Nach neuen Erkenntnissen ist CFS auch eine Zoonose. Wir haben es also mit einer Kombination von Viren und Bakterien zu tun, die artenübergreifend sind: Bornavirus, Neuroborreliose, Herpesviren und Parasiten und Bakterien.
Wir können uns bei den Tieren anstecken und wahrscheinlich auch umgekehrt. In der Diskussion sind hier Pferde, Katzen, Hunde und Vögel. Näheres hier zu lesen von dem Tierarzt Walter Tarello, der massgeblich hier in der Forschung beteiligt ist (in englisch): http://www.horsequest.com/journal/health/fatigue.html und ebenso die Geschichte von w. Tarello und seiner Frau, die sich selbst angesteckt und erfolgreich behandelt haben, ist hier zu finden, http://www.borna-borreliose-herpes.de/pdf/CFS_vet.pdf . Dort gibt es noch viel mehr an Interessantem zu lesen.
http://www.anapsid.org/cnd/pets/cfspets.html - hier eine Zusammenfassung im einzelnen für Hund, Katze und Pferd, wo erläutert wird, dass die Erkrankungen der Haustiere unmittelbaren Einfluss auf das Chronic Fatique Syndrom bei Menschen haben.
Ich kenne als langjährige Pferdebesitzerin in meinem engeren und weiteren Bekanntenkreis verdächtig viele Personen mit MS, die diese Erkrankung oft schon in jungen Jahren bekommen haben.
Es gibt in den Foren oft Berichte von CFS-Betroffenen, wo dann MS festgestellt wird. Die ungleiche Verteilung von z.B. MS Fällen kann damit zusammenhängen, dass die Viren oder Bakterien von Tieren wie Milchkühen oder Hunden verwandt scheinen. In einem Fallbeispiel zeigten Inseln im Nordatlantik, der von MS frei war, dass ein hohes Auftreten von MS, die einige Jahre später auftrat, nachdem Armeegarnisonen für eine Weile auf der Insel gewesen waren und die Betroffenen in einem von den Armeemitgliedern oder ihren begleitenden Hunden oder anderem Vieh getragenes ansteckendes Mittel verwickelt waren. Ebenso steht die Nervenversion der Lyme-Borreliose-Erreger (B-garninii) in Verdacht, eine Initiierung der MS zu fördern, wenn sie auch nicht als alleinige Ursache dazu angesehen wird. Quelle: (http://www.itmonline.org/arts/msalsmg.htm)
Auszug aus: http://www.focus.de/gesundheit/news/multiple-sklerose_aid_108451.html vom 3.5.06
Das Epstein-Barr-Virus, das die Kusskrankheit, das Pfeiffersche Drüsenfieber, hervorruft, ist vermutlich indirekt Auslöser für Multiple Sklerose. Forscher der Rockefeller Universität in New York sind einen großen Schritt weitergekommen, die Entstehung und Verschlimmerung von Multipler Sklerose zu verstehen. Sie haben entdeckt, welche Rolle das Epstein-Barr-Virus dabei spielt.
Multiple Sklerose (MS) ist eine Autoimmunkrankheit, bei der das Immunsystem die Nervenzellen im eigenen Körper angreift. Die Wissenschaftler Jan Lünemann und Nancy Edwards haben jetzt entdeckt, dass MS-Patienten bestimmte T-Immunzellen in sich tragen, die besonders heftig auf das Epstein-Barr-Virus reagieren, und dadurch den Startschuss für MS geben.
CFS-Human unter http://www.shg-bergstrasse.de/html/CFS/cfsstart.html