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Headshaking erkennen - Diagnose

Zuerst überprüfen Sie die einfachen Dinge.

Überprüfen Sie, ob der Sattel passt und das Zaumzeug. Der Nasenriemen Ihres Pferds sollte auf dem knochigen Teil seiner Nase und nicht auf dem Knorpel unterhalb dessen ruhen. Pferde haben viele empfindliche Nerven in ihrem Gesicht und oft dürften unpassenden Zäume (und sogar Sätteln)! bewirkt haben, dass Pferde ihre Köpfe in Irritation schüttelten.

Testen Sie daher auch an der Longe oder beim Freilaufen, ob das HS auftritt ohne Zaumzeug und ohne Sattel.

Bitten Sie einen anderen Reiter darum, Ihr Pferd zu reiten und zu beobachten, ob Headshaking-Anzeichen auch dann auftreten. Wenn das headshaking Ihres Pferds durch ihr Reiten verursacht wurde, ist dieses eine Art, das herauszufinden.

Ab jetzt geht es in Richtung Erkrankung

Es ist möglich, das die Nerven Ihres Pferdes so empfindlich, gereizt oder entzündet sind, dass winzige Insekten oder Partikel schon das headshaking verurschen. Mehrere Eigentümer berichten, dass sie probeweise einen alten Nylonstrumpf an die Nasenriemen ihrer Pferde anschließen, die das Maul bedecken, wesentliche Entlastung geliefert hat. Verwenden Sie das breiteste Ende des Strumpfs und schließen Sie es an den Nasenriemen mit einem Schnürsenkel an. Oder benutzen Sie ein käufliches Nasennetz (innohorse.de) und Sunblockmaske. Das Nasennetz war mal kurz in Dressurprüfungen zugelassen, wenn der TA einen Headshaker bescheinigt - inzwischen muss da zu einer Spezialprüfung eines von der FN bestellten TAs, von dem es pro Bundesland nur einen gibt - also sehr kompliziert. Aber wohl gerechtfertigt, da inzwischen auch seitens der FN erkannt wurde, dass Headshaking eine ernst zu nehmende Erkrankung ist und damit die Erkrankung behandelt werden muß.

Nasennetz ausprobieren

Das Nasennetz stimmuliert durch leichten Druck die Ausläufer des Trigenimusnerves.

Bringt das Nasennetz eine Verbesserung, dann sollten Sie auf auf Nervenerreger testen lassen wie Bornavirus, Herpes und Borreliose, insbesondere hier den Nerventyp Burgdorferi graninii.

Das Nasennetz ist ein Gegenreiz zu den drei Ausläufern des Trigenimusnerves ist, der in diesem Fall entzündet sein dürfte durch einen der drei Nervenerreger. Bei akutem Bornavirus hilft das Netz in der Regel nicht, da das Shaken hier auch durch einen Druckanstieg im Kopf entstehen kann.

Auf jeden Fall ist hier TA oder THP dringend angesagt.

Lassen Sie den Nasenriemen weg. Der Druck vom Nasenriemen scheint bei einigen Pferden aufgrund der o.g. Nervenreizung unangenehm zu sein. In diesem Fall versuchen Sie auch, wenn Ihr Pferd vertrauenswürdig ist, einen Bitless Zaum, ein springendes hackamore oder westliches Hackamore zu verwenden; einige Reiter berichten, dass Headshaking- Pferde leichter ohne einen Zaum gehen aus o.g. Gründen. Das ist aber schon ein Grund für Pkt. 2.: Tierarz rufen, denn dann sind Nerven entzündet.

Versuchen Sie die Sonnenschutzmaske (www.innohorse.de) Es kann sein, dass Ihr Pferd eine noch dunklere Maske braucht, um Entlastung zu erfahren. Es gibt die Sunblockmaske auch mit angeschlossenem Nasenteil. Diese Symptomen weisen aber alle zuerst mal auf den Bornavirus hin.

Bearbeiten Sie Ihr Pferd drinnen und am frühen Morgen und spätem Abend, wenn Sonnenlicht weniger intensiv ist. Eine Bekannte reitet nur nach Dunkelheit, wenn die HS-Anzeichen ihres Pferds viel sanfter sind.

Im Sommer bringen Sie Ihr Pferd an den Abenden anstatt dem Tag heraus. Vergewissern Sie sich, dass es dunkel ist, wenn Sie Ihr Pferd herausbringen; sogar eine Stunde des Lichts kann einen großen Unterschied machen.

Wenn möglich, behalten Sie Ihr Pferd drinnen am Tag in den Sommermonaten und bewegen Sie Ihr Pferd abends. Wenn Sie Ihr Pferd am Tag herausbringen müssen, bringen Sie Ihr Pferd in einer Weide heraus, wo Schatten verfügbar ist.

Bringt das Nasennetz keine oder kaum Verbesserung?

Durch einen Fachtierarzt oder Klinik überprüfen lassen (Röntgen oder CT) ob sich entzündete Zysten, Eiterherde etc im Kopf /Kierfer /Zahnbereich des Pferdes befinden, die auf die Nerven dürcken. Diesen Fall haben wir öfters bei Pferden, wo garnichts hilft. Nach der OP ging es diesen Pferden wieder gut!

Ist das Pferde überimpft?

Wichtig ist, den Impflplan zu überprüfen. Fing das Headshaking nach einer Impfung an? Hier auch den Zeitraum noch einige Wochen danach einkalkulieren. Viele Pferde vertragen diese nicht und haben Impfschäden. Es können beipielsweise 10 Imfpungen gut vertragen werden und nach der 11. kippen sie um.

Weitere Fragen, die abzuklären sind:

Fing das HS nach einer chem. Wurmkur an? Insbesondere einer Wurmkur mit Ivermectin?

Fing das HS nach einer Stresssituation an wie Umzug, Veranstaltung etc.?

Wann shakt ihr Pferd? Besondere Situationen, besondere Gerüche, nur in der Sonne, nur in der Bewegung etc. Alles aufschreiben! Bei Bejahung dieser ganzen Fragen kommen die drei Nervenerreger in Frage, die danach ausbrechen.

Wann man den Tierarzt anrufen kann

Sobald Sie Ausrüstungsgegenstände, Reiter und Ausbildungsprobleme ausgeschlossen haben, konsultieren Sie Ihren Tierarzt oder in diesem Fall einen alternativ arbeitenden Therapeuten. Wenn Ihr Pferd ein neurologisches oder allergisches Problem hat, ist es nach vielen Erfahrungswerten unwahrscheinlich, ohne die Hilfe einen guten Tierarzts/THPs auszukommen.
Ihr Tierarzt oder ein Pferdedentist sollten gründlich die Zähne und Maulregion Ihres Pferds überprüfen, da die zu headshaking beitragen können, auch eine Endoskopie kann nötig sein, ebenso die Ohren und Nasennebenhöhlen untersuchen lassen.
Denken Sie daran, einen ausgebildeten Pferdechiropraktiker zu konsultieren. Es ist möglich, dass Fehlabstimmung von der Wirbelsäule des Pferds Schmerz im Gesicht des Pferds verursachen könnte.Es gibt eigenere Referate darüber, dass das headshaking ihres Pferds mit systematischer Chiropraktik gelöst wurde.

Denken Sie daran, ein ausgebildeten Pferde-Akkupunkteur (am besten nach IVAS) zu konsultieren.
Wenn Ihr Pferd seinen Kopf vor allem zu einer Seite wirft, lassen Sie ihre Ohren von Ihrem Tierarzt überprüfen. Ihr headshaking könnte von einer tief sitzenden Ohreninfektion verursacht werden.

Bachblüten-Essenzen haben einige Eigentümer in ganz leichten Fällen getestet. Von Susan D.: "Ich habe einen Erfolg in sanften Allergiemonaten mit Bachs Rettungsmittel (Rescuetropfen?) gehabt - nur einige Tropfen, bevor ich reite, scheint mit dem Kopfschütteln aufzuhören.
Gegenwärtige Methoden für allopathic Allergie, die bei Pferden getestet werden, sind auf Grundlage von menschlichen Allergietests teuer und nicht nutzbringend informativ, da Pferde in dieser Beziehung völlig anders sind als Menschen.

Wenn Ihr Pferd unter Allergien leidet, die menschlichem "Heuschnupfen," ähnlich sind, kann Ihr Tierarzt Anthistamine verordnen. Auch von dem Alleosal wird bei dieser Sache Positives berichtet. Es hat sich aber inzwischen herausgestellt, dass Allergien nie alleine der Grund für Headshaking sind, sondern nur begleitende Komponente sind. In der Regel beruhen alle Allergien auf massive Schwermetallbelastungen und sind nur ein Symptom!

Wenn Headshaking sich in hellem Licht verschlechtert, nennen das viele Photic Headshaking, vor allem in Amerika, aber fast alle HSler reagieren negativ auf Sonne, da eben auch durch den Bornavirus der Sehnerv und die Retina geschädigt wird. Besonders häufig bei bornapositiven Pferden.

 

Diagnoseverfahren:

siehe Seite: "Die wichtigsten Tests für Headshaker"

Um alle Belastungen heraus zu finden, reichen die schulmedizinichen Tests nicht aus. Hier helfen bioenergetischen Diagnosegeräte, alle Belastungen heraus zu finden, wie der BBT, siehe Näheres darüber in unserem Forum.

im Forum habe ich eigene Erfahrungsbericht mit 3 verschiedenen Radionikverfahren eingestellt: Aus allen ergibt sich: Headshakerpferde haben meistens mehr Hirnnerven beschädigt als nur den Trigenimus-Nerv zzgl. das ZNS.

3. Einige machten eine teure Szintigrafie, wo Entzündungsherde festzustellen sind. Typisch sei nach Aussage eines TAs, das dabei der ganze Nüsternbereich rot sei, also ein Entzündungsherd. Nur nützt einem das wenig, wenn man nicht weiß, woher diese kommen. Dass in diesem Bereich entzündete Nerven vorhanden sein können, ist bekannt. Es können auch Entzündungen durch Schimmelpilze sein. Aber wenigstens kann man durch diese Methode andere entzündliche Sachen im Wirbelbereich, Nebenhöhlen etc ausschliessen. Bedenken Sie aber, dass gerade Herpespferde mit dem EHV1 sehr Probleme mit z.b. enzündetem Ischiasnerv und Nervenentzündungen des ZNS im Rückenbereich haben.

Die Augen sollen bei der Szinti immer rot oder röter erscheinen, es lohnt sich aber, in diesem Fall weiter nachzuforschen, wenn da etwas auffälliger erscheint in Punkto Bornavirus oder EHV2.

4. Haaranalysen können z.B. helfen, herauszufinden, ob das Pferd schwermetallvergiftet ist

5. Checken Sie Boxen, Dächer, Stroh und Heu auf Schimmelpilzsporen ab, deren Toxine sind hochgiftig und lassen sie ggf. durch Ihren TA eine Schimmelpilzkultur im Stall aufstellen und prüfen.

Links:

beste schulmedizinische Page dazu: http://equivetinfo.de/html/headshaking.htm

 

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