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Diagnose Narkolepsie... (Schlafkoller) - gibt es einen Zusammenhang mit Borna?

Diese Frage ist noch völlig offen und wissenschaftlich ungeklärt, sowie wie noch vieles im Zusammenhang mit Borna im Dunkeln liegt. Aber interessant sind Parallelen und die Tatsache, dass es einige Berichte darüber gibt, dass Pferde mit dieser früheren Diagnose später bornapositiv getestet wurden und/oder mit Bornasymptomen eingeschläfert wurden. Und Schafe mit Borna fallen lt. Berichten im Internet wohl öfters so einfach um.

Auszug aus dem Vet-Bereich: http://www.friesen-welt.de/narkolepsie-wenn-das-pferd-einschlaeft.html

Narkolepsie – Ursache

Man spricht von einer neurologischen Erkrankung bei der mit höchster Wahrscheinlichkeit eine degenerative Veränderung im Suprachiasmatischer nucleus stattfindet sowie ein Verlust der grauen Substanz im Nucleus accumbens. Zusätzlich kommt es zu einem Verlust der Orexin-Zellen im Hypothalamus.

Was sagt die Schulmedizin über Ursachen?

Narkolepsie ist eine neurologisch bedingte (hirnorganische) Funktionsstörung, die die Bereiche betrifft, die Schlafen und Wachsein steuern. Ursache ist wahrscheinlich das Zusammenspiel einer ererbten Veranlagung mit äußeren Faktoren. Neueste Untersuchungsergebnisse zeigen, dass im Gehirn von vielen Narkolepsie-Patienten weniger Hypocretin (auch bekannt als Orexin) als bei Gesunden vorhanden ist. Bei Hypocretinen (Orexinen) handelt es sich um Botenstoffe des Gehirns. Diese Neurotransmitter (= Überbegriff für biochemische Stoffe, die Informationen von einer Nervenzelle zur anderen weitergeben) spielen bei der Regulation von Schlaf und Wachheit eine entscheidende Rolle. Bei Narkolepsie-Patienten vermutet man, dass eine fehlgesteuerte Immunreaktion die Zellen zerstört, die den Botenstoff Hypocretin produzieren. Ende

Bisher steht keine ursächliche Therapie für die Behandlung der Narkolepsie zur Verfügung.

Auszug aus: http://www.narkolepsie-erkennen.de/index.php?id=ursachen

Welche Ursachen hat Narkolepsie? 

Narkolepsie ist eine neurologisch bedingte (hirnorganische) Funktionsstörung, die die Bereiche betrifft, die Schlafen und Wachsein steuern. Ursache ist wahrscheinlich das Zusammenspiel einer ererbten Veranlagung mit äußeren Faktoren. Neueste Untersuchungsergebnisse zeigen, dass im Gehirn von vielen Narkolepsie-Patienten weniger Hypocretin (auch bekannt als Orexin) als bei Gesunden vorhanden ist. Bei Hypocretinen (Orexinen) handelt es sich um Botenstoffe des Gehirns. Diese Neurotransmitter (= Überbegriff für biochemische Stoffe, die Informationen von einer Nervenzelle zur anderen weitergeben) spielen bei der Regulation von Schlaf und Wachheit eine entscheidende Rolle. Bei Narkolepsie-Patienten vermutet man, dass eine fehlgesteuerte Immunreaktion die Zellen zerstört, die den Botenstoff Hypocretin produzieren. Ende

Autoimmunkrankheit

US-Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass der unwillkürliche Schlafzwang eine Autoimmunkrankheit ist: Abwehrzellen stören den Schlaf-Wach-Rhythmus. Schon seit Jahren vermuteten Schlafforscher, dass hinter der Narkolepsie ein Fehler im Immunsystem steckt. Nun haben Wissenschaftler der kalifornischen Stanford-Universität den Schuldigen entdeckt: T-Zellen der körpereigenen Abwehr wenden sich gegen Zellen im Schlafzentrum des Gehirns. http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/schlafen/narkolepsie-immunsystem-erzwingt-den-schlaf_aid_395723.html

 

Narcolepsy in Pferden

Die ersten zwei Komponenten von menschlichem narcolepsy (der plötzliche Beginn von Remschlaf und cataplexy) sind in Pferden miterlebt worden. Da Pferde außerstande sind, uns zu sagen, ob sie in der Schlaflahmlegung träumen, halluzinieren oder erfahren, wissen wir nie, ob die anderen zwei Komponenten einen Teil spielen oder nicht.
Bei Narkolepsie-Pferden tritt der plötzliche Beginn des Remschlafs normalerweise während Zeiten der Untätigkeit auf - , während das Pferd in seiner Box, auf der Weide oder im Paddock ist. Normalerweise lässt das Pferd seinen Kopf ziemlich tief fallen und verbreitet seine vorderen Beine für das Gleichgewicht, während ein Hinterbein entlastet wird. Es könnte sein, dass die Augen des Pferds geschlossen oder halb offen sind und Augenbewegung (Rem) ist sichtbar. Die meisten Pferde bleiben während der Angriffe stehen, aber manche, besonders Ponys, setzen sich auf ihre Hinterhand und können auf die Seite rollen. Attacken können von einigen Sekunden zu 10 Minuten reichen. Einige Pferde können leicht daraus ausgelöst werden, andere überhaupt nicht. In allen Fällen gehen die Pferde wieder ruhig in ihr normales Benehmen über und nehmen es wieder auf sofort, als sei nichts geschehen..
Cataplexy ist ein problematischerer und potentiell gefährlicherer Aspekt von narcolepsy in Pferden, einfach wegen der Größe des Tiers. Es hat sich erwiesen , dass Emotionen, wie oben beim Menschen beschrieben, die gleichen Auslöser für Attacken sind wie beim Menschen. Einfache Taten wie den Kopf und Hals zu streicheln, mit Wasser abspritzen oder Futter anbieten, können ein Pferd aus diesem Schub herausführen, aber es kann bewirken, dass ein narcoleptic Pferd plötzlich in die Knie geht, stolpert oder möglicherweise zusammenbricht. Wie beim Menschen, fahren die Herz- und Atemmuskeln fort, normalerweise während der Attacke zu funktionieren, während alle anderen Muskelgruppen ihre Funktion in unterschiedlichen Ausmassen verlieren. Ein Pferd zu zwingen, aus einer cataplectic Episode raus zu gehen, kann ihn zu veranlassen, ataktisch zu werden, (Steuerung aller Muskelfunktionen zu verlieren). Der beste Ansatz ist einfach, zurückzutreten und die Episode seinen Verlauf führen zu lassen. Innerhalb von Minuten oder sogar Sekunden gewinnt das Pferd die Kontrolle und Rückkehr zum Normalwert zurück.

Quelle: http://www.pferdenet.at/Krankheiten/narkolepsie.htm (nicht mehr online)

Dies ist eine Nervenerkrankung die auch Menschen, Katzen und Hunde bekommen können. Beim Pferd ist sie leider auch noch nicht sehr erforscht. Es gibt für Narkolepsie keine Heilung. Medikamente können verabreicht werden, jedoch ist die Wirkung beim Pferd nicht ausreichend erforscht und die Medikamente sind leider extrem schwere und süchtigmachende Präparate.

Nach neuen Erkenntnissen sollte man einen Bornatest veranlassen, keinen Antikörpertest, sondern den neuen, der auch Virusantigene im Blut findet. Damit hätte man dann einen Behandlungspunkt. Aber auch einen Borreliosetest, denn auch hier wurden viele Träger damit gefunden.

Wie zeigt sich Narkolepsie beim Pferd:

Die leichte Form der Erkrankung ist meist beim Pferd im Ruhezustand zu beobachten. Das Pferd steht in der Box und döst, langsam sinkt der Kopf in Richtung Boden, die Augen sind halboffen oder geschlossen, das Pferd beginnt zu wanken, verliert die Muskelspannung und knickt weg. In diesem Moment erwachen die Pferde meist und fangen sich bevor sie umfallen. Dann ist ihr Blick oft etwas verwirrt, aber dann gleich wieder klar und das Pferd ist wieder voll bei Bewußtsein. Auffällig ist, dass das Pferd während dieses Zustands nicht ansprechbar ist und auch auf Berührung kaum reagiert. Es dürfte also wirklich im Stehen einschlafen.

Die Tierärzte sind sich einig, dass ein Pferd, das unter der leichten Form der Narkolepsie "leidet" nicht in seiner Lebensqualität beeinträchtigt wird und weiterhin normal eingesetzt werden kann. Diese "Aussetzer" passieren auch nicht beim Reiten, sondern nur, wenn das Pferd im Ruhezustand in der Box oder auf der Koppel verweilt. Behandelt wird das Pferd meist nicht, da die Nebenwirkungen der Medikamente in keiner Relation zu den Auswirkungen der Erkrankung stehen. Empfohlen wird dem Pferd regelmäßige Ruhezeiten und eine stressfreie Umgebung zu bieten.

Vorsicht: Die selben Symptome können auch bei Pferden auftreten, die keine Zeit zum Ruhen haben und ständig unter Streß leiden, beispielsweise Offenstallpferde - hier werden Narkolepsiefälle einzeln oder auch gleich von mehreren Pferden öfters festgestellt. Daher ist eine tierärztliche Abklärung unumgänglich!

Die etwas schwerere Form dieser Erkrankung ist allerdings nicht zu verachten und bringt meist eine Pensionierung des Pferdes mit sich. Bei dieser Form fällt das Pferd beispielsweise in Streßsituationen in eine Art Bewußtlosigkeit, die nach 10 - 30 Minuten wieder vorbei ist und nach der das Pferd meist ziemlich benommen ist. Dieser Zustand kann auch unter dem Sattel eintreten und daher ist eine gefahrlose Nutzung des Pferdes nicht mehr möglich. Eine Tötung ist nicht erforderlich, die Pferde können weiterhin ein schönes Leben führen, jedoch ist zur Sicherheit des Reiters von einer sportlichen Nutzung abzusehen.

Beim Verdacht auf Narkolepsie ist die Hinzuziehung eines Tierarztes unumgänglich. Evt. Untersuchungen, die zur Absicherung der Diagnose führen, können vom Tierarzt bzw. auf der Tierklinik durchgeführt werden.

Weitere Informationen zu dieser Erkrankung finden Sie auch unter http://sleepdisorders.about.com/cs/sleepdeprivation/a/animalkingdom_5.htm

Sehr interessant dazu in pferdenet der engl. Artikel zum Thema: Narcolepsy - the disease

Anmerkung:Ich habe hier ein paar Auszüge daraus übersetzt:

1. Wurde bei einem Hund das Gen gefunden, das Narkolepsie vererbt. Diese Krankheit tritt bei Mensch und Tieren bereits in sehr jungen Jahren auf, also bereits im Fohlenalter. Aber auch bei Borna haben die Forscher festgestellt, dass er auch vertikal, im Erbmaterial weitergegeben wird.

2. Narcolepsy bei Pferden

Narcolepsy ist eine seltene und schwerwiegende Schlafstörung, die in vielen Säugetieren berichtet worden ist. Beim Menschen beeinflusst es etwa eins bis zwei im Jahr 2000; in Pferden ist das Aufkommen wahrscheinlich noch niedriger. Die Ursachen für narcolepsy bleiben im Wesentlichen ein Geheimnis. Narkolepsie ist so selten, dass kaum ein TA Ahnung darüber hat.

4.6.09: Anmerkung: Da muss nach neuesten Erkenntnissen widersprochen werden. Ich habe gerade im letzten halben Jahr von so vielen Narkolepsiepferden in unserem und in anderen Foren gelesen, dass die Anzahl sehr viel höher sein muss.

Der nächste Satz ist aber interessant für den Zusammenhang mit Borna:

"Wir wissen auch, dass bestimmte Neurotransmitters wie Adrenalin, Serotonin und Dopamine eine große Rolle spielen beim Schlafprozess und seine Muster. Ein Neurotransmitter ist eine vom ZNS hergestellte und in den Nervenzellen des Körpers gespeicherte Chemikalie. Wenn eine Nervenzelle ein Neurotransmitter-Feuer freigibt, findet eine elektrochemische Reaktion statt. Bei der Narcolepsy arbeiten die Neurotransmitter unsachgemäß. Einige Theorien über die Ursache für Narcolepsy sind unzureichend arbeitende Neurotransmitter oder die Unfähigkeit des Körpers verantwortlich, um sie in ausreichende Maße zu produzieren."

Anmerkung: Das ist genau das, was der Bornavirus bewirkt - er stört die Funktion der Neurotransmitter, lähmt die Nervenimpulse über die Weitergabe der Synapsen. Es wird beschrieben, das es für Pferde keine Behandlung gibt, da diese normalerweise aus Antidepressiva bestehen, die teuer sind und große Nebenwirkungen für Pferde haben - genauso wie bei der Bornabehandlung.

Es gibt einen Test mit physostigmine salicylatem der aber unzuverlässig ist und auch gerährlich sein kann (siehe http://books.google.de/) Wenn man dieses dem Pferd verabreicht, kann der TA innerhalb von 3 - 10 Minuten einen Narkolepsie-Anfall auslösen, der Test ist aber gefährlich, da er auch Koliken auslösen kann und daher wird er so gut wie nie von Besitzern erlaubt. Auch hier wieder eine Verbindung zu Koliken, was Bornapferde sehr oft haben.

Es ist also Besitzern von Pferden mit Narkolepsiesymptomen sehr zu raten, einen Bornatest durchzuführen! Menschen wohl auch.

Forum für Narkolepsie:

http://www.narkolepsie.ch/forum/index.php

Erfahrungswerte betroffener Pferdebesitzer über Symptome:

Eine Betroffene filmte ihr zusammensackendes Pferd in einem anderen Forum (koppel.de):

Film 2 (Stute beim Wegsacken - wie geschrieben, es läuft nicht immer haargenau SO ab, kann auch anders sein): www.myvideo.de/watch/1653361

1. die für Narkolepsie typische, einen Schlafanfall einleitende Kataplexie der Kopf- und Halsmuskulatur, die zum Absenken von Kopf und Hals zu Beginn des Anfalls führt.

2. Als Folge davon das typische Einknicken mit den Vordergliedmaßen.

Bei dem im Film festgehaltenen Anfall kommt es nicht zum vollständigen Zusammenstürzen, was aber oft der Fall ist und auch bei ... aufzutreten scheint, wie die Verletzungen an den Vordergliedmaßen beweisen.

weitere

Die Symptome meiner Friesenstute (11Jahre) sahen folgendermaßen aus.

- Täglich blutige Fesselgelenke (sah aus als ob sie in einen Strick/Draht hineingerannt währe)
- Blutige Ellebogen?
- Sehr anhänglich
- Plötzliches einknicken der Vorderbeine, wenn sie am Dösen war

Zur Diagnostik:

möglich ist eine Ausschlußdiagnostik, d.h., Sie wissen danach, was ..... das Pferd alles NICHT hat! Ataxie z.B., hier ist die Überprüfung leicht ;-))

Labor- und Liquoruntersuchungen sind, ebenso wie ein CT, ohne Aussagekraft, also nicht geeignet zur Diagnostik.

Sie könnten mit Physostigmin (i.v.) Schlafanfälle auslösen, das funktioniert bei etlichen Narkolepsiepferden, allerdings kann dadurch auch Kolik ausgelöst werden UND: es funktioniert nicht bei JEDEM Pferd!

Insofern muß ich den Kollegen in ..... zustimmen, die Diagnostik ist fraglich. Sie ist nicht mehr fraglich, wenn wir die Pferde in einem Schlafanfall gesehen haben (deshalb nimmt man ja auch das Physostigmin, als diagnostisches Hilfsmittel). Das hat aber der Film (Pferd 1 unten) ebenfalls erreicht: auch wenn es sich in dem Film um einen nicht vollständigen (Zusammenstürzen, sekunden- bis zu minutenlangem Schlaf) Schlafanfall handelt, zeigt er eindrucksvoll einen klassischen Fall von Narkolepsie.

Beispielvideos:

Pferd 1:
http://www.myvideo.de/watch/1653361/Pferd_beim_Wegsacken
Pferd 2:
http://www.youtube.com/watch?v=OxW44A2enUE
Pferd 3:
http://www.youtube.com/watch?v=QLPRTYkjgjw

Was bedeutet Narkolepsie für das betroffene Pferd:

1. kein Leiden! Abgesehen von den Verletzungsfolgen natürlich! Kein Leiden meint also nur, keine latenten Schmerzen, keine Einschränkung der Wahrnehmung, keine neurologischen Ausfallerscheinungen etc.

2. in der Regel treten die Anfälle episodisch auf, mitunter werden die Anfälle auch durch äußere Reize ausgelöst oder durch Stress!

Was kann getan werden:

Nach neuesten Erkenntnissen unbedingt zuerst mal den neuen Bornatest und Borreliosetest auf chron. Borreliose, den recom blot machen lassen. Wenn es ein positives Ergebnis gibt, das Virus zuerst mal schulmedizinisch mit Amantadin oder mit alternativer Medizin bekämpfen. Immunsystem aufbauen und stärken, Stress wegnehmen und Umweltbedingungen überprüfen.

Es gibt TÄ / Therapeuten, die Antidepressivamittel geben plus B-Vitamine und Tryphtophan. Erfahrungsberichte aus den Foren zeigen aber, dass hiermit bestenfalls eine Besserung eintrat in den beschriebenen Fällen, aber keine Heilung, also Symptome behandelt werden, aber nicht die Ursache.

 

akt. 10.5.11

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