Wir haben seit Beginn dieser HS-Seite in 2004 sehr viele Erfahrungsberichte sammeln können, die sich kontinuierlich erweitern. Headshaking an sich ist zuallererst mal eine Überreizung / Entzündung / Schädigung der Nerven. Wo das jetzt herkommt, gilt es möglichst herauszufinden. Zu viele Impfungen wie Herpes, Tollwut, Tetanus sind nunmal nervenlastig. Wahrscheinlich kommt sehr viel zusammen, bis ein HS ausbricht. Impfungen kristallisieren sich immer mehr und immer öfters heraus als Auslöser, der das volle (Gift)-Fass zum Überlaufen bringt. Ursachen könnten hier u.a. in den toxischen Zusätzen zu den Impfungen liegen, den Adjuvans, wie auf der Seite Impfungen beschrieben.
Es war immer klar, dass es verschiedene Arten von Headshakern gibt, es gibt einige überlappende Symptome, aber jedes Pferd kann wieder individuell reagieren bei den verschiedensten Anlässen als Auslöser.
Laut Fachmeinung der Bornaforscher ist es inzwischen gesichert, dass die Borna-Pferde mit dem Kopf schlagen aufgrund eines erhöhten Liquordrucks im Kopf. Bei diesen Pferden hilft meistens kein Nasecover, haben die Betroffenen herausgefunden und die shaken nicht saisonal, sondern mehr oder weniger je nach Schub immer und überall. Von ruhigen gleichmäßigen Auf und Ab im Paddock bis Kopf an die Wände knallen bei akuten Fällen gibt es da alle Varianten.
Zweitens die Gruppe, wo aufgrund einer vorhergehenden Nervenschädigung, sei es nun durch Borreliose oder Herpes etc oder in anderen Ländern West-Nil-Virus, jede kleinste Komponente zur Übereizung führen kann, das können Pollenallergie oder auch Gerüche (je nach Schädigung der entsprechenden Nerven im Gehirn siehe weiter unten) Sonne (Augennerv) , Lärm (Hörnerv) etc. sein. Versuche vor Jahren haben schon bei Mäusen und Ratten ergeben, dass der Borna Netzhaut und Retina im Auge schädigt (http://www.uni-leipzig.de/%7Evetana/subjects.html)
Inzwischen ist es auch in der Humanmedizin gesichert, dass der Bornavirus die Retina im Auge schädigt! Also dürfte damit wohl in Erwägung gezogen werden können, dass auch die Pferde, die vorher aufgrund des auslösenden Sonnenlichtes in die Gruppe Photoic headshaking eingestuft wurden, Nervenschädigungen des Augennerves und der Retina haben.
Nach Auswertung der Berichte und beiden Datenerhebungen dürfte die größte Gruppe die sein, die saisonal shakt mit den verschiedenen Triggerauslösern aufgrund einer Nervenschädigung. Impfungen als Auslöser sind hier ganz nach vorne gerückt! Daher haben wir auch eine zweite Datenbank angelegt, die auf Impfreaktionen und evtl. auch Wurmkuren bei vorgeschädigten Nerven abzielt, siehe Seite Erhebungsbogen. Bei den Auslösern durch Impfungen ist nicht der Impfstoff, sondern ebenso die Adjuvans wie Thiomersal (Quecksilber), Saponine etc. relevant (siehe hierzu die ganzen benutzen meistens hochgiftigen Aduvans auf der Seite Impfungen!) Diese Auslöser sind einfach eben der Tropfen, der das bis dahin stetig angefüllte Fass überlaufen läßt.
Neu hinzugekommen ist der neue Aspekt, dass der EHV1 mutiert ist; der Mutant Ursache für die schweren ZNS-Schädigungen ist (siehe Bericht auf Seite Aktuell) was Ursache der großen Borna-Herpes-Züge in den letzten 3-4 Jahren sein könnte, wo es auffallend viele Schwerstkranke und Todesopfer lt. Berichten der betroffenen Pferdebesitzer unter den geimpften Pferden gab, insbesondere denen, die die kombiniert Influenza-Herpesimpfung bekommen hatten. Auffallend ist eben auch, dass gerade in diesen letzten Jahren parallel die Headshakerquote stark nach oben gestiegen ist, bei denen sehr oft ist eine Trigenimusneuralgie zu beobachten ist oder diagnostiziert wurde.
Diesen Pferden hilft in den meisten Fällen erstmal das Nosecover! Soll man auch dann konsequent benutzen, damit den Pferden der Stressfaktor genommen wird. Das Nosecover lindert aber nur durch Gegenreiz, es heilt nicht und daher sollte die Ursache gleichzeitig gesucht und behandelt werden!
Viele zeigen gerade jetzt im Frühjahr draussen typisch allergische Komponenten, so dass wir jetzt probiert haben, diese auszuschalten mit der Gabe von Histamin-Globulis kurz vor dem Reiten, zusätzlich zu der weiteren Borna- und Borreliosebehandlung. In der Tat war eine Verbesserung zu sehen. Die Verbesserung bei manchen kann aber durchaus auch darauf beruhen, das Histmin ein Neurotransmitter ist. Allerdings war dadurch das HS nicht auszuschalten. Dass es nicht nur allergisch sein kann, zeigt die Tatsache, dass diese bzw. die meisten Pferde immer noch reagieren auf feinste Regentropfen oder Schneeflocken auf der Nase. Allergie scheint also eine durchaus übliche Folgeerkrankung zu sein, nie der Hauptfaktor! Ebenso als Folgeerkrankung kann die Überreizung oder gar Entzündung der Nackenbänder anzusehen sein, aber nicht als Ursache des HS.
Die Behandlung der Headshaker gestaltet sich wohl als das schwierigste von allen Rubriken dieser Page.
Lt. neuesten Forschungen mögliche Ursachen durch nervenschädigende Viren, also Borna und Herpes. Ebenfalls zu den großen Nervenschädigern zählen die Bakterien der Borreliose, hier insbesondere die Lyme-Borreliose mit der Neuroborreliosse und hier wiederum soll der eine Typ Burgdorferie graninii der Nerventyp und Auslöser für Nervenschäden im Gehirn sein - wird vermutet.
Im Gegensatz zu dem was bisher angenommen wurde, nämlich, dass die Borreliose Beschwerden nur durch die Spirochäten selbst verursacht wird und die daher immer weiter bekämpft werden müssen, meint der amerikanische Fachmann Dr. Shoemaker, dass es die durch Borrelien freigesetzten Toxine (Gifte) sind, die (persistierende) Beschwerden hervorrufen. Die Neurotoxine binden sich an Fettmoleküle und wandern damit durch den ganzen Körper. Insbesondere fetthaltige Organe sind betroffen, vor allem das Gehirn. Der Begriff Neuro-Borreliose sei dadurch obsolet, denn das Gehirn sei immer mit betroffen. Es gibt keine Lyme-Borreliose ohne Gehirnbeteiligung. Daher fiele die Notwendigkeit einer Liquorpunktion auch weg. …Das betrifft die Menschen, aber mit Sicherheit bleiben die Pferde von dem diesem Neurotoxin nicht verschont, wenn sie die gleichen Erreger haben. Lesen Sie weiter den vollständigen Bericht darüber auf der Seite Borreliose-News.
Obwohl sich schon viele in unserer privaten Headshaker-Analyse eingetragen haben, können wir immer noch nicht herauskristallisieren, warum das eine herpes/borna- und/oder borreliosepositive Pferd nun headshakt und das andere nicht. Wir haben drei Pferde testen lassen beim Serum-Antikörpertest recom blot bei zecklab - alle drei sind herpes-, borna- und borreliosepositiv. Nur einer davon war Headshaker. Also trifft es auch nicht immer zu, dass diese Verbindung zu HS führt. Es gab aber einen, vielleicht signifikanten Unterschied, zwischen den drei getesteten Pferden. Der eine mit dem Headshaking hatte Antikörper gegen alle drei Unterarten der Lyme-Borreliose im Blut, die anderen nur zwei. Wir sind da aber dran.
Headshaker mit der Ursache beteiligter Viren/Bakterien zeigen einmal die
Symptome einer Trigenimus-Entzündung , aber auch benachbarter Nerven
im Großhirnbereich wie z.b. Sehnerv, Hörnerv, Nerv fürs Gleichgewicht
etc. Diese Trigenimus-Neuralgie läuft auffälligerweise sehr ähnlich
ab wie die Zoster (Herpes)-Neuralgie beim
Menschen. Nervenbild mit Ausläufer des Trigenimus-Nerves beim Pferd.
Zu der Frage, wieso ist ausgerechnet der Trigenimus-Nerv betroffen: Der mögliche
Zusammenhang zwischen EHV1 und Zoster-Neuralgie könnte darin bestehen:
Lt. Recherchen einer Forumteilnehmerin: i.d.R. befällt der EHV den Kehlkopf.
Der Nerv, der den Kehlkopf versorgt ist ein Hirnnerv - der N.vagus (X.Hirnnerv).
Der N. trigeminus entspringt in der gleichen Hirnregion wie der N.Vagus. Er
ist der V.Hirnnerv und zählt ebenso wie der N.vagus zum ZNS. Aber dieser
Hirnnerv versorgt neben dem Kehlkopf auch Herz(!),Lunge, Pharynx, Gaumen,
Trachea, Bronchien, Gastrointestinaltakt(!). So kommen die vielen Berichte
von Betroffenen über die unterschiedlichen Symptome des EHV1/4 zusammen.
Generell sei dazu gesagt, dass es nach all den Erfahrungswerten nicht ausreicht, dass ein Pferd eines der obigen Viren hat, um automatisch zu headshaken. Es gibt unzählige Herpes- oder Borreliosepferde, die nicht shaken und auch ein Bornapferd shaked nicht unbedingt, zumindest nicht als latenter Träger oder mit leichten Symptomen. Es muss immer einiges zusammenkommen, dieses Gebiet ist immer noch sehr unerforscht. Jedenfalls haben die Betroffenen erkannt, dass zu viele Impfungen und zu viele Wurmkuren einen wichtigten Auslöse-Faktor darstellen.
Internationale Netzwerke haben den Vorteil, dass man viele Puzzleteile von einzelnen Fachleuten zusammenfügen kann, die dann evtl. einen Sinn ergeben. So fragen sich andere, warum bekomme ausgerechnet ich Krebs, warum bekomme ich das CFS oder MS etc. obwohl so viele andere latent mit den gleichen Erregern befallen sind und es Ihnen nichts ausmacht. Hier stelle ich mal folgenden Text zum Nachdenken rein, ob er nicht auch auf unsere Headshaker und ebenso unsere schweren Borna-Herpes-Borreliosefälle übertragen werden kann. Führende Spezialisten sagen über das CFS (Chronic Fatique Syndrom) über AIDS und über Krebs, dass es ein Energieproblem der Zellen sei: Energieüberfluß ist die Basis allen höheren Lebens, und wenn man ihn schädigt - wenn man den Sauerstoff nicht in den Körper gelangen läßt, wenn das Blut von Poppers [Nitrite] oder Sulfonamiden [incl. sulfonamidhaltigen Medikamenten wie Bactrim] oxidiert ist, oder wenn der Transitweg zwischen dem Blut und den Zellen durch Schwermetalle vergiftet ist, oder Mangel an essentiellen Fettsäuren, oder wenn die Mitochondrien in den Zellen zerstört sind durch mangelhafte Ernährung oder durch Antibiotika - dann kann der Sauerstoff nicht vom Blut zu den Zellen transportiert werden. Dann kann die Zelle nicht genug Energie produzieren. Entweder stirbt sie dann, was Entzündungen hervorruft, oder wenn die Zelle überleben kann, dann wird sie krebsartig.
Wie schon am Anfang der Seite beschrieben, bei unseren Headshakern könnte das Fass übergelaufen sein, was der Organimus noch vertragen kann.
In Frage kommen hier alle Ursachen und Nervenreizungen organischer Bedingungen, die an den Zähnen, in den Ohren, im Genick, an der Halswirbelsäule oder im weiteren Wirbelbereich liegen, aber auch in Stirn- und Nebenhöhlenentzündugnen, Sinusitis (Kieferhöhlenentzündungen oder Massen in den Kieferhöhlen), Augenveränderungen, Otitis (Ohrenentzündungen). Aber auch alle Ausrüstungsgegenstände wie Sattel, Zaumzeug etc. sollen vorher abgecheckt worden sein.
(Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel). Nach deren Meinung müssen sie wahrscheinlich nur als unterstützende Fakoren hinzugerechnet werden, da ja bei Allergien auch immer ein schwaches Immunssystem besteht, das dann wiederum nicht in der Lage ist, die Viren und Bakterien unter Kontrolle zu halten. Ebenso treten dann gehäuft Pilze und Schädliche wie Milbenbefall auf. Jedenfalls gilt als oft genannter Grundsatz:
Zuerst kommen die Viren, dann die Bakterien und dann die Allergien und Pilze etc.
Auffallend ist jedenfalls, dass eine größere Anzahl von Headshaker auch gleichzeitig unter einem Sommerekzem leiden. Dazu ein interessanter Link: http://www.dr-assmann.de/veroeff_islandpferd_0399.php
Sommerekzem, meistens ausgelöst vordergründig durch die allergische Reaktion auf das Enzym der Kriebelmücke, hintergründig aber auch ein Stoffwechselproblem und schlechtes Immunsystem, wobei wir letztendlich wieder bei den Viren landen.
Damit es nicht gar zu einfach wird, gibt es sicherlich von allen noch Mischformen , siehe die bildliche Vorstellung der Schnittmenge von Pferden, die alle drei Erreger haben.
Als wichtiger Fakor ist der Stress zu nennen, damit sind nicht nur äußerliche oder psychische Stressursachen gemeint, sondern auch starke Schmerzen, die besonders auftreten, wo eine Entzündung des Trigenimusnerves bzw. anderer Nerven vorliegen kann oder meistens auch vorliegt.
Headshaking hat in letzter Zeit überproportional zugenommen, da die Foren voll sind von neuen Meldungen,das wie aus dem Nichts plötzlich das Headshaking begann. Meiner war erst 6 Jahre, als es wie bei fast allen im Frühjahr begann. Da wir das Symptom HS aufgrund von Traumen und Verletzungen etc schon immer hatten, läßt vermuten, dass für den sprunghaften Anstieg in letzter Zeit ein anderer Faktor zuständig sein dürfte. Es kam bei vielen wie aus "heiterem Himmel" und die betroffenen Pferdebesitzer stehen auch hier mal wieder oft hilflos demgegenüber. Nur wenige TAs und THPs kennen sich mit dieser Problematik aus. Was blieb, war wieder mal die Selbsthilfe der Betroffenen mit Hilfe des Internets.
Alle Erfahrungswerte der Betroffenen seitdem kommen aber zu dem Ergebnis, dass zu viele Impfungen und Wurmkuren ein nennenswerter Faktor dabei sind.
Die neuesten Erkenntnisse haben wir aufgrund der Untersuchung eines herpes- und bornapositiven Headshakers, der mit einem neuartigen Testgerät (Vegatest) aufrund von Bioresonanzen ausgetestet wurde. Es wurde festgestellt, dass u.a. fünf Hirnnerven geschädigt wurden. Alles über diesen Test, seine Ergebnisse und die neuen Behandlungsversuche finden Sie unter Biomedizin