, dass man die bis jetzt üblichen Kategorien in der Unterscheidung daher so nicht aufrechterhalten kann (saisonal, photic und idiopatic). Idiopatisch ist ja nur der neue Ausdruck für "unbekannte Auslöser". Auch wenn die TN-Neuralgie ursächlich durch Herpes- und/oder Bornaviren verursacht wird, scheinen die Auslöser für die erneute starke Reizung zu Beginn der warmen Jahreszeit der dadurch beschädigten Nerven eben auch das Licht, die Fliegen etc. zu sein. Auch ist zu beobachten, dass das HS oft in den ersten Jahren noch saisonal abläuf, aber ohne Viren- und Nervenbehandlung sich immer länger ausdehnt, bis die Pferde irgendwann das ganze Jahr und überall shaken. Auch hat eine Betroffene (Biologin, TCM) festgestellt, dass der Bornavirus alleine es locker schafft, über die 12 Hirnnerven alle Symptome auszulösen, die wir bei unseren HSlern entdecken.
Interessant ist auch die Tatsache, dass viele Betroffenen sehr oft berichten, dass eine Influenza- bzw. eine kombinierte Influenza-Herpesimpfung vor dem Ausbruch akuter Symptome vorausgegangen war. Vermutlich wird erst durch dieses Zusammenspiel der Viren mit Beteiligung von Impfungen, die alle das Immunssystem zusätzlich schwächen, das HS zu diesem Zeitpunkt ausgelöst, aufgrund von Entzündungen bzw. Nervenschädigungen. Interessant hier auch die Tatsache, dass Bornaseuchenzüge hauptsächlich im Mai - Juni aufteten. Gleichzeitig werden Ende April überall die Wurmkuren vor der Weidesaison verabreicht und auch die Impfungen fallen oft im Frühjahr an, ebenso beginnt jetzt die Allergikerzeit. Wahrscheinlich gibt es da Verbindungen und Zusammenhänge.
Das Bornavirus wandert bekanntlich in Nervenfasern (Axiomen) durch den Körper und auch ins Gehirn.
Bei der Eintrittspforte am Riechkolben gelangt das Virus auf direktem Weg ins limbische System. Dort befindet sich eine bevorzugte Stelle im Gehirn, wo das Bornavirus sich vermehrt in den verschiedenen Neuronenschichten, vor allem aber im Hippocampus.
Dieses läßt sich nachweisen mit Bornavirus-spezifischem Eiweiß in immun-dispologischen Schnitten.
Von hier aus wandert das Bornavirusmaterial zentrifugal in die Peripherie des Körpers, wiederum über die Nervenfasern.
Hier gelangt das Bornavirus auch über das Chiasma Opticum in den Sehnerv (nervus optikus) und vor von hier in die Netzhaut. Aus experimentellen Untersuchungen an Kaninchen, Ratten und Rhesusaffen ist bekannt, dass das Bornavirus eine Nervenschädigung in der Retina verursachen kann. Gleiches muss beim Pferd, das die natürliche Infektion trägt, angenommen werden.
Entzündungserscheinungen in Pferdeaugen können außerdem zu fibrinösen Ablagerungen im Innenaugenbereich führen. Die Mondblindheit kann damit zusammenhängen. Wenn das Bornavirus über den nervus opticus in die Netzhaut gelangt, kann es zu einer Überreizung der Stächen im Auge kommen. Diese Ereignisse hängen sehr wahrscheinlich mit dem klinischen Syndrom zusammen.
Obwohl diese Zusammenhänge wissenschaftlich nicht genau untersucht sind, muss analog zum experimentell infiziertem Tier auch beim Pferd von ähnlich pathologischem Mechanismus ausgegangen werden.
Diese Überlegungen sollten bei Pferdehaltern, Züchtern und Tierärzten großen Raum in der Diagnostik von Augenkrankheiten beim Pferd einnehmen.
C.Schmedt/H. Ludwig
4.9.09
Aus http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~cn6/zecken/hassler.htm: Die drei Borrelienarten sind B. burgdorferi, B. garinii und B. afzelii. Sie wurden kürzlich aufgrund genetischer Unterschiede getrennt. Angeblich verursacht B. garinii mehr Neuroborreliosen, also Nervenschäden im ZNS und Gehirn!
Der Headshaker hatte als einziger von den drei getesten Pferden auch Antikörper gegen die Art B.garinii, die anderen beiden Pferden nur die anderen beiden. Es wäre also sinnvoll und hilfreich, diese Infomation weiter zu überprüfen, wenn Pferdebesitzer ihre Pferde bei zecklab testen lassen, ob es dieser einen Gattung bedarf, um das HS auszulösen. Wir wären um Mitteilung in unserem Forum oder in der HS-Analyse sehr dankbar. Es würde vielen weiterhelfen. Bis jetzt gibt es einige Testergebnisse von Pferden, die den B.garninii nicht haben - und auch alle nicht shaken, obwohl sie auch herpes- und teilweise bornapositiv sind.
Dazu sind die Aussagen auf www.lymenet.de/ sehr interessant:
"Die häufiger bemerkten neurologischen Defekte betreffen einen oder
mehrere Gehirnnerven (I. bis XII.), sehr häufig bei meinen Patienten
die sensorischen Anteile des nervus trigeminus (V.) und
die motorischen Komponenten des nervus facialis (VII.).
In absteigender Reihenfolge werden Defizite bei der Schmerzempfindung in V2.,
V3., und V1. gefunden.
V2. Neuritis macht sich in Form von Parästhesien (Fehlempfindungen unter
der Haut, "Kribbeln", d. Übers.) oder Dumpfheit im zentralen
Gesicht und den Wangen bemerkbar.
Gaumen- und Zahnschmerzen können eine weitere Manifestation der trigeminus
neuritis sein. Man schließe Zahn-Abszeß oder Sinusitis aus, die
mit ähnlichen Zahnschmerzen auftreten. Die häufigste Hirnneuritis,
die ich sehe, ist die des siebten (VII.) Nervs. Abnormalitäten dieses
Nervs können verschiedene Formen annehmen. "
Anmerkung: Es gibt Berichte, dass eine Facialisnervlähmung direkt nach der kombinierten Infl./Herpesimpfung auftrat und bei anderen direkt danach nach einer Influenzaimpfung HS begann. Dann berichtete jemand, sie hätte den Eindruck, dass das HS ihres Pferdes schlimmer würde bei intensiven Gerüchen und jemand fragte an, ob es sein könne, dass ihr Pferd schlecht hören würde.
Auch hierzu finden sich Angaben in obiger Lyme-Borreliose-Page:
"Nebenbei bemerkt:
* Hyperacusis (Geräusch-Empfindlichkeit) kann eine Form der VII.-Neuritis
sein.
* Geruchsneuritis (I.) wird begleitet von dysosmia (ungewöhnliche Gerüche).
* Neuritis der II., IV. und VI. Hirnnerven zeigt sich als Doppelsehen.
* Wenn der VIII. Nerv betroffen ist, kann das Resultat Vertigo (Höhenangst)
und Hörbeeinträchtigung sein. "
Die zweite große Gruppe sei die Kombination Herpes mit Borna. Beide Gruppen benötigen offenbar Zusatzfaktoren, um aktviert zu werden. Eine Schlüsselposition scheinen hier kombinierte Impfungen zu sein, aber auch Stress, Wurmkuren oder generell Überforderungen des Immunsystems. Das könnte erklären, wieso das eine Herpespferd HS bekommt und das andere nicht, warum in der HS-Datenbank der eine nur herpespositiv, der andere nur bornapositiv oder borreliosepositiv ist, oder alle drei haben, aber alle gemeinsame Grund-Merkmale beim HS aufweisen, nämlich die Schädigung von Hirnnerven. Bildlich vielleicht zu erklären dadurch, dass jedes Virus/Bakterien einen eigenen Kreis bilden, die sich überschneiden. Die Schnittmenge entspricht den auftretenden Symptomen, eben Mischungen.
Man vermutet eine Durchseuchung bei Herpes von ca. 85 % und vom Borna-Disease-Virus von ca. 60 % (manche vermuten schon mehr) unseres Pferdebestandes. Auch Borreliose ist weit verbreitet und durch verbesserte Aufklärung und bessere Testmethoden steigt die Zahl steil an..
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