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Symptome

Auszug: Borreliose - Lyme Borreliose: FLI Friedrich-Löffler-Institut:
http://www.fli.bund.de/

Nach dem bisherigen Wissensstand, der in der Veterinärmedizin im Vergleich zur Humanmedizin (wo er auch noch unbefriedigend ist) deutlich geringer ist, treten klinische Erkrankungen durch Borrelia burgdorferi s.l. bei Pferd (Esel), Hund, und Rind auf, die Situation bei Schaf und Katze sowie bei Zootieren ist unklar bzw. zu wenig untersucht. Bei Ziegen wurden Antikörper gefunden, eine Klinik aber bisher nicht gesehen, auch Wildschweine sind ohne pathophysiologische Hinweise serologisch positiv gefunden worden. Fasane sind, wie auch andere Vögel, Reservoirwirte, eine Klinik gibt es wahrscheinlich hier nicht.

Die Klinik der Borreliose bei Tieren ist noch zu wenig bearbeitet, um klare Aussagen treffen zu können, meist sind Arthritiden (Lahmheit) zu sehen.

Diese und weitere klinische Affektionen werden kontrovers diskutiert, Schwellungen der regionären Lymphknoten bei experimentell infizierten Hunden sind beschrieben worden, ein Erythema chronicum migrans tritt bei Hunden auf, ebenso eine Nieren- und Herzbeteiligung bei der Erkrankung. Pferde zeigen Arthritiden und Herzbeteiligung, seltener auch Infektionen der Augen und Encephalitiden (Neuroborreliose).

Die Lyme Borreliose bei Rindern wird verbunden mit Lahmheit, Gewichtsverlust und Aborten, die Erregerisolierung aus klinischem Material gelingt manchmal ( B.b.sensu.stricto., B. afzelii), Serokonversionen wurden gezeigt, ebenso das Ansprechen einer Tetrazyklintherapie.

Aus diesen Gründen existiert auch noch keine Falldefinition der Lyme Borreliose bei Tieren.

Die Übertragung von Borrelia.Burgdorferi vom Tier auf den Menschen ist ungeklärt! Die Relevanz von Borrelia burgdorferi s.l. in Milch (alimentäre Borreliose ?) ist unbekannt, vermutlich ist Milch infizierter Rinder nicht infektiös.

Die Lyme-Erkrankung nach einem Zeckenbiß ist eine sog. Multisystemerkrankung und läuft in Stadien ab. Die variable Symptomatik reicht von akuten Hautläsionen (Erythema chronicum migrans) bis hin zu schweren rheumatologischen, neurologischen und kardialen (= das Herz betreffenden) Manifestationen (= Erscheinungen). Grundsätzlich kann nach einem Zeckenbiß jede der klinischen Manifestationen (= Krankheitszeichen) isoliert, aber auch in Kombinationen auftreten.

ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Ende Auszug

Nach unserer Erfahrung sollte der Therapeut bereits bei zwei ausgeprägten Symptomen eine Borrelioseinfektion in Betracht ziehen. Besonders wenn sich Krankheitssymptome unter Behandlung zwar bessern aber nicht ausheilen lassen. (Ende Zitat)

Anmerkung: Wenn man die o.g. Symptome mit den Symptomen auf der Bornaseite vergleicht, sind hier nicht nur ein paar, sondern sogar verblüffend viele Parallelen erkennbar. Das bestätigt entweder nur die Vermutung, dass sich der Borna mit der Borreliose verbindet und einzelne Symptome im Moment nicht auseinander zu puzzeln sind oder es ist noch nicht erforscht, was jetzt genau zu welcher Krankheit gehört, auf jeden Fall überschneiden sich hier die Symptome. Also sollte da nicht nur der Borreliosetest, sondern unbedingt auch der Bornatest beim IFLB in Berlin gemacht werden!

Aus http://www.diss.fu-berlin.de/2000/155/Literaturuebersicht.pdf:
Am häufigsten traten beim Pferd traten beim Pferd neben unspezifischen Symptomen Lahmheiten, Gelenk- , Augen-, sowie Hauterkrankungen und Aborte auf. Auch über ein Pferd mit zentralnervösen Störungen wird berichtet, aus dessen Gehirn Spirochäten isoliert wurden.

Die drei Borrelienarten B. burgdorferi, B. garinii und B. afzelii wurden kürzlich aufgrund genetischer Unterschiede getrennt. Angeblich verursacht B. garinii mehr Neuroborreliosen, B. afzelii mehr Hautmanifestationen und B.burgdorferi Athritis

Anmerkung: Bei den Pferden gibt es jetzt einige Erfahrungswerte: B. Burgdorferi und/oder B. Garnii werden öfters bei den HS und Hufrehepferden genannt, wobei B. Garnii insbesondere die Hirnnerven schädigen soll. Einige Pferde mit dem B. Afzelii zeigten mehr Hysterie und Magen/Darmproblematik. Das sind aber noch zu ungenaue Werte, es wäre gut, da Näheres zu erfahren. Bitte lassen Sie daher immer mit dem Westernblot auf die Erregerarten testen, um mehr Licht in das Dunkel zu bringen.

Aufgrund regen Erfahrungsaustausches stellte sich heraus, dass Borna sich sehr oft verbindet mit Herpes und/oder Borreliose. Sie agieren miteinander und vermischen sich mit ihren Symptomen, so dass es unmöglich ist zur Zeit, die drei nach ihren Symptomen völlig getrennt auseinander zu puzzeln. Bildlich vielleicht zu erklären dadurch, dass jedes Virus/Bakterien einen eigenen Kreis bilden, die sich überschneiden. Die Schnittmenge entspricht den auftretenden Symptomen, eben Mischungen in verschiedener Zusammensetzung mit Grundsymptomen der drei Ursprünge. Es habe sich demnach herauskristallisiert, dass es zwei große Gruppen gibt:

Einmal die Borna-Herpes-Kombi und zweitens die Lyme-Borreliose-Borna-Kombi bzw. eben auch alle drei als Kombi. Mir sind jetzt schon zu meinem noch einige Pferde persönlich bekannt, die alle eine dreifache Herpes-Borna-Borreliose-Kombi aufweisen. Zur Lyme-Borna-Kombi habe ich jetzt einen sehr interessanten Zeitungsartikel bzw. die Übersetzung aus den USA im borrelioseforum.de gefunden: Bei Studien ergab sich, das die Lyme-Desease möglicherweise eine Triggerfunktion für einige Viren hat. Zwei wichtige Spezies wären das Borna- und das Parvovirus.
Bei der Kombi Lyme-Borreliose-Borna kann ein Zusammenhang mit der plötzlichen Hufrehe auf allen 4 Füßen bestehen. Dass wurde ebenfalls öfters von Therapeuten vorgefunden. Bei Fällen, evtl. mit Todesfolge, die nicht so in das normale Schema für Hufrehe passen, sollte man an einen Bornatest denken. Kommt zur Borreliose eine Bornabeteiligung hinzu, kann es unter Umständen zum Zusammenbruch des Immunssystems führen. Vor allem ist da angezeigt, nicht nur eine Krankheit zu behandeln und die andere völlig zu vernachlässigen.

Verlauf der Borreliose:

I. Stadium: Lokale Infektion

Allgemein sollte man nach einem Zeckenbiß auf gesundheitliche Veränderungen achten. Lustlosigkeit oder Steifheit, vorübergehende Appetitlosigkeit, Mattigkeit oder eine überraschende Erkältung können genauso Anzeichen von Borellien sein, dazu Fieber oder Temperaturschwankungen, Rückenschmerzen, geschwollene Lymphdrüsen. Für Borreliose sind wechselnde Symptome typisch, wechselnde Lähmungen und Lahmheiten, wo es mal einen Tag besser, dann wieder einen Tag schlechter geht, mal das eine oder das andere Bein betroffen scheint...

Im ersten Stadium am Anfang ist es noch kaum möglich, Antikörper oder Erreger im Blut nachzuweisen. Antikörpertests sind oft eh sehr ungenau und nur wenige Labors haben sich auf Borreliose spezialisiert. Das sollte man bei der Wahl bedenken.

II. Stadium: Der Erreger wird gestreut

Meist kommt es nach einer Latenzzeit von bis zu zehn Wochen zur Streuung des Erregers über die Blut- oder Lymphbahn. Dadurch treten dann die zitierten Allgemeinsymptome wie Abgeschlagenheit, Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen und bisweilen auch eine deutliche Gewichtsabnahme auf. Manchmal wird auch Haarausfall beobachtet. Die Borelien greifen z.B. die Gelenke (Arthrose, das Nervensystem (Lähmungen, Lahmheiten, Überempfindlichkeit der Haut), das Herz (Herzinfarkt)... an. Auch Gewichtsverlust, hufreheartige Schübe oder auch Symptome wie bei periodischer Augenentzündung können auftreten. Beim Befall des Nervensystems kann es vom steifen Hals bis zu schweren Lähmungen kommen.

Auszug aus http://www.pferdemedizin.com/borreliose/:
Im zweiten Stadium der Erkrankung einige Wochen bis Monate nach dem Zeckenbiss kann es zur Entzündung einzelner oder mehrerer Gelenke (Lyme-Arthritis), zu entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems (Hirnhaut- und Nervenwurzelentzündung, peripherer Neuropathie, Facialisparese) oder auch zu Entzündungen im Bereich des Herzens (Peri-Myokarditis mit Rhythmusstörungen) und der Augen (Uveitis, Papillitis) kommen.
Borrelia burgdorferi kann als zellwandfreie Form in Menschen und Tieren nach der Infektion über Monate bis Jahre persistieren. Werden Borrelien im Labor mit der sehr energiereichen Spinalflüssigkeit inkubiert, wandeln sich die Bakterien innerhalb von 1 bis 24 Stunden zu zellwandfreien Formen um. Werden diese Formen in normalem Medium weiter kultiviert, entstehen innerhalb von 9 bis 17 Tagen wieder „normale“ Borrelienformen.
Mit der Entstehung von zellwandfreien Borrelien nach einer Antibiotikatherapie verschwinden die zellwandabhängigen Antikörpertiter meist innerhalb relativ kurzer Zeit. Nach einer Reversion zu den normalen Bakterienformen erscheinen dann auch wieder die entsprechenden Titer.

III. Stadium: Der Erreger setzt sich fest

In diesem Stadium ist eine Behandlung bzw. Heilung nur noch mit der Alternativ-Medizin möglich.. Denn die Borellien sind nun im Körper so verteilt, das sie bei "Beschuß" durch Antibiotika sich "verstecken" und nach der Antibiotikabehandlung wieder weiterwüten. Sie sind hier auch nur in den Zyklen zu bekämpfen, in denen sie aktiv sind, also Beschwerden auftreten.

aus http://www.pferdemedizin.com/borreliose/ Im dritten Stadium der Erkrankung können neben der chronischen Gelenkbeteiligung degenerative Hauterscheinungen auftreten mit Blaufärbung und Hautverdünnung (Akrodermatitis atrophicans). Bei Pferden lassen sich Verfärbungen der Haut naturgemäß oftmals sehr schlecht beurteilen. Die anderen Symptome zeigen jedoch nach meiner Beobachtung eine große Übereinstimmung mit denjenigen bei Menschen.


Borrelia burgdorferi kann als zellwandfreie Form in Menschen und Tieren nach der Infektion über Monate bis Jahre persistieren. Werden Borrelien im Labor mit der sehr energiereichen Spinalflüssigkeit inkubiert, wandeln sich die Bakterien innerhalb von 1 bis 24 Stunden zu zellwandfreien Formen um. Werden diese Formen in normalem Medium weiter kultiviert, entstehen innerhalb von 9 bis 17 Tagen wieder „normale“ Borrelienformen. Mit der Entstehung von zellwandfreien Borrelien nach einer Antibiotikatherapie verschwinden die zellwandabhängigen Antikörpertiter meist innerhalb relativ kurzer Zeit. Nach einer Reversion zu den normalen Bakterienformen erscheinen dann auch wieder die entsprechenden Titer (V. Preac-Mursic et al., Infection 24, 1996, S. 218-226).

Dadurch, dass nach einer Antibiotikatherapie die Antikörpertiter im Blutserum nicht mehr erhöht sind und auch die klinische Symptomatik sich gebessert hat, hat es oftmals den Anschein, als ob das Tier nun geheilt sei. Die Entstehung von persistenten, zellwandfreien Formen kann längerfristig jedoch fatale Folgen für die Gesundheit des Tieres haben, da nach einiger Zeit plötzlich Spätfolgen der Borreliose, wie z.B. eine Lahmheit, Kissing Spines, eine periodische Augenentzündung oder Verhaltensänderungen auftreten können, deren Ursache zunächst ungeklärt bleibt.
Hieraus ergibt sich, dass eine chronische Borreliose nach meiner Meinung niemals mit Antibiotika behandelt werden sollte, da die Krankheit dann nur noch weiter verschleppt werden und schließlich überhaupt nicht mehr erfolgreich therapiert werden kann. Somit hat die konventionelle Tiermedizin nur relativ begrenzte Möglichkeiten zur Therapie einer chronischen Borreliose.
Bei einer akuten Borreliose kann auf eine Therapie mit Antibiotika manchmal nicht verzichtet werden. Allerdings sollten die möglichen Schäden einer solchen Therapie durch zusätzliche naturheilkundliche Maßnahmen gering gehalten bzw. wieder beseitigt werden.

(Ende Auszüge aus http://www.pferdemedizin.com/borreliose - lesen Sie dort weiter bei den umfangreichen Informationen auf der dortigen Page )

III. Stadium: Wird auch Neuro-Borreliose genannt

Da die Lyme-Borriliose-Bakterien zusammen mit Bornaviren das Nervensystem, u.a. Gehirnnerven und ZNS, angreifen, genau wie die Herpesviren und das Bornavirus - und diese nach neuen Erkenntnissen zusammen agieren und es Kombinationen gibt, sind wir damit einem weiteren Grund fürs Headshaking auf die Spur gekommen.
aus http://www.neuroborreliose.de/: Als Neuroborreliose bezeichnet man im Rahmen einer Borrelieninfekt ion nach Zeckenstich Symptome (= Krankheitszeichen), die das Nervensystem betreffen. Nicht selten tritt die Neuroborreliose (zunächst) als einziges Krankheitszeichen auf und weist so den Weg zu der eigentlichen Erkrankung (Lyme-Borreliose). Zu einer Neuro-Borreliose kommt es bei etwa 10-15% der Borreliosepatienten beim Menschen.

Wie das Verhältns bei den Pferden ist, steht nirgends, hat auch wohl noch keiner erforscht. Betrachtet man die zunehmende Zahl der Headshaker, könnte es ähnlich sein. Dies geschieht im Stadium 2 bis 3 (Monate und Jahre nach der Infektion).
Die Krankheitszeichen der Neuroborreliose können ganz unterschiedlicher Art sein. Es können „harmlose“ Zeichen, wie Ameisenlaufen oder Taubheitsgefühle auftreten, aber auch schwerwiegende Symptome wie Lähmungen im Gesichtsbereich (Facialisparese) oder Hirnhautreizungen oder sogar Hirnhautentzündungen (nicht zu verwechseln mit FSME, die durch Vieren entsteht). Im ZNS hauptsächlich der Plex us lumbalis (= Nervengeflecht aus der Lendenwirbelsäule) betroffen, seltener der N.ischiadicus.

Aufgrund der Vermutung der Uni-Heidelberg (siehe oben), dass angeblich der Untertyp B. garinii mehr Neuroborreliosen verursacht, liessen wir 3 Pferde bei Zecklab testen, die alle herpes- und bornapositiv waren und alle sehr ähnliche Werte im recom blot (IgG) aufwiesen, alles Werte, die für die Spätphase einer Infektion gelten. Nur einer von Ihnen wies zusätzlich den Typ B.garinii auf - und das war der mit dem starken Headshaking, die anderen beiden hatten die typischen HS-Symptome nicht.

Lesen Sie bitte die weiteren Symptome auf der Seite Mensch, da es über Tiere nicht viel gibt und die Symptome sich nicht groß unterscheiden.

Zusammenhang mit Hufrehe:

Es gibt verschiedene Auslöser für Hufrehe bzw. verschiedene Arten, meistens werden hier Medikamentenrehe, Geburtsrehe oder Fütterungsrehe genannt, Fruktane waren einige Zeit besonders verrufen als Auslöser. Aber selbst nach Aussagen von TAs, die sich intensiv damit beschäftigen, bekommen Pferde auch zu Zeiten Hufrehe, wo es garkeine Fruktane gibt oder nur wenig, und auch Medikamente kommen bei denen nicht in Betrag. Hier sollte wirklich ganzheitlich die Krankheit betrachtet werden und geforscht werden, was den Stoffwechsel und das Immunsystem des Pferdes so auseinanderbringen kann. Eine mögliche Ursache ist die Borreliose, aber auch die kommt selten allein. Kommt die Borreliose hoch, ist das Immunsystem oft schon so schlecht, dass auch alle möglichen anderen Erreger hoch kommen, oft ist der Bornavirus dabei.

Das bekommt man aber nur heraus, in dem man die Pferde auch daraufhin testet mit anerkannten Spezial-Tests. siehe auch Erfahrungsaustausch auf http://www.hufrehe.org

Hier soll die spezielle Unterart in Verbindung mit Borreliose erwähnt werden. Hier ist die Kombi Borreliose-Borna möglich, die mit plötzliche Hufrehe auf allen 4 Füßen auftreten kann. Fälle, evtl. mit Todesfolge, die nicht so in das normale Schema passen, da eigentlich alle "normalen" bekannten Auslöser für solche schwere Hufrehe eigentlich nicht recht vorhanden waren und wo eben der Verlauf unnormal war, sollten an diese Variante denken und dringend auf Borna testen. Diese Pferde haben auch oft schon im Vorfeld und lange voraus Probleme mit Gelenken etc. gehabt. Kommt dann zur Borreliose eine Bornabeteiligung hinzu, kann es zum Zusammenbruch des Immunssystems führen.

Zusammenhang mit der Schilddrüse:

Schon bei der Lektüre der internat. HS-Foren hat es mich stutzig gemacht, dass dort von seiten einer THP bzwe. TCMlerin eine Umfrage in Bezug auf die Zusammenhänge von Headshaking und vergrößerter Schilddrüse durchgeführt wurde, wo aber letztendlich kein deutliches Ergebnis herauskam, denn welche laienhaften Pferdebesitzer wissen schon, wo und wie sie da suchen soll bei ihren Pferden. Viele Headshaker, Borreliose- und Bornapferde haben einen zu hohen Kortisolspiegel (Stresshormon). Stutzig war ich aus dem Grund geworden, da meinem Pferd in einer schlechten gesundheitlichen Phase die Schüssler-Salze Nr. 15: Kalium jodatum (beschrieben als d a s Schilddrüsenmittel) so gut getan hatten. Er hatte sie eigentlich für die Verschleimung bekommen, aber es war eine deutliche Verbesserung in seinem Allgemeinzustand bzw. Bewegungsablauf zu erkennen. Als nun auch noch jemand anderes erklärte, dass ihr Herpes-Borna-Pferd eine vergrößerte Schilddrüse habe, recherchierte ich diesbezüglich im Internet:

Auszüge aus "Borreliose und die Rolle der Hormone":
http://www.borreliose.de/

Ausserdem wird die Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) wahrscheinlich durch eine Lyme-Borreliose selbst ausgelöst. So schreibt Dr. Burrascano bereits 1998 in seinen diagnostischen Richtlinien: „Da die Lyme-Krankheit mit einer fehlerhaften Aktivierung des Thyroxins (T4) in Verbindung gebracht wird, sollte der Spiegel des freien Trijodthyronins (fT3) mittels Radioimmunassay bestimmt und die morgendliche Basaltemperatur gemessen werden. Liegt eine Hypothyreose vor, sollten T3-Präparate verordnet werden." [7]. Und auch in seinen neuesten Richtlinien vom November 2002 weist Burrascano erneut darauf hin, dass durch eine Borreliose eine Hypothyreose bzw. entsprechende Symptome entstehen können. Es sei wahrscheinlich, dass diese durch eine Blockade der Hormonrezeptoren ausgelöst würde. Nur der Vollständigkeit halber sei hier noch einmal Burrascano zitiert, der an gleicher Stelle auch die Insulinresistenz der Zellen erwähnt, die bei Borreliosekranken höchstwahrscheinlich Auslöser für Übergewicht ist. Insulinresistenz heisst, dass die Bauchspeicheldrüse zwar genügend Insulin bildet, dies aber von den Zellen nicht aufgenommen werden kann. Die Ursachen hierfür sind unbekannt, man nimmt aber an, dass es sich auch hierbei um Störungen an den Rezeptoren handelt. [9, 10] und

Das T4/T3-Problem: Es gibt jedoch auch Patienten, bei denen weder T4 allein noch T4 mit T3 kombiniert noch das natürliche Schilddrüsenhormon Hilfe bringt. Deshalb müssen hier weitere Faktoren unbedingt beachtet werden. Die gängige Lehrmeinung sagt ja, der Körper bzw. die Organe können jederzeit T4 in das eigentliche stoffwechselaktive Hormon T3 umwandeln (= Konversion). Dieser Konversionsprozess kann jedoch beeinträchtigt sein z. B. durch körperliche Belastungen wie Krankheit (Borreliose!), Fasten/Diäten, Schwangerschaft und auch durch hohe Stresshormonwerte (Kortisol). Auch die Konversion auf der Zellebene selbst kann gestört sein, so dass die Zellen nicht aktiv genug sind, um genügend Schilddrüsenhormon aufzunehmen. Im Blut sind zwar genügend Schilddrüsenhormone vorhanden, in der Zelle selbst kommt davon aber zu wenig an.

Anmerkung: Gerade für die Stutenbesitzern gibt es dort interessante Zusammenhänge zu lesen in Bezug auf Erkrankungen der Geschlechtsorgane, gerade wenn andere Autoimmunkrankheiten vorliegen, z.B. auch Viruserkankungen wie Herpes und Borna.

siehe auch Chronische Borreliose und die Rolle der Hormone - Schilddrüse http://www.medizinkritik.de/autoren/sld02.htm

Zusammenhang mit Insulinrestistenzen:

Ebenso wurde bei mir schon von Pferdebesitzern nach Kenntnissen über Verbindungen zu Diabetes bzw. Insulinresistenzen angefragt. Auch das wird im obigen Link angeschnitten und eben die Psyche (spinnige Stuten?) - Hormone beeinflussen den Stoffwechsel und die Psyche, hierzu zählen insbesondere das Insulin der Bauchspeicheldrüse und die Schilddrüsenhormone.

Ehrlichiose - Babesiose

Differenzialdiagnose zur EIA - Ehrlichiose

siehe Extraseite


Keine Bakterien, sondern ein Virus, aber auch bei Pferden:

FSME bei Pferden:

http://edoc.ub.uni-muenchen.de/archive/00001125/01/Janitza-Futterer_Dorothee.pdf = FSME bei Pferden und Hunden - mit Anamneseblättern und Infoblättern für Pferde und Hunde, S 154,

Bei der serologischen Erstuntersuchung waren 48/205 Pferde (23,4 %) in der ausgewählten Population positiv. Der Anteil der seropositiven Pferde stieg im Untersuchungsgebiet von Osten nach Westen zu signifikant an (p= 0.001), was eine
Einteilung in ein hoch endemisches Gebiet (31 % positiv) und in ein niedrig endemisches Gebiet (4 % positiv) ermöglichte. Die Antikörpertiter nahmen im Untersuchungszeitraum ebenfalls signifikant zu. Die Wahrscheinlichkeit der Seropositivität eines Reagenten war zudem von reiner Koppelhaltung (p= 0.001) und häufigem Weidegang (p= 0.021) abhängig. Eine Rassen- oder Geschlechtsdisposition lag nicht vor. Dagegen stieg der Anteil der seropositiven Reagenten mit dem Alter an
(p= 0.011).

Im Untersuchungszeitraum wurden weder bei den seropositiven Pferden noch bei den Hunden Symptome beobachtet, die Hinweise auf eine Erkrankung an FSME geben könnten. Völlig unspezifisch berichteten die Besitzer seropositiver Tiere gelegentlich von vorübergehendem Fieber und schlechtem Allgemeinbefinden ungeklärter Ursache in den vergangenen Monaten.

http://www.vetline.de/facharchiv/pferde/originalien/253505.htm

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aktualisiert 11.6.07

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