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Symptome

Welche Rolle spielt die Borreliose bei Pferden?

Mit den Erregern der Borreliose (Borrelia burgdorferi) sind bei uns in ganz Deutschland immer mehr der adulten Zecken infiziert. Dementsprechend häufig erfolgt die Infektion von Pferden. Die Erkrankung an Borreliose wird jedoch viel seltener diagnostiziert, da sie in den Anfangsstadien häufig unerkannt verläuft. Die Symptome sind so vielgestaltig, dass man bei der Borreliose des Menschen von der Erkrankung von einem "Chamäleon“ spricht. Es kann Monate bis Jahre dauern, bis typische Krankheitssymptome sich manifestieren. Die Erkrankung bei Pferden wird daher noch kontrovers diskutiert, so wie es auch beim Menschen über Jahre der Fall war und sich erst durchsetzen musste. Pferde werden überwiegend erst in einem fortgeschrittenen späten Krankheitsstadium dem Tierarzt vorgestellt.

FLI Friedrich-Löffler-Institut:
Nach dem bisherigen Wissensstand, der in der Veterinärmedizin im Vergleich zur Humanmedizin (wo er auch noch unbefriedigend ist) deutlich geringer ist, treten klinische Erkrankungen durch Borrelia burgdorferi s.l. bei Pferd (Esel), Hund, und Rind auf, die Situation bei Schaf und Katze sowie bei Zootieren ist unklar bzw. zu wenig untersucht.

In den Zecken Europas findet man z.B. Viren aus 6 Familien mit 8 Genera und 35 Spezies, wobei die Familien der Flavi-, Bunya- und Reoviridae mit den Genera Flavivirus, Nairovirus und Orbivirus die meisten Vertreter stellen. Eine besondere Bedeutung bei den Viruserkrankungen haben die FSME , das Omsker Hämorrhagische Fieber, die Louping-ill-Krankheit, und das Krim-Kongo Hämorrhagische Fieber.

Bei den bakteriellen und parasitären Zecken-übertragenen Krankheiten in Mitteleuropa müssen die Lyme Borreliose, das Rückfallfieber, die Tularämie, die Anaplasmose bzw. die Ehrlichiosen und die Rickettsiosen, einschließlich des Q-Fiebers sowie die Babesiose genannt werden.

Bei Ziegen wurden Antikörper gefunden, eine Klinik aber bisher nicht gesehen, auch Wildschweine sind ohne pathophysiologische Hinweise serologisch positiv gefunden worden. Fasane sind, wie auch andere Vögel, Reservoirwirte, eine Klinik gibt es wahrscheinlich hier nicht.

Die Klinik der Borreliose bei Tieren ist noch zu wenig bearbeitet, um klare Aussagen treffen zu können, meist sind Arthritiden (Lahmheit) zu sehen. Diese und weitere klinische Affektionen werden kontrovers diskutiert, Schwellungen der regionären Lymphknoten bei experimentell infizierten Hunden sind beschrieben worden, ein Erythema chronicum migrans tritt bei Hunden auf, ebenso eine Nieren- und Herzbeteiligung bei der Erkrankung. Pferde zeigen Arthritiden und Herzbeteiligung, seltener auch Infektionen der Augen und Encephalitiden (Neuroborreliose).

Die Lyme Borreliose bei Rindern wird verbunden mit Lahmheit, Gewichtsverlust und Aborten, die Erregerisolierung aus klinischem Material gelingt manchmal (Borrelia burgdorferi sensu.stricto., Borrelia afzelii), Serokonversionen wurden gezeigt, ebenso das Ansprechen einer Tetrazyklintherapie.

Aus diesen Gründen existiert auch noch keine Falldefinition der Lyme Borreliose bei Tieren.

Die Übertragung von  Borrelia burgdorferi vom Tier auf den Menschen ist ungeklärt.

Die Relevanz von Borrelia burgdorferi s.l. in Milch (alimentäre Borreliose ?) ist unbekannt, vermutlich ist Milch infizierter Rinder nicht infektiös. Ende Zitat FLI

Weitere Informationen auf

http://www.fli.bund.de/de/startseite/institute/institut-fuer-bakterielle-infektionen-und-zoonosen/referenzlabore/nrl-fuer-durch-zecken-uebertragene-krankheiten.html

Immer Mischinfektionen und sehr oft die Kombi Bornavirus-Borreliose!

Die Lyme-Erkrankung nach einem Zeckenbiß ist eine sog. Multisystemerkrankung und läuft in Stadien ab. Die variable Symptomatik reicht von akuten Hautläsionen (Erythema chronicum migrans) bis hin zu schweren rheumatologischen, neurologischen und kardialen (= das Herz betreffenden) Manifestationen (= Erscheinungen). Grundsätzlich kann nach einem Zeckenbiß jede der klinischen Manifestationen (= Krankheitszeichen) isoliert, aber auch in Kombinationen auftreten.

ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Ende Auszug

Nach unserer Erfahrung sollte der Therapeut bereits bei zwei ausgeprägten Symptomen eine Borrelioseinfektion in Betracht ziehen. Besonders wenn sich Krankheitssymptome unter Behandlung zwar bessern aber nicht ausheilen lassen. (Ende Zitat)

Anmerkung: Wenn man die o.g. Symptome mit den Symptomen auf der Bornavirusseite vergleicht, sind hier nicht nur ein paar, sondern sogar verblüffend viele Parallelen erkennbar. Inzwischen wissen wir nach vielen Erfahrungswerten mit unserem Bioresonanz/Radionikverfahren BBT, dass tatsächlich meistens die Kombi Bornavirus-Borreliose vorhanden ist in Verbindung mit Schwermetallvergiftungen und vielfältigen anderen Belastungen wie Toxine, Impfschäden, andere Erreger.

Also sollte da nicht nur der Borreliosetest, sondern unbedingt auch der Bornavirustest beim IFLB in Berlin gemacht werden oder noch besser das o.g. BBT-Test- und Behandlungsverfahren, der über 400 Komponenten abcheckt, siehe dazu: BBT-Test in Zahlen - was alles abgecheckt wird

 

Aus http://www.diss.fu-berlin.de/2000/155/Literaturuebersicht.pdf:
Am häufigsten traten beim Pferd traten beim Pferd neben unspezifischen Symptomen Lahmheiten, Gelenk- , Augen-, sowie Hauterkrankungen und Aborte auf. Auch über ein Pferd mit zentralnervösen Störungen wird berichtet, aus dessen Gehirn Spirochäten isoliert wurden.

Die drei Borrelienarten B. burgdorferi, B. garinii und B. afzelii wurden kürzlich aufgrund genetischer Unterschiede getrennt. Angeblich verursacht B. garinii mehr Neuroborreliosen, B. afzelii mehr Hautmanifestationen und B.burgdorferi Athritis

Anmerkung: Bei den Pferden gibt es jetzt einige Erfahrungswerte: B. Burgdorferi und/oder B. Garnii (der Nervenerreger) werden öfters bei den Headshaker- und Hufrehepferden genannt, wobei B. Garnii insbesondere die Hirnnerven schädigen soll. Einige Pferde mit dem B. Afzelii zeigten mehr Hysterie und Magen/Darmproblematik. Das sind aber noch zu ungenaue Werte, es wäre gut, da Näheres zu erfahren. Bitte lassen Sie daher immer mit dem recombinierten Westernblot (recom blot) auf die Erregerarten testen, um mehr Licht in das Dunkel zu bringen.

Aufgrund regen Erfahrungsaustausches stellte sich heraus, dass Bornavirus sich sehr oft verbindet mit Herpes und/oder Borreliose. Sie agieren miteinander und vermischen sich mit ihren Symptomen, so dass es unmöglich ist zur Zeit, die drei nach ihren Symptomen völlig getrennt auseinander zu puzzeln. Bildlich vielleicht zu erklären dadurch, dass jedes Virus/Bakterien einen eigenen Kreis bilden, die sich überschneiden. Die Schnittmenge entspricht den auftretenden Symptomen, eben Mischungen in verschiedener Zusammensetzung mit Grundsymptomen der drei Ursprünge. Es habe sich demnach herauskristallisiert, dass es zwei große Gruppen gibt:

Einmal die Bornavirus-Herpes-Kombi (hier treten ursächlich die Herpesimpfungen immer mehr hervor, insbesondere die kombinierten Influenza-Herpesimpfungen) und zweitens die Borreliose-Bornavirus-Kombination bzw. eben auch alle drei als Kombi. Mir sind jetzt schon zu meinem noch einige Pferde persönlich bekannt, die alle eine dreifache Herpes-Bornavirus-Borreliose-Kombi aufweisen. Zur Lyme-Bornavirus-Kombi habe ich jetzt einen sehr interessanten Zeitungsartikel bzw. die Übersetzung aus den USA im borrelioseforum.de (gibts nicht mehr) gefunden: Bei Studien ergab sich, das die Lyme-Desease möglicherweise eine Triggerfunktion für einige Viren hat. Zwei wichtige Spezies wären das Borna- und das Parvovirus. Inzwischen kristallisiert sich heraus, dass die Borrelien tatsächlich so was wie Steigbügelhalter für das Bornavirus sind!

Bei der Kombi Lyme-Borreliose-Bornavirus kann ein Zusammenhang mit der plötzlichen Hufrehe auf allen 4 Füßen bestehen. Dass wurde ebenfalls öfters von Therapeuten vorgefunden. Bei Fällen, evtl. mit Todesfolge, die nicht so in das normale Schema für Hufrehe passen, sollte man an einen Bornavirustest denken. Kommt zur Borreliose eine Bornavirus-Beteiligung hinzu, kann es unter Umständen zum Zusammenbruch des Immunssystems führen. Vor allem ist da angezeigt, nicht nur eine Krankheit zu behandeln und die andere völlig zu vernachlässigen.

Verlauf der Borreliose:

I. Stadium: Lokale Infektion

Allgemein sollte man nach einem Zeckenbiß auf gesundheitliche Veränderungen achten. Lustlosigkeit oder Steifheit, vorübergehende Appetitlosigkeit, Mattigkeit oder eine überraschende Erkältung können genauso Anzeichen von Borellien sein, dazu Fieber oder Temperaturschwankungen, Rückenschmerzen, geschwollene Lymphdrüsen. Für Borreliose sind wechselnde Symptome typisch, wechselnde Lähmungen und Lahmheiten, wo es mal einen Tag besser, dann wieder einen Tag schlechter geht, mal das eine oder das andere Bein betroffen scheint...

Im ersten Stadium am Anfang ist es noch kaum möglich, Antikörper oder Erreger im Blut nachzuweisen. Antikörpertests sind oft eh sehr ungenau und nur wenige Labors haben sich auf Borreliose spezialisiert. Das sollte man bei der Wahl bedenken.

II. Stadium: Der Erreger wird gestreut

Meist kommt es nach einer Latenzzeit von bis zu zehn Wochen zur Streuung des Erregers über die Blut- oder Lymphbahn. Dadurch treten dann die zitierten Allgemeinsymptome wie Abgeschlagenheit, Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen und bisweilen auch eine deutliche Gewichtsabnahme auf. Manchmal wird auch Haarausfall beobachtet. Die Borelien greifen z.B. die Gelenke (Arthrose, das Nervensystem (Lähmungen, Lahmheiten, Überempfindlichkeit der Haut), das Herz (Herzinfarkt)... an. Auch Gewichtsverlust, hufreheartige Schübe oder auch Symptome wie bei periodischer Augenentzündung können auftreten. Beim Befall des Nervensystems kann es vom steifen Hals bis zu schweren Lähmungen kommen.

Auszug aus http://www.pferdemedizin.com/borreliose/:
Im zweiten Stadium der Erkrankung einige Wochen bis Monate nach dem Zeckenbiss kann es zur Entzündung einzelner oder mehrerer Gelenke (Lyme-Arthritis), zu entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems (Hirnhaut- und Nervenwurzelentzündung, peripherer Neuropathie, Facialisparese) oder auch zu Entzündungen im Bereich des Herzens (Peri-Myokarditis mit Rhythmusstörungen) und der Augen (Uveitis, Papillitis) kommen.
Borrelia burgdorferi kann als zellwandfreie Form in Menschen und Tieren nach der Infektion über Monate bis Jahre persistieren. Werden Borrelien im Labor mit der sehr energiereichen Spinalflüssigkeit inkubiert, wandeln sich die Bakterien innerhalb von 1 bis 24 Stunden zu zellwandfreien Formen um. Werden diese Formen in normalem Medium weiter kultiviert, entstehen innerhalb von 9 bis 17 Tagen wieder „normale“ Borrelienformen.
Mit der Entstehung von zellwandfreien Borrelien nach einer Antibiotikatherapie verschwinden die zellwandabhängigen Antikörpertiter meist innerhalb relativ kurzer Zeit. Nach einer Reversion zu den normalen Bakterienformen erscheinen dann auch wieder die entsprechenden Titer.

III. Stadium: Der Erreger setzt sich fest

In diesem Stadium ist eine Behandlung bzw. Heilung nur noch mit der Alternativ-Medizin möglich.. Denn die Borellien sind nun im Körper so verteilt, das sie bei "Beschuss" durch Antibiotika sich "verstecken" und nach der Antibiotikabehandlung wieder weiterwüten. Sie sind hier auch nur in den Zyklen zu bekämpfen, in denen sie aktiv sind, also Beschwerden auftreten.

aus http://www.pferdemedizin.com/borreliose/ Im dritten Stadium der Erkrankung können neben der chronischen Gelenkbeteiligung degenerative Hauterscheinungen auftreten mit Blaufärbung und Hautverdünnung (Akrodermatitis atrophicans). Bei Pferden lassen sich Verfärbungen der Haut naturgemäß oftmals sehr schlecht beurteilen. Die anderen Symptome zeigen jedoch nach meiner Beobachtung eine große Übereinstimmung mit denjenigen bei Menschen.


Borrelia burgdorferi kann als zellwandfreie Form in Menschen und Tieren nach der Infektion über Monate bis Jahre persistieren. Werden Borrelien im Labor mit der sehr energiereichen Spinalflüssigkeit inkubiert, wandeln sich die Bakterien innerhalb von 1 bis 24 Stunden zu zellwandfreien Formen um. Werden diese Formen in normalem Medium weiter kultiviert, entstehen innerhalb von 9 bis 17 Tagen wieder „normale“ Borrelienformen. Mit der Entstehung von zellwandfreien Borrelien nach einer Antibiotikatherapie verschwinden die zellwandabhängigen Antikörpertiter meist innerhalb relativ kurzer Zeit. Nach einer Reversion zu den normalen Bakterienformen erscheinen dann auch wieder die entsprechenden Titer (V. Preac-Mursic et al., Infection 24, 1996, S. 218-226).

Dadurch, dass nach einer Antibiotikatherapie die Antikörpertiter im Blutserum nicht mehr erhöht sind und auch die klinische Symptomatik sich gebessert hat, hat es oftmals den Anschein, als ob das Tier nun geheilt sei. Die Entstehung von persistenten, zellwandfreien Formen kann längerfristig jedoch fatale Folgen für die Gesundheit des Tieres haben, da nach einiger Zeit plötzlich Spätfolgen der Borreliose, wie z.B. eine Lahmheit, Kissing Spines, eine periodische Augenentzündung oder Verhaltensänderungen auftreten können, deren Ursache zunächst ungeklärt bleibt.
Hieraus ergibt sich, dass eine chronische Borreliose nach meiner Meinung niemals mit Antibiotika behandelt werden sollte, da die Krankheit dann nur noch weiter verschleppt werden und schließlich überhaupt nicht mehr erfolgreich therapiert werden kann. Somit hat die konventionelle Tiermedizin nur relativ begrenzte Möglichkeiten zur Therapie einer chronischen Borreliose.
Bei einer akuten Borreliose kann auf eine Therapie mit Antibiotika manchmal nicht verzichtet werden. Allerdings sollten die möglichen Schäden einer solchen Therapie durch zusätzliche naturheilkundliche Maßnahmen gering gehalten bzw. wieder beseitigt werden.

(Ende Auszüge aus http://www.pferdemedizin.com/borreliose - lesen Sie dort weiter bei den umfangreichen Informationen auf der dortigen Page )

III. Stadium: Wird auch Neuro-Borreliose genannt

Grundsätzlich wird aber inzwischen alles, was länger als 4 Wochen nach der Infektion auftritt, als Neuroborreliose ernannt. Da die Lyme-Borriliose-Bakterien zusammen mit Bornaviren das Nervensystem, u.a. Gehirnnerven und ZNS, angreifen, genau wie die Herpesviren und das Bornavirus - und diese nach neuen Erkenntnissen zusammen agieren und es Kombinationen gibt, sind wir damit einem weiteren Grund fürs Headshaking auf die Spur gekommen.
aus http://www.neuroborreliose.de/: Als Neuroborreliose bezeichnet man im Rahmen einer Borrelieninfekt ion nach Zeckenstich Symptome (= Krankheitszeichen), die das Nervensystem betreffen. Nicht selten tritt die Neuroborreliose (zunächst) als einziges Krankheitszeichen auf und weist so den Weg zu der eigentlichen Erkrankung (Lyme-Borreliose). Ende Zitat

Inzwischen wird aber mit den neuen bioenergetischen Diagnosegeräten, von denen eine Menge auf dem Markt sind, immer öfters das Bornavirus als Kombi gefunden, so dass die meisten Neuroborreliose-Symptome mit auf das Konto des Bornavirus gehen dürften!

Die Krankheitszeichen der Neuroborreliose können ganz unterschiedlicher Art sein. Es können „harmlose“ Zeichen, wie Ameisenlaufen oder Taubheitsgefühle auftreten, aber auch schwerwiegende Symptome wie Lähmungen im Gesichtsbereich (Facialisparese) oder Hirnhautreizungen oder sogar Hirnhautentzündungen (nicht zu verwechseln mit FSME, die durch Vieren entsteht). Im ZNS hauptsächlich der Plex us lumbalis (= Nervengeflecht aus der Lendenwirbelsäule) betroffen, seltener der N.ischiadicus.

Aufgrund der Vermutung der Uni-Heidelberg (siehe oben), dass angeblich der Untertyp B. garinii mehr Neuroborreliosen verursacht, ließen wir 3 Pferde bei Zecklab testen, die alle Herpes- und bornapositiv waren und alle sehr ähnliche Werte im recom blot (IgG) aufwiesen, alles Werte, die für die Spätphase einer Infektion gelten. Nur einer von Ihnen wies zusätzlich den Typ B.garinii auf - und das war der mit dem starken Headshaking, die anderen beiden hatten die typischen HS-Symptome nicht.

Lesen Sie bitte die weiteren Symptome auf der Seite Mensch, da es über Tiere nicht viel gibt und die Symptome sich nicht groß unterscheiden.

Zusammenhang mit Hufrehe:

Es gibt verschiedene Auslöser für Hufrehe bzw. verschiedene Arten, meistens werden hier Medikamentenrehe, Geburtsrehe oder Fütterungsrehe genannt, Fruktane waren einige Zeit besonders verrufen als Auslöser. Aber selbst nach Aussagen von TAs, die sich intensiv damit beschäftigen, bekommen Pferde auch zu Zeiten Hufrehe, wo es gar keine Fruktane gibt oder nur wenig, und auch Medikamente kommen bei denen nicht in Betrag. Hier sollte wirklich ganzheitlich die Krankheit betrachtet werden und geforscht werden, was den Stoffwechsel und das Immunsystem des Pferdes so auseinanderbringen kann. Eine mögliche Ursache ist die Borreliose, aber auch die kommt selten allein. Kommt die Borreliose hoch, ist das Immunsystem oft schon so schlecht, dass auch alle möglichen anderen Erreger hoch kommen, oft ist der Bornavirus dabei.

Das bekommt man aber nur heraus, in dem man die Pferde auch daraufhin testet mit anerkannten Spezial-Tests. siehe auch Erfahrungsaustausch auf http://www.hufrehe.org

Hier soll die spezielle Unterart in Verbindung mit Borreliose erwähnt werden. Hier ist die Kombi Borreliose-Bornavirus möglich, die mit plötzliche Hufrehe auf allen 4 Füßen auftreten kann. Fälle, evtl. mit Todesfolge, die nicht so in das normale Schema passen, da eigentlich alle "normalen" bekannten Auslöser für solche schwere Hufrehe eigentlich nicht recht vorhanden waren und wo eben der Verlauf unnormal war, sollten an diese Variante denken und dringend auf Bornavirus testen. Diese Pferde haben auch oft schon im Vorfeld und lange voraus Probleme mit Gelenken etc. gehabt. Kommt dann zur Borreliose eine Bornavirusbeteiligung hinzu, kann es zum Zusammenbruch des Immunssystems führen.

Zusammenhang mit der Schilddrüse:

Schon bei der Lektüre der internat. HS-Foren hat es mich stutzig gemacht, dass dort von seiten einer THP bzw. TCMlerin eine Umfrage in Bezug auf die Zusammenhänge von Headshaking und vergrößerter Schilddrüse durchgeführt wurde, wo aber letztendlich kein deutliches Ergebnis herauskam, denn welche laienhaften Pferdebesitzer wissen schon, wo und wie sie da suchen sollen bei ihren Pferden. Viele Headshaker, Borreliose- und Bornapferde haben einen zu hohen Kortisolspiegel (Stresshormon). Stutzig war ich aus dem Grund geworden, da meinem Pferd in einer schlechten gesundheitlichen Phase die Schüssler-Salze Nr. 15: Kalium jodatum (beschrieben als d a s Schilddrüsenmittel) so gut getan hatten. Er hatte sie eigentlich für die Verschleimung bekommen, aber es war eine deutliche Verbesserung in seinem Allgemeinzustand bzw. Bewegungsablauf zu erkennen. Als nun auch noch jemand anderes erklärte, dass ihr Herpes-Borna-Pferd eine vergrößerte Schilddrüse habe, recherchierte ich diesbezüglich im Internet:

Auszüge aus "Borreliose und die Rolle der Hormone":
http://www.borreliose.de/

Zitat: Außerdem wird die Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) wahrscheinlich durch eine Lyme-Borreliose selbst ausgelöst. So schreibt Dr. Burrascano bereits 1998 in seinen diagnostischen Richtlinien: „Da die Lyme-Krankheit mit einer fehlerhaften Aktivierung des Thyroxins (T4) in Verbindung gebracht wird, sollte der Spiegel des freien Trijodthyronins (fT3) mittels Radioimmunassay bestimmt und die morgendliche Basaltemperatur gemessen werden. Liegt eine Hypothyreose vor, sollten T3-Präparate verordnet werden." [7]. Und auch in seinen neuesten Richtlinien vom November 2002 weist Burrascano erneut darauf hin, dass durch eine Borreliose eine Hypothyreose bzw. entsprechende Symptome entstehen können. Es sei wahrscheinlich, dass diese durch eine Blockade der Hormonrezeptoren ausgelöst würde. Nur der Vollständigkeit halber sei hier noch einmal Burrascano zitiert, der an gleicher Stelle auch die Insulinresistenz der Zellen erwähnt, die bei Borreliosekranken höchstwahrscheinlich Auslöser für Übergewicht ist. Insulinresistenz heißt, dass die Bauchspeicheldrüse zwar genügend Insulin bildet, dies aber von den Zellen nicht aufgenommen werden kann. Die Ursachen hierfür sind unbekannt, man nimmt aber an, dass es sich auch hierbei um Störungen an den Rezeptoren handelt. [9, 10] Ende Zitat.

Anmerkung: Was 1998 noch unbekannt war, sieht heute klarer aus. Als eine der möglichen Ursachen abgesehen von einer genetischen Veranlagung ist heute die Amalganvergiftung dafür bekannt, siehe http://www.toxcenter.de/artikel/Hashimoto-Schilddruesenentzuendung-wahre-Ursache-ist-Amalgam.php

Wenn man in google beispielsweise eingibt "Schildrüsenentzündung im Zusammenhang mit Schwermetallvergiftung" findet man sehr viele diesbezügliche Links.

Da wir inzwischen wissen, dass die meisten der schweren Fälle der chronischen Borreliosekranken eine Schwermetallvergiftung haben, liegt es auf der Hand, dass irrtümlich früher die Verbindung mit der Borreliose als ursächlich angesehen wurde!

Anmerkung: Gerade für die Stutenbesitzern gibt es dort interessante Zusammenhänge zu lesen in Bezug auf Erkrankungen der Geschlechtsorgane in Bezug auf Schilddrüsenhormone, gerade wenn andere Autoimmunkrankheiten vorliegen, z.B. auch Viruserkankungen wie Herpes und Bornavirus

 

Zusammenhang mit Insulinrestistenzen:

Ebenso wurde bei mir schon von Pferdebesitzern nach Kenntnissen über Verbindungen zu Diabetes bzw. Insulinresistenzen angefragt: (spinnige Stuten?) - Hormone beeinflussen den Stoffwechsel und die Psyche, hierzu zählen insbesondere das Insulin der Bauchspeicheldrüse und die Schilddrüsenhormone.

weiter zu Erfahrungsberichten

 

Ehrlichiose - Babesiose

 

Differenzialdiagnose zur EIA - Ehrlichiose

siehe Extraseite


Keine Bakterien, sondern ein Virus, aber auch bei Pferden:

FSME bei Pferden:

http://edoc.ub.uni-muenchen.de/archive/00001125/01/Janitza-Futterer_Dorothee.pdf = FSME bei Pferden und Hunden - mit Anamneseblättern und Infoblättern für Pferde und Hunde, S 154,

Bei der serologischen Erstuntersuchung waren 48/205 Pferde (23,4 %) in der ausgewählten Population positiv. Der Anteil der seropositiven Pferde stieg im Untersuchungsgebiet von Osten nach Westen zu signifikant an (p= 0.001), was eine Einteilung in ein hoch endemisches Gebiet (31 % positiv) und in ein niedrig endemisches Gebiet (4 % positiv) ermöglichte. Die Antikörpertiter nahmen im Untersuchungszeitraum ebenfalls signifikant zu. Die Wahrscheinlichkeit der Seropositivität eines Reagenten war zudem von reiner Koppelhaltung (p= 0.001) und häufigem Weidegang (p= 0.021) abhängig. Eine Rassen- oder Geschlechtsdisposition lag nicht vor. Dagegen stieg der Anteil der seropositiven Reagenten mit dem Alter an (p= 0.011).

Im Untersuchungszeitraum wurden weder bei den seropositiven Pferden noch bei den Hunden Symptome beobachtet, die Hinweise auf eine Erkrankung an FSME geben könnten. Völlig unspezifisch berichteten die Besitzer seropositiver Tiere gelegentlich von vorübergehendem Fieber und schlechtem Allgemeinbefinden ungeklärter Ursache in den vergangenen Monaten.

 

aktualisiert 4.1.2012

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