copyright 2007 CMS-Studio
alle Erfahrungsberichte Betroffener von dieser Page finden Sie im angeschlossenen Forum.
Im Forum www.koppel.de wurde in der Headshaking-Box
geschildert, dass ein behandelnder TA aufgrund des positiven Herpesbefundes
von EHV4 die TiHo Hannover anrief, die eine Behandlung mit Zovirax-Tabletten
bzw. Virzin 800 mg ( in einer Packung waren 35 Stück.)und Baypamun (alle
48 Std.) empfahl. Hannover empfiehlt Zovirax, Virzin ist einfach nur billiger,
ist aber das gleiche drin, gibt es ja oft bei Humanpräperaten, eine Packung
kostete glaube ich um die 30 €, bin mir nicht ganz sicher. Er bekam beim
ersten Mal 4 Packungen N3 Virzin 800 mg, täglich 6 Tabletten, also morgens
3 und mittags 3, das ganze wird auf das Körpergewicht geerchnet, wir
rechneten bei Djego mit 450 kg. Dann bekam er beim ersten Mal noch nach ca.
10 Tagen Baypamune 4* im Abstand von 48 Stunden. Beim zweiten Mal jetzt im
Februar machten wir keinen Test mehr, er bekam auch diesmal nur 3 Packungen
und kein Baypamune, trotzdem hat er aufgehört mit Shaken.Ach ja, vielleicht
noch ganz interressant: Djego ist weiterhin Herpes (Duvaxyn) und Influenza
geimpft, die letzte Impfung machten wir im November bevor wir mit den Tabletten
anfingen, hatte bei ihm gar keinen Einfluß aufs Shaken.
Noch was: Virzin ist ein Humanprädikat, für Pferde gibt es nichts
vergleichbares, ist natürlcih verschreibungspflichtig und leider recht
teuer, eine Packung kostet ca. 35€ ( das Zovirax wären über
50 € gewesen...). Als Globuli bekommt er einmal pro Woche Calcium carbonium
C30 5 Stück und am Tag drauf Hyperikum C30 5 Stück. Das bekommt
er jetzt 4-5 Wochen und dann machen die eine Pause.
Zusätzlich zu dem virzin bekam mein Pferd auch noch Schüßler-Salze
Nr. 1, 10 Tabletten am Tag, die sind eigentlich für die Hufe, weiß
aber nicht ob sie auch einen Einfluß darauf hatten, deshalb gebe ich
es mal weiter...
19.5.05: Nachtrag: Nach weiteren laufenden Berichten funktioniert das aber
ziemlich gut als Massnahme gegen das HS bei diesem Pferd. Allerdings hat sich
inzwischen herausgestellt, dass es nur 2-3 Monate anhält mit der Wirkung.
Nach abermaliger Gabe war das Headshaking aber sehr schnell wieder weg, obwohl
dieses Pferd schon so stark geschädigt war, dass es sogar in der Box
shakte.
*******
"Ich möchte Ihnen auch nicht die frustrierte Meinung einer Besitzerin
eines HS-Pferdes aus dem yahoo-HS-Forum Deutschland vorenthalten, deren Ausführungen
durchaus viele Besitzer von HS-Pferden bestätigen können:
"Ausprobiert habe ich natürlich schon vorher eine Menge! Falls Du
irgendwas spezielles Testen willst, kannst Du sicher sein, daß es schon
zig HS Besitzer vor Dir ausgetestet haben. Ich kann zB mit folgendem dienen
(habe bestimmt noch was vergessen):
Alleosal IM
Akupunktur
Einrenken
Homöopathischer Ansatz
Anästhesie des Nüsternbereichs
Antihistaminika gespritzt
Stallwechsel
Bioresonanz und daraus resultierende Behandlung
Entfernen elektrischer Einflüsse bzw Erdung des Pferdes
diverse Netze und Bommel, wobei ein Netzt tatsächlich bis zu einem Punkt
X hilft zuletzt jetzt Phytotherapie, also Adaptogene. Wirkung konnte ich leider
nicht so wirklich testen, da mein Pferd sich wie gesagt schwer verletzt hat
und noch Wochen im Stall stehen muß" Ende Zitat
aus dem FN-Forum:
" mein pferd hat seit einem jahr das headshakingsyndrom ursache ist noch
nicht rausgefunden worden impfschaden kann nicht ausgeschlossen werden.
naja, auf jedenfall hatte ich dadurch ein recht intressantes gespräch
mit dem robert-kochinstitut: fakt ist, das man noch nichteinmal 100%ig sagen
kann, ob pferde nach dieser impfung überhaupt antikörper aufbauen,
dazu müßte man vor und nach jeder impfung ein blutbild machen lassen.
leider werden medikamente für tiere nicht so überprüft wie
beim menschen und viele sachen dienen einfach nur der geldmacherei.
aus dem Monat April 05 aus www.koppel.de, Headshaking Box - sehr aktiver Meinungsaustausch
Mein Kleiner steht seit gestern in Telgte! Wusste nicht mehr ein noch aus! Seit seiner ersten Herpesimpfung!!!!!! (zwei Wochen später) vor vier Jahren hat der das Syndrom und es wird jedes Jahr schlimmer und beginnt früher.Ich bin total verzweifelt und weiß nicht wie ich dem kleinen Mann helfen kann. Netz, Alleosal, Gelsemium, Euphorbium, Colocynthis alles bereits probiert, Haare ausgerissen, Cortison, Chiropraktiker, wegen Verdacht auf eingeklemmte Nerven zum renken gehabt usw. Brauche dringend einen Rat, falls Telgte ihm nicht helfen kann. Ich glaube wir impfen unsere Pferde zu Tode !!!!!
*****
meine stute hat das auch seit einer kombinierten Influenza-Herpes-Impfung vor 4 jahren. hast du zusammen mit deinem ta eine behandlung mit aciclovir-tabletten probiert? oder herpes homöop.?
******
Mein TA hat zunächst erst Cortison genommen, anschließend Augentropfen, dann wurde ihm der Wolfszahn gezogen, wir dachten es liegt daran, anschlißend wurden die beiden Nervenbahnen der Nase gespritzt jedoch hat bis jetzt nichts geholfen und wenn dann immer nur für einen kurzen Zeitraum! Der TA in Telgte glaubt jetzt, dass eine Lichtempfindlichkeit vorliegt, jedoch ist es egal ob Sonne oder Regen, es ist nicht Wetter abhängig sondern jahrezeitenabhängig, leider wird nur die Zeit des HS immer länger. Das erste Mal war es Juni dann Mai, dann April und dieses Jahr ist es schon im März angefangen. Ich kann nicht glauben, dass es das gewesen sein soll. Alleine in meinem Bekanntenkreis befinden sich drei Pferde, die auch von diesem Krankheitsbild betroffen sind und bei allen dreien begann es im Sommer nach der ersten Herpesimpfung! Es ist doch echt seltsam!!!
*****
also ich kann es irgendwie nicht verstehen, warum ihr das Zovirax
bzw. Virzin nicht einfach mal probiert, meiner hatte es auch nicht
akut, wir haben keine Ahnung wann er sich den Herpes geholt hat und
es wirkte bei ihm trotzdem, obwohl es bei latenten Trägern nicht
helfen soll, außer dem HS zeigte er NIE irgendwelche Herpessymptome...
Er bekam es im November und war bis Februar symptomfrei, okay, da
hätte es auch das Wetter sein können, dann fing er im Februar
wieder an, wieder Virzin gegeben, diesmal sogar ohne Baypamun und
nur 3 Packungen, jetzt ist er seit Anfang März wieder komplett
symptomfrei, ohne Netz, völlig egal was für Wetter...
Und wer mein Pferd kennt glaubt das nicht, er hat letztes Jahr und
auch Anfang Februar so extrem geshaked, 24 Std. am Tag, egal bei was...
Die Tabletten sind nicht billig, aber ein Versuch wäre es doch
vielleicht wert, oder?
*****
Beim Menschen nennt man das ganze Trigeminus-Neuralgie und es sind einige (viele) Fälle bekannt, die sich das Leben genommen haben, weil sie mit der Krankheit nicht mehr leben wollten! Würde mein Pferd das auch tun? Wäre er froh, wenn das ein Ende hätte? Ich bin an meiner Grenze und habe das Gefühl auch mein Pferd aus dem sportlichen L-Dressur Pferd mit großem Kragen ist ein mickriges Etwas mit Strichmännchenhals geworden! Im Winter baut er auf und im Sommer das Doppelte wieder ab! Die Blutergebnisse vom Herpes sind noch nicht da, werde also noch etwas warten müssen!
****
du würdest es merken, wenn es deinem pferd zu schlecht gehen
würde. es würde es dir zeigen. ich habe mir das leben mit
meinem talentierten springpferd auch anders vorgestellt. wollte unterricht
nehmen, turniere gehen etc. ich war 14, sie 9 und ein super pferd
mit top ausbildung in der ddr (nur pferd kommt daher...) dann kombinierte
Influenza-herpes-Impfung, dann hs... das wars mit arbeiten. jahrelang
wurde ich belächelt, angemeckert, ausgelacht von tierärzten:
kauf dir mal einfliegengebammsel, pferd mag die nicht an den augen.
haha...
schöner sch... diese krankheit. ach ja: von hilfsmittel wusste
man auch noch nichts, jeder sagte mir, pferd würde sich widersetzen.
ich war hilflos, wusste, stute ist lieb und leidet selber darunter.
habe das ganze dann vor jetzt 14 jahren "kopfschüttelkrankheit"
genannt. und dann kam das INTERNET! und damit HS.
****
ich habe von zwei fällen gehört, in denen ein hs-pferd
eingeschläfert werden musste. allerdings wusste man da auch noch
nichts von herpes, borna etc.
1. fall: pferd grub sich ein loch, stand nur noch mit nase im Loch
rum
2. fall: pferd schlug in der box mit dem kopf gegen die wand, kopf
war schon blutig.
Anmerkung. Inzwischen sinds einige mehr.