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Aktuelle News - allgemein

Die Bornaviren haben eine Extra-News-Seite!

1.3.16: Verein zum Schutz der Bevölkerung vor Elektrosmog e.V., Stuttgart, siehe:
http://www.der-mast-muss-weg.de/pdf/IZMF/Info_IZMF_Print.pdf
und deren Video: Mobilfunk Umts, Wlan , Scalarwellen !!! und die verschwiegene Gefahr: https://www.youtube.com/watch?v=f0qwbiu0FeU&feature=youtu.be sollte man gesehen haben, um alles besser verstehen zu können, warum z.B. auch bei unseren Tieren das Immunsystem immer schwächer wird, die Krebsraten steigen usw. In dem Video kommt auch ein Landwirt und Viehzüchter zu Wort!

28.11.15: Gladiator-News

Atemwege in der kalten Jahreszeit schützen

Wenn die Luft knapp wird - Atemwege in der kalten Jahreszeit schützen

Eine Erkrankung der Atemwege beginnt häufig mit einem Husten. Wer hat es nicht schon erlebt: Die Nase läuft, der Husten macht sich breit. Schützen Sie die Atemwege Ihres Tieres und lassen Sie es so frei durchatmen. Lesen sie die Hintergründe, warum Pferde gerade im Winter anfällig sind und wie Sie das Immunsystem unterstützen können.

Ein akutes Problem kann schnell chronisch werden

Nicht nur während der Stallsaison im Winter, sondern auch während der übrigen Jahreszeiten, leiden viele Pferde an einer Bronchitis. Sie ist die am häufigsten auftretende Atemwegserkrankung. Eine akute Bronchitis kann ohne richtige Behandlung schnell zu einem chronischen Leiden werden und somit die Leistung und Lebensqualität eines Pferdes stark einschränken.

Ursachen

Eine häufige Ursache findet sich in der Boxenhaltung mit kaum belüfteten Ställen, Matratzeneinstreu mit ausströmendem Ammoniakgeruch sowie im Winter geschlossen gehaltenen Fenstern und Türen. Oft wird in der Stallgasse zusätzlich gefegt, die Pferde geputzt oder das Heu und Stroh augeschüttelt und somit dauernd Staub produziert. Diese feinsten Staubpartikel gelangen in die bereits durch die Boxenhaltung geschwächten Atemwege des Pferdes und können sogar eine allergene Wirkung auslösen.

Ein Pferd kann sehr gut mit Minusgeraden und trockener Kälte umgehen, darf jedoch nicht über längere Zeit ungeschützt vor allem Nässe und Wind ausgesetzt gehalten werden, da die Abwehrkräfte bei diesen Bedingungen nur allzu schnell versagen. Daher auch in der der Offenstallhaltung idealerweise ständigen Zugang zu Ausläufen bzw. Koppeln gewährleisten. Ein Pferd sollte die Möglichkeit haben, sich auf qualitativer und reichlich vorhandener Einstreu hinlegen zu können, eine jederzeitige Rückzugsmöglichkeit in einen zugfreien Stall haben sowie eine hygienisch optimale Haltung mit schimmel- und sporenfreiem Rauhfutter vorfinden, um gesund zu bleiben.

Symptome

Die luftführenden Wege bis hin zu den Nasennebenhöhlen und den Luftsäcken besitzen beim Pferd ein perfektes System zur Selbstreinigung. Die gesamte Schleimhaut der Atemwege ist mit feinen Härchen ausgekleidet, die sich wellenartig bewegen. Diese wird von einem flüssigen Sekret bedeckt, auf dem wiederum ein zähflüssigeres Sekret schwimmt. Eingeatmete Staubpartikel kleben an der oberen Sekretschicht fest. Diese wird durch die kontinuierliche Bewegung der Härchen die Luftröhre hinauf geschoben, ausgehustet und abgeschluckt. Die Transportgeschwindigkeit liegt bei ca. 1 cm pro Stunde in Ruhe und steigert sich unter Belastung. Liegt ein Entzündungsreiz vor, kommt es mit der Zeit zu einem Verlust der Härchen und es wird weniger flüssiges Sekret unter dem Transportsekret produziert. D.h. mehr eingeatmeter Staub im Stall kann durch das ohnehin zähere Sekret nicht mehr so gut abtransportiert werden.

In Folge dieses Entzündungsreizes schütten die Zellen in den Atemwegen den Stoff Histamin aus. Dieser führt unter anderem zu einem weiteren Anschwellen der Schleimhäute.

Alle beschriebenen Phänomene führen zu einer Verengung der Atemwege und damit zu einer Erhöhung des Atemwegswiderstandes. Hierdurch lassen sich auch die meisten Symptome erklären: Leistungsschwäche, Husten, Nasenausfluss, erhöhte Atemfrequenz, Nüsternblähen in Ruhe, vermehrte Bauchatmung, und Atemgeräusche.

Das Immunsystem im Gleichgewicht halten

Im ersten Schritt geht es um optimale Haltungsbedingungen für Ihr Pferd. Ein warm feuchtes Stallklima, wie es im Winter sehr oft in vielen Ställen anzutreffen ist, schafft nur ein günstiges Klima für Bakterien, Pilze und die Vermehrung von Keimen, keineswegs aber für das die Atemwege des Pferdes. Werden die Pferde draußen gehalten, so sollten sie stets Zugang zu einer Schutzhütte und trockenem Untergrund haben.

Tägliche Bewegung ist gerade im Winter, wenn die Pferde in der Box gehalten werden, das A und O für die Gesunderhaltung der Atemwege. Hierdurch kann der Prozess der Selbstreinigung angekurbelt werden.

Fütterung optimieren ist der nächste Schritt. Gerade alte Pferde haben im Winter aufgrund des verlangsamten Stoffwechsels und der nachlassenden Organ- und Verdauungsfunktion Schwierigkeiten ihren Energiebedarf zu decken und verlieren schnell an Substanz. Hier kann eine Decke zusätzlich sinnvoll sein. Viele Erkrankungen des Pferdes haben zudem als Ursache oder Begleitfaktor eine Mangelversorgung, obwohl genügend Futter zur Verfügung steht. Bei einer Überlastung des Stoffwechsels von Leber, Darm und Niere ist die Nährstoffverwertung verändert und die Produktion der Verdauungsenzyme vermindert. Aus einem möglichen Nährstoffmangel resultieren beispielsweise Leistungsabfall, Atemwegserkrankungen, Infektanfälligkeit oder Überreaktionen des Immunsystems.

Gerade bei abgemagerten Pferden ist es wichtig ausreichend immunstärkende und die Verdauung fördernde Nahrungsbausteine bereitzustellen, um rasche Fütterungserfolge zu erzielen und das Pferd aus einem möglichen Defizit herauszuführen. Natursubstanzen wie Propolis, Ginseng und Kieselsäure liefern zusätzlich wertvolle Inhaltsstoffe und haben sich seit Jahrhunderten im Einsatz bewährt.

Fütterungserfolge für die Atemwege

GladiatorPLUS liefert wertvolle Naturstoffe und anerkannte Wirkstoffe in einer Lösung. Rote Beete, Propolis, Kieselsäure und Mariendistel liegen in wasserlöslich gemachter und damit hoch bioverfügbarer Form vor. Sie enthalten wichtige sekundäre Pflanzenstoffe und zeigen rasche Fütterungserfolge.

Cholin und Mariendistel tragen zur Erhaltung einer normalen Leberfunktion bei, Vitamin B6 und Propolis zu einem normalen Immunsystem. Biotin und Kieselsäure tragen zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen und zur Erhaltung normaler Haut und Schleimhäute bei, Calcium und Rote Beete zu einer normalen Funktion der Verdauungsenzyme – ganz wichtig für die Atemwege und Lebensfreude Ihres Hundes.

Mit der 40-Tage-Intensivfütterung verhelfen Sie Ihrem Pferd zu einem gestärkten Abwehrsystem und erhalten damit seine Vitalität und Lebensfreude.

Tierärzte empfehlen die Fütterung von GladiatorPLUS, um präventiv das Wohlergehen und die Lebensqualität Ihres Tieres zu erhalten. 
(Quelle: Gladiator Plus)

 

11.1.12: Zeitgemäße Entwurmung beim Pferd

"Die Methode der selektiven Pferde-Entwurmung"

NEUE Denkansätze rund um das Thema Pferdeentwurmung zum Wohle unserer Pferde!

Ausgangslage

Warum sind nun der Lehrstuhl für Parasitologie und vergleichende Tropenmedizin an der LMU München und eine regionale Tierarztpraxis als Vorreiter daran interessiert, die neue Methode der "selektiven Pferde-Entwurmung" vorzustellen, um diese langfristig zu etablieren?

Die eindeutige Antwort darauf ist:

Es gibt eine bereits erschreckend große und zunehmende Resistenzlage gegen diverse Pferde-Entwurmungsmittel.

Die Gründe für die Resistenzbildung(-en) sind gut gemeinte, aber leider oft nicht hilfreiche oder auch teilweise gegensätzlich wirkende Strategien und Maßnahmen bei den derzeitig durchgeführten Pferde-Entwurmungen, wie:

  • regelmäßige Entwurmungen (ohne spätere Erfolgskontrollen) und leider
  • oft zu häufige Entwurmungen (ohne nachgewiesene Notwendigkeit).

Dabei muss vorweg dem Leser dieser Seite ganz klar sein, dass NICHT die Pferde gegen bestimmte Entwurmungs-Präparate resistent werden.

Vielmehr werden bestimmte Wurmarten (oftmals stallspezifisch) resistent gegen die bekannten Pferde-Entwurmungsmittel.

Weitere Gründe für die resultierenden Resistenzlagen sind:

  • Falsch dosierte Wurmkurgaben (zumeist durch falsche Gewichtseinschätzungen der Pferde)
  • Häufige und strategische Entwurmung (z.B. immer 4x im Jahr / immer wechselnde Präparate, etc..)
  • Fehlende Kontrolle der Wirksamkeit (selten werden Kontroll-Kotproben angeboten oder durchgeführt)
  • Entwurmung ohne vorherige Diagnostik  beim einzelnen Pferd
  • Entwurmung ohne Kenntnis des Infektionsdruckes im gesamten Bestand

Vergleich mit Resistenzentwicklungen gegen ANTIBIOTIKA

Ähnlich wie bei dem bekannten Problem der Resistenzentwicklung gegen Antibiotika gibt es auch bei den Entwurmungsmitteln einen zunehmenden Verlust der Wirksamkeit.

Diese besorgniserregenden Resistenzen haben führende Parasitologen dazu veranlasst, einen neuen Weg im Kampf gegen Parasiten einzuschlagen.

Herausgekommen ist dabei eine NEUE Methode der Bekämpfung unter dem Namen

"Selektive Entwurmung der Pferde"

Ganz wichtig hierbei sind folgende Punkte :

  • Die "selektive Entwurmung der Pferde" basiert auf dem fortlaufenden Monitoring durch diagnostische Kotproben-Untersuchungen (vor geplanten und nach durchgeführten Entwurmungen)
  • Die "Ei-Ausscheidungen" durch Untersuchungen von Pferdekotproben (des einzelnen Pferdes oder des ganzen Bestandes) werden
  • - überprüft
  • - dokumentiert und
  • - bewertet

Mit einem speziellen Programm können dann alle gesammelten Werte kontrolliert und bewertet werden. Die Besitzer und ( falls nicht ausdrücklich von den Besitzern untersagt ) auch die Stallbesitzer erhalten bei Interesse gerne diverse Zusammenfassungen und Diagramme der Ei-Ausscheidungs-Dynamik und der Ei-Ausscheidungs-Höhen jedes einzelnenPferdes als auch des gesamten Bestandes.

 

Die "Methode der selektiven Pferde-Entwurmung" ist eine Gemeinschaftsarbeit. Das Ziel ist es, dass in absehbarer Zeit viele Tierarztpraxen in Bayern und langfristig auch in Deutschland diese Methode den Pferdebesitzern anbieten. Zum einen wird Sie unterstützt und wissenschaftlich begleitet von dem Lehrstuhl für Vergleichende Tropenmedizin und Parasitologie, LMU München, Lehrstuhlinhaber: Prof. Dr. K. Pfister, Laborleitung: Dr. D. Hamel ( www.tropa.vetmed.uni-muenchen.de ) wissenschaftl. Mitarbeiterin : Dr. Anne Becher ( Anne.Becher@tropa.vetmed.uni-muenchen.de ) - sowie praktisch durchgeführt durch die Tierarztpraxis in Thurmading, Inhaber: Tierarzt Marcus Menzel ( www.pferde-praxis.com )

 

Viele weitere Informationen finden Sie auf der Page: http://www.selektive-entwurmung.com/index.html

Interessant in diesem Zusammenhang sind die ersten Ergebnisse:

Von den teilnehmenden 253 Pferden brauchten nur 33 Pferde eine Wurmkur, das sind ganze 13,o4 % !!!!

Weitere interessante Berichte im Archiv 2005, 2006, 2007

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