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Behandlung

Welche Rolle spielt die Borreliose bei Pferden?

Mit den Erregern der Borreliose (Borrelia burgdorferi) sind bei uns im Mittel ca. 20% der adulten Zecken infiziert. Dementsprechend häufig erfolgt die Infektion von Pferden. Die Erkrankung an Borreliose wird jedoch viel seltener diagnostiziert, da sie in den Anfangsstadien häufig unerkannt verläuft. Die Symptome sind so vielgestaltig, dass man bei der Borreliose des Menschen von der Erkrankung von einem "Chamäleon“ spricht. Es kann Monate bis Jahre dauern, bis typische Krankheitssymptome sich manifestieren. Die Erkrankung bei Pferden wird daher noch kontrovers diskutiert, so wie es auch beim Menschen über Jahre der Fall war und sich erst durchsetzen mußte. Pferde werden überwiegend erst in einem fortgeschrittenen späten Krankheitsstadium dem Tierarzt vorgestellt.

Wie kann man die Diagnose sichern?

Im Vordergrund steht der klinische Verdacht auf Grund der Symptome. Die Sicherheit kann nur die Laboruntersuchung bringen. Hierzu dienen die Untersuchung der Antikörpertiter im Blutserum oder in der Synovia. Mit speziellen Methoden können alte und aktuelle Infektionen unterschieden werden. Eine sichere Untersuchung ist der kulturelle Nachweis (Anzüchtung) der Erreger aus einer Gewebe-Probe (Haut, Synovia). Damit kann man sowohl die Diagnose sichern als auch den Erfolg einer Infektionstherapie überprüfen - siehe Tests

Behandlung Schulmedizin:

Häufige schulmedizinische Behandlungsmethoden mit hochdosiertes Antibiotika, die aber nur Sinn machen im 1. Stadium und evtl. bei akuten Schüben (aber auch das wird immer mehr angezweifelt, da es dann schon zu spät ist und die Borrelien längst in ihren Verstecken sitzen). Außerdem ist nicht jedes AB für jedes Stadium einzusetzen, da es dann nicht tief genug in das Gewebe oder Zellen eindringen kann - siehe dazu:

von cobactan bei Pferden 4,5% - ist ein cephalosporin 3. Generation - wurde in den Foren berichtet,

ansonsten werden die gleichen Erkenntnisse bei Antibiotika angewandt wie bei human, ich verweise daher auf Schulmedizin human

Die Erneuerungszeit von Borrelien liegt bei etwa 4 Wochen, dass muss man berechnen bei der Gabe. Bitte lesen Sie darüber weiter im humanen Teil, der ebenso für die Pferde gilt, was die Erneuerung, Verwandlung und Verstecken der Borrelien betrifft. Der humane Teil wird dauernd aktualisiert.

Borrelien sind persistierende Erreger wie auch Herpes oder Borna, d.h. man bekommt sie nicht aus dem Körper, aber sie sind gut in den Griff zu bekommen mit beispielsweise Borrelien-Nosoden und einem guten Immun-Management. Es wird immer öfters berichtet bei Pferden und Menschen, dass unter der Gabe von Borrelien-Nosoden kaum noch Zecken an einem rangehen.

Ohne jegliche Vorsorge sind daher wiederkommende Schübe immer möglich und wahrscheinlich, siehe dazu Behandlung human oben.

Und noch zu bemerken, ein Pferd verträgt lange AB-Behandlun viel schlechter als ein Mensch, steckt eine lange Antibiotikabehandlung kaum unter anderen Beschwerden und Nebenwirkungen, weg, siehe schlechte Leberwerte bei Seite Mensch. Daher wenden die meisten Betroffenen im Forum die alternative Schiene an.

Bitte schauen Sie nach bei http://www.pferdemedizin.com/borreliose/

Alternative ganzheitliche Behandlung:

Dazu gehört vor allem die Erregerbehandlung mit Nosoden in D-Potenz, dann in C-Potenzen und später lange Zeit in LM-Potzenzen, (meiner hat die LM-Potenz ca. 1 1/2 Jahre täglich bekommen) auch die Co-Infektionen, eine Entgiftung der Organe, Immunaufbau und Immunmanagement, gute Fütterung, gute Umweltbedingungen in der Haltung und nur die notwendigsten Impfungen und Wurmkuren.
Bei akuten Borreliosefällen nimmt man hohe D-Potenzen! Ein erfahrener Therapeut gehört aber unbedingt immer dazu!

Die meisten Betroffenen aus unserem Forum- Mensch wie Tier - behandeln bei chronische Borreliose erfolgreich mit Borrelien-Nosoden in Hochpotenzen (LM) täglich in Abstimmung damit, ob das Pferd auch noch eine Kombi mit Herpes und Borna hat sowie zusätzlich nach individueller Konstitution. Zusätzlich sollte was für die Stärkung des Immunssystems gegeben werden und alle Sachen, die das Immunssystem schwächen, sorgfältigst in bezug auf Schaden/Nutzen-Relation überprüft werden: also nur die notwendigsten Impfungen und Wurmkuren je nach Bedarf bzw. Befall. Die meisten Pferde, die wieder fit werden, bekommen nur noch Tetanus-Impfungen in großen Abständen. - Siehe Erfahrungsberichte im Forum!

Bioresinanz:

Hier braucht man ebenso einen erfahrenenen Therapeuten, der die Stärke der Frequenzen richtig und passend zum Betroffenen einstellen kann. Neue Erkenntnisse zur Bioresonanz bei Borreliose - der Schuss kann nach hinten losgehen, da es nur eine Verschiebung geben kann:
Auszug aus Vortrag des Borreliosespezialisten Dr. Klinghardt, siehe auf Page unter Borreliose-news:

Auszug: Bioresonanztherapie und Homöopathie
Wenn man dem quecksilbervergifteten Patienten homöopathisch Quecksilber gibt, hat das homöopathische Mittel einen Effekt: Es öffnet die Membran der Zelle für Quecksilber. Wenn ich jetzt viel Quecksilber im Bindegewebe ....hier ist die Zelle, stellt euch ein Quadrat vor, hier ist die Zelle, und drinnen ist Quecksilber und außerhalb. Wenn hier draußen im Bindegewebe mehr Quecksilber ist als in der Zuelle, und ich öffne die Zellmembran für Quecksilber, was passiert dann? Das Quecksilber folgt dem osmotischen Gradienten und bewegt sich in die Zelle. Die meisten Homöopathen und Bioresonanztherapeuten, deren Patienten ich untersuchen konnte, haben genau dies gemacht. Die haben die Patienten, die schwer quecksilbervergiftet waren, wo der Körper es noch geschafft hat, das Gehirn und das Nervengewebe noch einigermaßen freizuhalten und das meiste Quecksilber in Depots im Bindegewebe abgelagert war ... mit Hilfe des Homöopathen oder Bioresonanztherapeuten ist es gelungen, dieses Quecksilber dann mit wenig Mühe ins Nervengewebe zu verschieben. Der Patient, der vorher vielleicht Rückenschmerzen oder andre Probleme hatte, hat sich zwar erstmal hinterher super gefühlt. 45 Jahre später hat er aber eine MS entwickelt oder andre schwere neurologische Erkrankungen, was natürlich dann nichts zu tun hatte mit dem, was vorher da war.

Das war aus der Humantherapie, gilt natürlich genauso für Pferde, siehe ebenso dazu die Seiten Schwermetallvergiftungen und deren notwendige professionelle Ausleitung, was besonders für Headshaker-Pferde wichtig erscheint!

(Pulsierende)Magnetfeld-Therapie:

Bloss nicht! Habe da sehr negative eigene Erfahrungen mit gemacht mit massiven Schüben! Bitte Vorsicht mit Magnetfeldern solange aktive Erreger im Tier nachweisbar sind - Infektionen können hier aufflammen. Steht auch teilweise in der Beschreibung dabei, dass es kontraproduktiv für chronische Infektionen ist. Es hat durchaus seinen Nutzen bei anderen chronischen Sachen wie Athrose oder soll super sein nach Knochenbrüchen etc.

Vorbeugung bzw. Schutz vor Zecken-Bissen:

Es gibt beim TA wirksame Zecken-Repellents, wenn man seine Pferde in einem Zeckengebiet hält, die aber lt. Betroffenen selten viel nützen, außerdem muss man da gut recherchieren, ob die nicht wieder schädlich fürs Pferd, für die Haut sind. Die kann man vor dem Ausritt auf die gefährdeten Stellen auftragen (untere Beinbereich, selten höher liegende dünnhäutige Stellen, unter dem langen Haar des Kronrandes, in der Fesselbeuge und im Bereich der dünnen Haut zwischen den Hinterbeinen).

Zecke schnell entfernen und/oder einschicken zur Untersuchung

Junge Zecken sind nur so groß wie Mohn-Körner, sie sind auch ähnlich dunkel und werden leicht übersehen. Bei einer infizierten Zecke wird der Erreger erst nach 24 bis 38 Std. ins Blut des Pferdes freigesetzt. Nach neuen Erkenntnissen geschieht das aber auch schon deutlich früher. Also je früher die Zecke entfernt wird, desto geringer das Infektionsrisiko. Entfernen der Zecke am besten mit einer Zeckenzange, nicht drehen, sondern nur ziehen. Alle anderen Tipps wie Nagellack, Alkohol etc, zerquetschen, sind falsch, da die Zecke dann erst recht einen Teil ihres Mageninhaltes ins Blut des Pferdes spuckt.

Nützliche Links:

Lesetipp: Borreliose - Lyme Borreliose: FLI Friedrich-Löffler-Institut:
u.A. : Der Wissensstand zur Klinik und Diagnostik im Bereich der Veterinärmedizin sind nicht weit entwickelt, die Erkrankung bei Tieren ist deshalb vermutlich unterrepräsentiert. - Generelle Situation der Borreliose im ökologischen Bereich bzw. bei Tieren http://www.fli.bund.de

 

aktualisiert 28.8.08

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