
Inzwischen ist es möglich, die diagnostische Lücke zu schließen, die entsteht, bis eine Borrelien-Infektion im Blut sicher nachgewiesen werden kann. Mit Hilfe der so genannten Zecken-PCR lässt sich in kurzer Zeit klären, ob eine Zecke selbst mit Borrelien infiziert ist.
Bei diesem labormedizinischen Verfahren wird das Erbgut (DNA) des Erregers in der infizierten Zecke nachgewiesen. Mittels „one-step“ Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR) wird die Borrelien-DNA vermehrt und anschließend durch Hybridisierung an hochspezifischen Gensonden nachgewiesen. Dieses standardisierte Verfahren erhöht die Spezifität und Sensitivität gegenüber konventionellen DNA-Tests, die lediglich eine PCR ohne Sondenhybridisierung verwenden.
Für diese Untersuchung ist die Zecke — so schnell wie möglich nach dem Zeckenstich — ins Labor zu senden. Auch tote Zecken können analysiert werden. http://www.patientenforum-borreliose.de
Das Labor Ganzimmun bietet auch ein Forum (human) an, wo Betroffene gezielt Fragen an den Arzt bezüglich des richtigen Tests und der Behandlung stellen können - ist evtl. auch für Tierbesitzer interessant, denn Test ist Test, egal für wen. Nur werden die Labors wahrscheinlich andere sein wie in den Beschreibungen bei human und zwar zecklab, Laboklin etc.
http://www.patientenforum-borreliose.de/forum_01/board.php
http://www.aerztekammer-bw.de/25/15medizin08/B30/1.pdf
Jeder Test hat seine Vorzüge bei bestimmten Zeitintervallen, 100 % ig sicher ist keiner, außer dem PCR-Test, wenn der positiv ist, dann hat man auch die Borrelien. Der schnellste Test ist der LTT, siehe Nr. 4
im Einzelnen:
1) Relativ neu ist der PCR-Test:
Da der Test auf dem Nachweis von borrelienspezifischer DNA beruht, muß diese in der Probe auch vorhanden sein, um ein positives Ergebnis zu erzielen. Borrelien können während der unterschiedlichen Infektionszyklen in verschiednen Geweben vermehrt oder gar nicht vorkommen, daher ist die Wahrscheinlichkeit den Erreger oder dessen DNA zu erwischen, nicht höher als bei den übrigen beschriebenen Methoden (Einschätzungen durchführender Labore gehen von 30-50% Trefferwahrscheinlichkeit aus, je nach Lokalisation und Probenart). Negativ bedeutet also nicht automatisch, daß keine Borreliose vorliegt. Allerdings kann man bei positivem Test mit einigermaßen hoher Sicherheit davon ausgehen, daß es sich um eine akute Infektion mit dem Erreger handelt.
Nach Rücksprache mit dem Zecken-Referenzlabor Zecklab wurde mir mitgeteilt, dass dieser Test nicht bei Blutproben empfohlen wird, da geringe Trefferquote, sondern nur bei Einschickung einer Hautstanze oder einer kulturellen Anzucht.
Eine Antikörperbildung nach Erstinfektion ist frühestens nach 3-8 Wochen zu erwarten und nicht etwa schon beim Auftreten eines sich nach Infektion entwickelnden Erythema migrans.
Wird nach den Borrelien-Antikörpern gesucht, so ist dies frühestens 6Wochen nach dem Stich sinnvoll, denn dann erst zeigen sich IgM- und IgG-Antikörper im Blut.
Aber auch zu einem späteren Zeitpunkt kann das serologsiche Ergebnis noch negativ bleiben, v.a. wenn nur mit dem IFT- oder den ELISA –(Screening)-Tests nach Borrelien-Antikörpern gesucht wird.
Genauere Aussagen über die aktuelle Infektionsaktivität erlauben dann erst der Immunoblot und auch der Borrelien-LTT(Lymphocytentransformationstest)).
Schulmedizinisch wird lediglich der ELISA oder IFT, bei dem Antikörper im Blut gesucht werden, verlangt. Ist dieser negativ, soll keine Borrelieninfektion vorliegen. Dies ist grundsätzlich in Frage zu stellen, da die Borrelien in der Lage sind, sich an Körperzellen anzuheften oder sich sogar in der Zelle zu verstecken und deshalb nicht von den Immunzellen erkennbar sind und somit auch keine Antikörper gebildet werden können. Auch eine frühe Gabe von Antibiotika nach einem Zeckenstich kann die Antikörperbildung unterdrücken. Desweiteren kann dieser Test durch Kreuzreaktion mit anderen Erregern auch falsch positive Ergebnisse liefern.
Lt. http://www.bzk-online.de/Burrascano%2015.pdf gibt es genug Lyme-Patienten, bei denen der erste ELISA negativ und der Westernblot deutlich positiv sei. Ein fataler Irrtum, wenn diese Betroffenen mit nur dem ersten negativen Test dann garnicht behandelt würden.
Aus diesem Grund sollte als Bestätigungstest gleichzeitig ein Westernblot, bei dem die einzelnen Proteinhüllen der Borrelien nachgewiesen werden, durchgeführt werden. Dieser Test kann zusätzlich eine Auskunft über das Stadium der Borreliose geben. Auch hier kann die Borrelien-Tarnkappe zu einem falsch negativen Ergebnis führen.
Neben der Antikörpersuche im Blut (Serum) können diese auch in der Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit (Liquor) - die mittels einer Spritze (Punktion) aus dem Rückenmarkskanal entnommen wird - bestimmt werden. Bei einem positiven Nachweis spricht man von einer Neuroborreliose (Borreliose mit Befall des Nervensystems). Aber bei nur 20 % der Patienten mit Spätborreliose werden Antikörper im Liquor gefunden.
Bei den genannten Tests wird der Erreger selbst nicht nachgewiesen (indirekter Erregernachweis), sondern nur die Immunantwort gegen diesen. Verfahren für den direkten Erregernachweis sind die PCR (Polymerase-Chain-Reaction) und die direkte Anzucht (Kultur) des Erregers. Mit diesen Methoden lassen sich Erreger in Urin, Gelenkspunktat, Liquor, Gewebe und Haut finden. Eine Anzucht gelingt fast nie und das Ergebnis liegt erst nach Wochen vor. Die PCR ist eine vielversprechende Methode, die jedoch noch in den Kinderschuhen steckt. Das Ergebnis liegt nach 12 bist 24 Stunden vor.
Grundsätzlich sollte die Labordiagnostik frühestens 4-8 Wochen nach dem Zeckenstich durchgeführt werden. Dieser Zeitraum wird für eine Immunantwort und somit zur Bildung von Antikörper benötigt. Des Weiteren sollte die Labordiagnostik in einem mit der Borreliendiagnostik vertrautem Labor durchgeführt werden.
Bei allen genannten Diagnoseverfahren schließt ein negatives Ergebnis eine Borreliose nicht aus (seronegative Borreliose). Letzte Zweifel darüber, ob eine Borreliose vorliegt oder nicht, können nicht ausgeräumt werden. Das gilt grundsätzlich für alle Stadien der Borreliose. Eine Borreliose, die keine typischen Krankheitsmerkmale zeigt, alleine am klinischen Symptombild zu diagnostizieren erfordert einen Arzt mit viel Erfahrung und weiterführende Ausschlussdiagnostik.
siehe auch Laborinformation Lyme-Borreliose und Faustregeln der Borrelienserologie: http://www.seelig.de/analysenspektrum/PDF/lyme_borreliose_laborinfo.pdf
Der Immunoblot gibt anhand der nachgewiesenen Banden Auskunft über den ungefähren Infektionszeitpunkt (z.B. sind 25kD/OspC und 21 kD sehr frühe und 34 kD, 83 kD, 100 kD sehr späte Banden)
Das Ergebnis eines Immunoblots ist dann als positiv zu bewerten, wenn Antikörper gegen mindestens zwei hochspezifische Proteine nachgewiesen werden. Bei Nachweis von Antikörpern gegen nur ein hochspezifisches Protein handelt es sich um ein fragliches Ergebnis. In diesem Fall ist der Blot mit einer zweiten, 14 Tage später entnommenen Serumprobe zu wiederholen. Für die Interpretation des IgM-Westernblots sind vor allem die frühen Banden 41 kDa (Flagellin), 39 kDa (BmpA und 25/21 kDa (Osp C) von Bedeutung. Generell sollten bei der Gesamtbeurteilung der Borrelien Westernblots nicht nur die Art und Anzahl sondern auch die Stärke der Banden in die Bewertung mit einbezogen werden.
Infos zum Test hier: http://www.aid-diagnostika.com/deutsch/kits/Immunoblots/IB_borellia_d.htm
Bedeutung der Western-/Immunoblot-Banden siehe http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Tabellen/21-Banden_Borrelien-Blot.htm
http://www.borreliose.ch/d.vortrag.html
Einteilung, IgG, IgA, IgM, IgD, IgE finden Sie hier: http://www.medizinfo.de/immunsystem/abwehr/immunglobuline.htm
Der recom blot ist ein neuer erweiterter Westernblot auf chronische Belastung, also für die sog. Neuroborroliose. Dieser Tests ist sehr empfehlenswert für die Erfassung der chron. Borreliose, also der Neuroborreliose!
Wenn Sie diesbezüglich Blut abgenommen bekommen, fragen Sie bitte an, ob das Labor des Arztes diesen speziellen Test anbietet. Immunoblot-Test mit rekombinant produzierten Antigenen zum Nachweis von IgG- oder IgM-Antikörpern gegen Borrelia burgdorferi: Infos hier: http://www.mikrogen.de/de/produkte/4202borrelia.htm.
Titerresultate sind das Ergebnis der Prüfung einer Serumverdünnungsreihe mit einem Antigen, gegen das Antikörper im Serum nachgewiesen werden sollen. Für die meisten infektionsserologischen Untersuchungen, bei denen es um den Nachweis erregerspezifischer Antikörper geht, werden Titerbestimmungen mit Vollantigen in Form des indirekten Immunfluoreszenz-Antikörper-Testes (IFAT) mit guter Aussagekraft durchgeführt (z.B. Babesien, Ehrlichien, Leishmanien). Anders ist jedoch nach unseren Untersuchungen die Situation bei den Borrelien. Hier werden mit diesem, oder vergleichbaren Verfahren (ELISA's, oder Praxisteste) zu viele unspezifische Antikörper in hohen Titern erfasst, die dann leider oft zur irrtümlichen Diagnose der Borreliose beitragen.
Beim Verfahren des rekombinanten Westernblot (WB) steht der Nachweis und die Identifizierung der immunologischen Spezifität der Borrelien-AK im Vordergrund, was diagnostisch den entscheidenden Vorteil ergibt. Ihre gleichzeitige exakte Quantifizierung wäre sicher nützlich, ist aber z. Zt. technisch nicht möglich und hinsichtlich der diagnostischen Relevanz nicht abgeklärt. Bei der Auswertung des WB nehmen wir jedoch eine nach IgM und IgG getrennte halbquantitative Bewertung der nachgewiesenen AK vor (basierend auf Spezifität und Konzentration): In ‚negativ' und ‚grenzwertig' und die 2 positiven Stufen: ‚schwach positiv' und ‚positiv'.
Eine Eingruppierung in eine positive Stufe erfolgt nur, wenn gegen mindestens eines der 4 - 5 hochspezifischen B.burgdorferi-Antigene (OspC, p18, p39, p100 und OspA eingeschränkt) Antikörper nachweisbar sind. Als schwach positiv wird bewertet, wenn nur AK gegen 1 hochspezifisches Antigen, oder gegen mehrere, jedoch in geringgradiger Konzentration vorliegen. Das Verfahren des rekombinanten Westernblot erlaubt auch eine Verlaufs- und Therapiekontrolle, die frühestens 6 - 8 Wochen nach Therapiebeginn durchaus sinnvoll ist. Es wird dabei das Bandenmuster und seine Intensität mit dem Vorbefund verglichen und bewertet.
Die schnellste Immunantwort ist nach heutigem Kenntnisstand die zelluläre, die sich durch einen Lymphocytentransformationstest (LTT) bereits 10 Tage (!) nach stattgefundener Infektion abbilden lässt. Der LTT stellt den frühestmöglichen Infektionsnachweis dar, wenn sich kein EM entwickelt hat und der LTT zeigt über die Höhe der SI-Werte den Aktivitätsgrad der Erkrankung an.
Mit ihm können gegen Borrelien sensibilisierte T-Zellen (bestimmte Immunzellen) nachgewiesen werden. Diese Zellen können nur sensibilisiert werden, wenn sie auch wirklich Kontakt zu Borrelien hatten. Dieser Test ist hochspezifisch, aber wissenschaftlich noch nicht in jedem Bundesland anerkannt. Auch bei diesem Test können vereinzelt falsch negative Ergebnisse auftreten. Am aussagekräftigsten ist der LTT ca. 14 Tage nach Auftreten starker Symptome. Zu beachten ist, dass die Versanddauer des ungekühlten Blutes 12-24 Stunden nicht überschreiten darf und dieser Test nur von einigen Labors durchgeführt wird.
Lymphozytentransformationstest (LTT-MELISA®) für Lyme-Borreliose - Nachweis einer aktiven zellulären Immunreaktivität gegen Borrelien-Antigene - siehe hier: http://www.lanisa.de/infektionsdiagnostik/Borremel.htm
- Nachweis einer aktiven zellulären Immunreaktivität gegen Borrelien-Antigene -
Die klassische Labordiagnostik einer Infektion mit dem erst 1982 entdeckten Erreger Borrelia burgdorferi beruht auf dem Nachweis von Borrelien-Antikörpern mittels Suchtest (ELISA) und ggf. Bestätigungstest (Immunoblot). Aufgrund von Kreuzreaktionen mit anderen Erregern sowie verzögerter oder gar ausbleibender Antikörperbildung sowie ungewöhnlich langer IgM-Persistenzen ist der serologische Nachweis jedoch häufig nicht aussagefähig. Mit dem Lymphozytentransformationstest (LTT) wird eine Möglichkeit geboten, neben der humoralen Immunantwort auch die zelluläre Immunantwort nachzuweisen.
Nach umfangreichen Voruntersuchungen und Erprobung an mehr als 1000 Patienten kann der Lymphozytentransformationstest mit Borrelien-Testantigenen (LTT-Borrelien) zum Nachweis einer aktuell aktiven Borrelieninfektion empfohlen werden. Dabei wird die lymphozytäre Immunantwort auf Borrelienproteine nachgewiesen. Der Test fällt nur dann positiv aus, wenn borrelienspezifische T- Lymphozyten im Blut des Patienten vorhanden sind. Diese zeigen an, dass sich das Immunsystem zum Zeitpunkt der Blutabnahme in einer immunologischen Auseinandersetzung mit dem Erreger befindet. Erfolgt daraufhin eine effektive antibiotische Behandlung , wird der LTT- Borrelien ca. 4 bis 6 Wochen nach Therapie überwiegend negativ, zumindest kommt es zu einem signifikanten Rückgang der Stimulationsquotienten (SI- Werte). Das Ergebnis des LTT-Borrelientestes gibt damit dem behandelnden Arzt einen Hinweis über die Effektivität der antibiotischen Therapie bei dem jeweiligen Patienten. Ein negativer Befund im LTT-Borrelien-Test schließt eine aktive Infektion allerdings nicht hundertprozentig sicher aus. weiter im o.g. Link
Ich werde den Dr. Kirrkamm mal fragen, ob der auch Blut für Pferde untersucht.
Der neue, hochsensitive immunologische T-cellspot® Borrelien bietet die Möglichkeit, eine Borrelien-Infektion bereits in der Frühphase der Erkrankung zuverlässig zu diagnostizieren.
http://www.patientenforum-borreliose.de/medboxx/t-cellspot
Groß und Mitarbeiter haben mit Hilfe des ELISPOTs herausgefunden, dass bei der Lyme Arthritis autoreaktive T-Zellen gebildet werden. Diese autoreaktiven Zellen, die sich gegen körpereigene Substanzen richten, reagieren sowohl mit dem Borrelien Antigen OSP A als auch mit einem körpereigenen Protein, das so genannte LFA-1. Durch diese Reaktion hervorgerufene Lymearthritiden werden nur durch Borrelia burgdorferi sensu stricto induziert. Hierbei muss darauf hingewiesen werden, dass auch bei Borrelien positiven Patienten ohne nachweisbare Lyme Arthritis teilweise autoreaktive T-Zellen gefunden werden.
http://www.aid-diagnostika.com/deutsch/kits/BorrelienEliSpot.html
dazu: Das "Shared Epitope" - Ein neuer Rheuma-Wegweiser - Lyme-Arthritis und das "Shared Epitope"
Eine Infektion mit Borrelia burgdorferi verursacht häufig Lyme-Arthritis. Bei etwa 10% der Betroffenen persisiert die Arthritis auch nach der Behandlung mit Antibiotika und dem Abklingen der Infektion. Träger des "Shared Epitope" QKRAA auf Allelen der HLA-DRB1*04 (DR4)-Gruppe sind prädisponiert für diese Antibiotika resistente Form der Lyme-Arthritis: http://www.aid-diagnostika.com/deutsch/kits/GenID/rdb_2035_d.htm
aid-diagnostika ist der Hersteller des Kits, ausführende Labore sind hier u.a.:
http://ganzimmun.at/seiten/download.php?action=show_download&download_id=272
Fachinformation dazu hier
und in Hamburg http://www.labor-lademannbogen.de/
http://www.laborzentrum.org/dokumente/ehrlichiose.pdf
die liefern hier auch eine gute Übersicht über die Borreliosetests:
http://www.mlhb.de/lyme-borreliose.html
http://koeln.synlab.de/uploads/media/Borrelien.pdf
Auszug:
Durch Einbeziehung des neu identifizierten Borrelien-Antigens VlsE (variable major protein-like sequence, expressed) - sowohl im Screeningtest als auch im Bestätigungstest - kann die Diagnostik jetzt noch erheblich sensitiver und spezifischer gestaltet werden: VlsE gilt als Frühmarker und spielt eine Schlüsselrolle in der Überlebensstrategie der Borrelien: Nach dem Eindringen in den Wirtsorganismus verändern die Borrelien ständig das auf der Oberfläche exprimierte VlsE und versuchen so, der Erkennung und Eliminierung durch das Immunsystem zu entgehen. VlsE wird ausschließlich in vivo exprimiert, Borrelien in Zellkultur enthalten dieses Antigen nicht. Damit besitzt VlsE die höchste Sensitivität für den Nachweis einer Borrelien-Infektion.
Die Diagnose von Ehrlichiose wird derzeit nur von wenigen spezialisierten Labors durchgeführt. Der Nachweis erfolgt über Zellkulturverfahren oder die Vermehrung spezifischer DNA-Abschnitte des Erregers bzw. Antikörpernachweis. Der Nachweis von Rickettsien wird ebenfalls serologisch über Antikörpertiter geführt.
Ein Serumstest arbeitet immer auf der Basis von Antikörpern, ist also kein direkter Erregernachweis wie beim PCR-Test Herpes oder Borna. Der PCR-Test kann auch für jeden einzelnen Borreliose-Erreger extra gemacht werden, wird dann teurer. Man kann auch eine Hautbiopsie durchführen, da wird ein kleines Stück Haut ausgestanzt und darauf können bewi zecklab die jeweiligen Erreger herangezüchtet werden.
http://www.zeckenbiss-borreliose.de/labor.html von der "Europäischen Zeckeninformation", Hannover
Soweit mir bekannt, testet das Labor Köln nicht den B.garinii-Typ (Nerventyp) , das Labor in Berlin testet alle 3 Arten!
Die ganze Zecke einschicken zur Untersuchung - kostet nicht viel.
http://www.jenagen.de/shortcont_ident_humanpathogene.shtml sowie http://www.laboklin.de/ etc