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L-Lysin ist Antagonist zu L-Arginin, das wiederum essentiell für Herpes-Viren ist. L-Lysin verdrängt kompetetiv L-Arginin von dem gemeinsamen Transportsystem durch die Intestinalwand. Das Virus baut fälschlicherweise L-Lysin in seine DNA-Strukturen ein, wodurch sein Wachstum gestoppt wird.
Auszug aus http://de.wikipedia.org/wiki/Herpes : Es gibt eigene Diät-Richtlinien, wenn man an Herpes (simplex) leidet. Dabei sollte man darauf achten, dass der L-Lysin Gehalt in der Nahrung wesentlich höher ist als der Arginin Gehalt. Beides sind Aminosäuren; während Lysin das Wachstum der Viren hemmt, sowie die Wundheilung fördert und auch entzündungshemmend agiert, regt Arginin die Vermehrung bzw. vermehrte Ausströmung der Viren aus den Nervenzellen an. siehe hierzu auch: http://hepatitis-c.de/ortho.htm.
Wo finde wir natürliches L-Lysin in der Nahrung?: Bei der Ernährung sollte das Augenmerk insbesondere auf zwei Aminosäuren gerichtet werden und zwar L-Lysin und L-Arginin. Für seine Vermehrung benötigt das Virus nämlich L-Arginin. Davon findet es reichlich in Nüssen, vor allem Haselnüssen, Mandeln, Paranüssen und Walnüssen sowie Schokolade. Eine einleuchtende Erklärung also, warum das Virus bei so manchem Herpes-Träger nach dem Genuss von Nussschokolade aufblüht. Übrigens: Die Aminosäure L-Lysin ist Gegenspieler von L-Arginin und vor allem in Milch, Eiern, Käse und Fisch zu finden.
L-Lysin wird weiter beschrieben, dass es aufkommende Herpes-Schübe reduziert
und entartete Zellen hemmt. Eine tägliche Zugabe von L-Lysin bei Betroffenen erscheint
also sehr sinnvoll.
Pantothensäure und L-Lysin regulieren den stressabhängigen Blutdruck,
bzw. schützen vor Viren und Infektionen. Die Anti-Oxidantien Beta-Carotin,
Vitamin E, NAC (N-Acetyl-Cystein) und Zink (höchste Konzentration in
den Augen) schützen vor zellulärer Degeneration.
L-Lysin ist aber nicht nur bei Herpes wichtig, sondern viele nehmen es ebenso beim Bornavirus. Die Wirkung da ist aber nicht so nachweisbar, manche sagen, da wirkt es garnicht, Realität dürfte sein, dass es meistens eine Mischinfektion Borna/Herpes gibt.
Da auch viele Menschen das L-Lysin lobend erwähnen bei z.B. Allergien oder Multiple Sklerose (bei vielen MS-Erkrankten hat man z.B. auch Bornaviren gefunden, siehe Bornaseite, Bericht von Dr. Bode RKI)) hier ein Auszug aus einem MS-Forum:
Zitat: "Linus Pauling zweifacher Nobelpreisträger hat in einigen Arbeiten beschrieben das ein bestimmtes Enzym, welches von Körperzellen ausgeschüttet wird, um Gewebe zu durchdringen (bei uns die But-Hirn-Schranke) mit L-Lysin und Vitamin C auf natürliche Weise blockiert werden kann! Ich nehme zur Zeit bis zu 10g L-Lysin Hydrochlorid - eins ist aufjedenfall sicher, meine Allergie ist wie weggeblasen , ich hoffe es bleibt so. "
Viele Ergänzungsfuttermittel haben einen erhöhten Anteil an L-Lysin und Vitamin-B-Komplexen - da lohnt es sich, die verschiedenen Mittel zu vergleichen und das günstigste für sein Herpes-Pferd auszuwählen. siehe auch spezielle Infos darüber im Diskussions-Forum über Herpes-Diät
L-Lysin kann man in der Apotheke, bei Ebay oder günstig bei IWEST bestellen, 20-30 gr pro Tag ins Pferd bei akuten Herpeserkrankungen. Auch einzusetzen, ca. 3 Wochen bevor man zu einem Turnier - oder Lehrgang oder was auch immer geht, wenn man einen Herpes-Kanditaten hat. Nicht zum Dauergebrauch. (Vorsicht vor Aminosäuren-Imbalancen allerdings bei hohen Dosen und langfristiger Verabreichung)
Lesetipp: Aminosäuren und Co. http://www.iwest.de/dt/PDF/info/iWESTNEWS0103.pdf Auszug daraus:
1. lebensnotwendige (=essentielle) Aminosäuren, die unbedingt in ausreichender Menge mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden müssen. Dazu gehört L-Lysin. 2. bedingt notwendige (= semiessentielle) Aminosäuren. Dazu gehört Arginin - und 3. nichtessentielle Aminosäuren.
Schaut mal im Internet bei www.medizinfuchs.de rein. das ist eine Arzneisuchmaschine. Dort bekommt ihr die günstigsten Preise für alles.
Die Stabilität der Dickdarmflora bestimmt langfristig über die Gesundheit Ihres Pferdes: http://www.iwest.de/dt/PDF/reiterrev/Ausgabe0802.pdf und Infos über Kotwasser, php-Wert der Äppel messen, wann werden Fruktane gefährlich etc.
Ende L-Lysin beim Pferd.
Wirksam gegen Viren: Neuere Forschungen zeigen, daß der im Süßholz enthaltene Süßholzzucker (ca. 20% im Lakritzdicksaft), ein hervorragender Schutz gegen Viren ist - sowohl im aktiven Stadium als auch in der Zeit der Inaktivität. Viele Viren können jahrelang in Zellen versteckt sein, bevor sie eine (Neu)Infektion erzeugen. Süßholzzucker ist der einzige Stoff, der die Tarnung der Viren beseitigt und damit das Selbstmordprogramm der befallenen Zelle auslöst. (Journal of Clinical Investigation, Bd. 115, Nr. 3, S. 650) http://www.naturheilkundelexikon.de/0186a2921d05b2337/0186a292ac0eab5ab.html
Ferner enthählt Süßholssaft eine stark antivirale Wirkung,
und zwar der Inhaltsstoff Glycyrrhizin : Wasserausscheidende, hustenlösende,
entzündungshemmende Wirkung. Oft antibiotische Wirkung auf Bakterien,
Pilze und Viren. Fischgifte und stärken das Immunsystem.
lt. neuesten Forschungsberichten sogar am effektivsten bei SARS. Am selektivsten
konnte dabei Glycyrrhizin die Virenvermehrung hemmen bei SARS und sogar gut
wirksam bei HIV-1- und chronischen HCV-Infektionen: http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/06/16/110a0503.asp?cat=/medizin/infektionskrankheiten/sars.
Da sowohl die Herpes- und Bornaviren sowie die Borreliose u.a. durch Stress geweckt werden und man diese Erreger allgemein eigentlich nur über ein gutes Immunsystem packen kann, rücken die Adaptogene als ein Mittel zum Immunaufbau und Immunstärkung bzw. zur Stressverminderung und -bewältigung ins Licht der Interesses. Mit Stress sind aber auch gemeint z.B. Impfungen oder Stress durch Schmerzen bei der Trigenumus-Neuralgie.Die einzelnen Adaptogene sollten nach Möglichkeit bei jedem Pferd individuell eingesetzt werden.
In der Phytotherapie, einem der ältesten Therapieverfahren überhaupt, werden Beschwerden mit Hilfe von Pflanzenwirkstoffen behandelt. Die Pflanzen werden eingesetzt als Frischpflanzen, als Drogen oder als Extrakte, die auch zu Tees, Kapseln, Tropfen oder Salben weiterverarbeitet werden können. Hinsichtlich der Wirksamkeit gibt es sowohl bei den einzelnen Pflanzen als auch bei den Präparaten große Unterschiede; generell haben pflanzliche Präparate jedoch ein breites Wirkungsspektrum und weniger Nebenwirkungen als synthetische Medikamente.
Unter Phytotherapie (griech. phyton = Pflanze, therapeia = Pflege) oder Pflanzenheilkunde versteht man die Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten durch Pflanzen, Pflanzenteile und deren Zubereitungen. Auch Befindensstörungen wie beispielsweise Nervosität und Stress werden mit pflanzlichen Präparaten behandelt. Sonderformen davon, die sich über Jahrtausende entwickelt haben, sind ein wichtiger Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der Ayurvedischen Medizin in Indien. Die Phytotherapie ist wie die Homöopathie eine spezielle Therapierichtung, die neben naturwissenschaftlichen Bewertungsmaßstäben auch vorhandenes Erfahrungsmaterial heranzieht. Man unterscheidet die rationale oder allopathische Phytotherapie, die auf der naturwissenschaftlich begründeten Medizin basiert, und die traditionelle Phytotherapie, die sich aus der Volksheilkunde entwickelt hat. Erstere erhebt den Anspruch, kausal und symptomatisch der Krankheit entgegenzuwirken, während die Tradition sich auf überlieferte Erfahrungen stützt.
Anders als in der Homöopathie lässt sich die Wirkungsweise der Phytopharmaka innerhalb des naturwissenschaftlichen Weltbildes erklären. Ein wichtiger Unterschied diesbezüglich ist die Dosis-Wirkungsbeziehung: je höher in der Phytotherapie die Dosis, desto stärker ist auch die Wirkung, während es sich in der Homöopathie genau umgekehrt verhält. aus Medicine-Worldwide