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Borreliose erkennen ist oft nicht leicht, meistens wird sie viel zu spät erkannt.

Zur Diagnose sind natürlich die entsprechenden Tests in einem Fachlabor unerlässlich - siehe Tests. Aber zuerst muss man mal darauf kommen, was das Pferde haben könnte. Daher hier ein paar Erfahrungsberichte aus den Foren von Betroffenen:

Bei positiver Borreliose z.B. ein Wert: Positiv IgG-Titer 1:124. Ein Titer von 1: 80 kann noch im Normalbereich liegen. Einen B.-Titer weisen viele Pferde auf. Darunter sind auch viele, die nie auffällig erkrankt waren. Herpes-Titer haben ebenfalls viele Pferde - und bei latenten, chronischen Infektionsträgern des Herpesvirus kann der Stress einer anderen Erkrankung zu einem zeitweisen Titeranstieg führen - was bei Borrelieninfektionen und Herpes bzw. bornavirus-infizierten Pferden häufig passiert.

Nicht jede Zecke trägt die Infektion! Wer es genau wissen will, sammelt die Zecke ab und läßt sie in einem Fachlabor auf Borrelien untersuchen. Infos: Zecklab, 30927 Burgwedel.

Egal was die Ursachen sind/waren, das Pferd sollte bei/nach jedem Fieber für mehrere Tage äußerst sorgfältig geschont werden, Grasen gehen an der Hand wäre z.B. eine geeignete Bewegung. Es gibt eine Faustregel: Pro Tag Fieber eine Woche Ruhe.

Da die Pferdeverdauung sehr sensibel auf Antibiotika reagiert, kann es schnell zu Resistenzen oder zu üblen Nebenwirkungen kommen - deshalb wenden TA ungern Antibiotika vorbeugend nach einem Zeckenbiss an. Da -wie gesagt - Antibiotika für Pferde nicht so ganz nebenwirkungsfrei sind, wird man sich ohne exakten Nachweis vorsehen, eben mal so vorbeugend mit einer vielleicht nicht notwendigen Therapie zu beginnen. Andererseits helfen natürlich bei B. AB um so besser, je früher die Behandlung einsetzt. Eine kniffelige Situation also, je besser sich da ein Tierarzt vorher schlau macht, desto günstiger.

Pferde vertragen Antibiotika viel schlechter als die Menschen! Und Borrelien erwischt man mit AB nur ganz im Anfangsstadium, später nicht mehr, da sie sich in andere Formen umwandeln und in Biofilme verschwinden, wo keine AB mehr drankommen. Man lese dazu die Humanpage, ist bei den Pferden nicht viel anders:

http://shg-bergstrasse.de/html/schulmedizin.html

Wenn es sich bei der fieberhaften Erkrankung um den Beginn einer Borreliose handelt, ist Immunstimulation und ganzheitliche Behandlung wie auf der Humanpage beschrieben angesagt. Der Tierarzt als Schulmediziner wird allerdings baldmöglichst eine länger dauernde(!) passende Antibiotika-Therapie durchführen, um weitere Folgen (Gelenks-Entzündungen, Herzprobleme, Koordinationsstörungen, Lähmungen) verhindern zu helfen. Antibiotika in der notwendigen Dosis werden zur Schonung der Darmflora täglich gespritzt (u.U. Klinikaufenthalt), können diese allerdings evt. doch beeinträchtigen, so dass auch Darmflora-fördernde Maßnahmen notwendig werden. Eine einmalige Antibiotika-Behandlung reicht in der Regel nicht aus. Auf jeden Fall weiter täglich Fieber messen und Temperatur protokollieren, sowie das Verhalten des Pferdes auch bei Biegeübungen des Halses (nach einer vorgehaltenen Karotte) ganz genau. Besprich alles ganz genau mit mehreren Tierärzten.

Falls in der Nähe keine anderen fieberhaften Erkrankungen aufgetreten sind und falls nicht andere Infektionssymptome auftauchen (Husten, Nasenausfluß) achte ganz besonders auf B.-Symptome (Steifheit z.B. auch im Halsbereich). Bei Borreliose-I. wird bei manchen Pferden ein bestimmter Bereich der rechten oberen Kruppen-Muskulatur schmerzhaft, auch das kann manchmal helfen, einen Verdacht auf diese Infektion zu bekräftigen.

Allgemein ist die Borreliose im Stadium I natürlich am besten zu bekämpfen.

Die Borellien "verstecken" sich im Körper und nur wenn sie aktiv werden kann man ihnen mit Antibiotika was anhaben. Die Borellien können verschiedenes im Körper angreifen z.B. Herz, Nervensystem, Gelenke, Muskeln etc. Die Bakterien haben einen Vermehrungszyklus von ca. 20 Tagen, und können sich nicht in den abgelegenen Geweben vermehren, sondern müssen quasi "raus kommen". Bei der mehrfachen Gabe nimmt man immer 10 Tage ein Antibiotikum und dann 10 Tage Pause, wieder 10 Tage Antibiotikum, 10 Tage Pause etc. D.h. also immer wenn sich die Bakterien vermehren wollen, treffen sie grad auf ein Antibiotikum, und müssen sich erneut verkapseln, ohne sich zu vermehren. Theoretisch sterben sie dann irgendwann, praktisch ist es sehr schwierig, sie wegzukriegen.

Beim Absetzen der Antibiotika vorher Test, ob auch wirklich schon alle Borrelien "weg sind", oder ob noch weiter therapiert werden muss, (Nachweis z.B. auch in Gelenkflüssigkeit möglich).

Dann etwas später erfolgt der Wieder-Aufbau der Darmflora durch Probiotika, parallel zur Behandlung ständig ein hochdosiertes B-Vitamin-Komplex-Präparat, um die Regeneration der angegriffenen Nerven zu unterstützen (für viele Wochen).

Vorsicht mit Kortison, Pferde, die z.B. an Borreliose, Herpes oder gar Bornavirus leiden, nicht mit Corticoïden behandeln! Das verstärkt die Symptome ! Durch Corticoïde wird das Immunsystem kurzzeitig gehemmt bzw. geschwächt und somit können Viren oder Bakterien noch besser zuschlagen !!!

 

Alternative ganzheitliche Behandlung mit Einbeziehung der neuen bioenergetischen Verfahren wie Biorsonanz und Radionik versprechen die besten Ergebnisse! Sie auch dazu die Humanpage

http://shg-bergstrasse.de/html/heilmethoden.htm

Bitte Vorsicht mit Magnetfeldern solange aktive Erreger im Tier nachweisbar sind - Infektionen können hier aufflammen. Für die chronisch zurückbleibenden Schäden mag es seinen Nutzen haben!

 

aktualisiert 25.5.14

 

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