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Aktuelle Bornavirus-News

Borna_Dokuseiten auf dem Server von www.vdw-ev.de

11.1.09: Ein kleiner Hinweis zwecks Verlinkung der hier genannten urls des Vdw.eV:

Alle hier weiter unten genannten Verlinkungen vom vdw-ev.de funktionieren nicht mehr aufgrund eines Relaunches der Homepage. Neue Ausgangsseite für alle Bornalinks der neuen Page ist folgende url

http://www.vdw-ev.de/index.php?option=com_content&view=article&id=59%3Awhistleblower-dokumente&catid=23%3Awhistleblower&Itemid=28&lang=de.

Weitere News:

" Bornavirus. Kontroverse um Humanpathogenität". Deutsches Ärzteblatt vom 18.5.2007

Die Veranstaltung

der "World Psychiatric Association" gilt als das wichtigste Expertentreffen dieses Jahres für Psycho- und Neuroimmunologen.

Borna-Virus: Experten untersuchen Viren als Auslöser psychischer Erkrankungen

Rund 60 Experten aus Nordamerika und Europa kommen beim neunten Expertentreffen für Psycho- und Neuroimmunologen, Psychiater und Neurologen von Donnerstag, 8. März bis Sonntag 11. März, auf Schloss Reisensburg bei Günzburg/Ulm (Bayern) zusammen, um interdisziplinär Forschungsergebnisse zu diskutieren. Die Veranstaltung der "World Psychiatric Association" gilt als das wichtigste Expertentreffen dieses Jahres für Psycho- und Neuroimmunologen. Vorgestellt werden neueste Forschungsprojekte und Forschungsergebnisse in der Immunforschung, die sich mit dem Zusammenhang von Virenerkrankungen und psychischen Erkrankungen befassen. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie, dem Unternehmen Lilly sowie dem Bezirkskrankenhaus Günzburg, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II der Universität Ulm.

weiter auf http://www.journalmed.de/newsview.php?id=16633

Manipulierte Studien in der Wissenschaft:

Auszug:

Manipulierte Studien: Untersuchungen über die Wirksamkeit von Medikamenten werden häufig "aufgehübscht." Von über 3000 Forschern in den USA gaben im vergangenen Jahr 15,5 Prozent zu, auf Druck von Sponsoren Methoden oder Ergebnisses einer Studie verändert zu haben, weitere 12,5 Prozent räumten ein, mit fragwürdigen Daten gearbeitet zu haben, 7,5 Prozent beichteten sogar krasse Fälschungen. Auch in Deutschland nimmt der Trend zur Manipulation laut Schönhöfer "rasant zu." Ende

 

© Mannheimer Morgen - 17.05.2006

Whistleblower-Preisverleihung an Fr. Dr. Liv Bode und Fr. Heinisch - Bericht

Dr. bodeDr.Bode RedeDr.Bode, Prof. Ludwig

Der offizielle Teil der Preisverleihung am 13. April 2007 ging von 18 Uhr bis 20:30 Uhr. Es wurden ja zwei Frauen geehrt, außer Fr. Dr. Bode auch eine Fr. Heinisch, die MA der Berliner Krankenhausgesellschaft war und wo es um die miserablen Zustände in einigen Berliner Altenheimen ging, wo der Träger die Stadt Berlin ist. Wer da Näheres wissen möchte oder Hilfe für ähnlich gelagerte Fälle siehe: www.menschenwuerdige-pflege.de

Der Bornaskandal und Dr. Liv Bode

Liv Bode habe herausgefunden, dass Blutspenden durch Bornaviren verseucht sein könnten, sagte einer der Redner, der Richter am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ist, u.a. in seiner Laudatio. Er sah in dem ganzen Ablauf, was im Robert-Koch-Institut und in der Politik während der letzten 2 Jahre abgelaufen ist, eine Parallele zum HIV-Blutskandal in den 80iger Jahren. Auch damals hätten honorige Personen aber erst nach längerer Zeit ihre Konsequenz daraus ziehen müssen, sprich ihren Hut nehmen müssen, da sie bewusst wider besseres Wissen und Informationen nichts dagegen unternommen hätten, dass sich damals viele Menschen eine ganze Zeit lang bei Blutspenden angesteckt hätten. Er zählte auch die ganzen Missstände im RKI in den letzten 2 Jahren auf. Die Weigerung,  die brisanten Forschungsergebnisse an das DRK weiterzuleiten, die unkorrekten einzigen zwei internen Gutachten dagegen, dass der eine interne Gutachter dafür den Job von Fr. Dr. Bode bekommen habe, etc.

Auch der BSE-Skandal sei vor Jahren nur durch eine mutige Whistleblowerin, einer TÄ, aufgedeckt worden.
Er erklärte auch ganz gut den Begriff „Whistleblower“ und die unbefriedigende und für die Mutigen zumeist gefährliche Situation dazu in Deutschland im Gegensatz zu England oder Amerika.

Ein Whistleblower (englisch pfeifen) wäre zu verstehen wie ein Polizist, der bei Gefahr aufmerksam machen will und dazu seine Pfeife benutzt. In den anderen genannten Ländern sei diese Situation von den Regierungen anerkannt, zumindest doch entschieden mehr anerkannt als bei uns – und auch gewollt. Bei uns wäre das „Pfeifen bei Gefahr umgemünzt worden in „Verpfeifen“ mit allen negativen Attributen. Hier müsse jeder, der dazu Mut hat, mit äußerst negativen Konsequenzen rechnen bis hoch zum Arbeitsgericht: Mobbing, Job verlieren, vor Arbeits-Gerichten verlieren etc..

Es lagen überall auf den Stühlen diesbezügliche Flyer,  verteilt von einem Verein,  die ein Wistleblower-Netzwerk in Deutschland und in Europa  aufbauen! Siehe unter www.whistleblower-netzwerk.de:
Whistleblowing schafft Transparenz und hilft so in den vielen Themenbereichen gegen Rechtsbrüche, Korruption, Gesundheits- und Umweltsschäden. Dennoch sind Whistleblower hohen persönlichen Risiken ausgesetzt. Der Verein will diesen Leuten helfen, sie mit allen Mitteln unterstützen.

Nach der Preisverleihung hatten die Preisträgerinnen das Wort:

Fr. Dr. Bode bedankte sich überglücklich und hat eine sehr gute kurze ppt-Präsentation (verlinkt als pdf) laufen lassen für die sehr zahlreichen Gäste, um ihnen einen kurzen Überblick über den Bornavirus geben zu können und die Frage zu erörtern: Wie sicher sind unsere Blutspenden in Bezug auf die Weitergabe des Bornavirus und was wäre, wenn wirklich 1 % der Spenden damit verseucht wären: 30 % der Menschen in Deutschland seien den umfangreichen Studien nach daran erkrankt, aber eben nur die wenigstens so stark, dass auffallend werden, behandelt werden müssen und ihr Blut ansteckend sei bei Blutspenden.

Sie geht davon aus, dass das Virus vermutlich ein uraltes Virus ist, dass vererbt wird, sowohl bei Mensch und Tier! Sie meine, es sei ähnlich wie beim Heliocobacter, der sehr weit verbreitet sei in der deutschen Bevölkerung, aber nur wenige würden daran erkranken. Unser Immunsystem habe sich angepasst. Anders sähe es aus beim Heliocobacter in Afrika, da würden viel mehr daran erkranken.
So gesehen dürfte der Bornavirus ihrer Meinung nach wohl ein urdeutscher Virus sein, bei dieser hohen Anzahl bei Mensch (30-40 %)  und beim Tier (Pferde ca. 60 %), zu Hunde und Katzen liegen wohl keine Zahlen vor in Deutschland, wohl aber in Schweden und Australien, wo die Quote ca. 40 % ausmacht.

Lt. Fr. Bode würde der Bornavirus aktiviert durch Stress. Auf der Veranstaltung ging es nur um den humanen Bereich. Stress (negativer) hat eine sehr negative Wirkung auf das Immunssystem.
Aber wenn ich mir beispielsweise die Situation bei den Pferden anschaue mit 60 % latenten Trägern und den jetzt sich häufenden Erkrankungen, dann geht es bei unserer Pferdepopulation  rapide bergab mit dem Immunssystem! Und ebenso bei den betroffenen Pferdebesitzern auch, aber vermutlich liegt es auch daran, dass jetzt erst überhaupt das Virus beachtet wird und es eben auch einen brauchbaren Test dafür gibt  - dank Ludwig und Bode.

Sobald Fr. Bode (hoffentlich) wieder forschen kann am Bornavirus,  würde auch der Zoonoseaspekt genauer untersucht werden, die mögliche Ansteckung Tier - Mensch und umgekehrt. Dann sind die Betroffenen hier aus dem Forum sehr interessant!
Wir sind alle sehr gespannt, wie die neue Leitung des RKI  mit diesen Themen in Kürze umgehen wird.

Ich habe mich dann später noch mit einem Professor aus Augsburg unterhalten, einem Humanmediziner und Augenspezialist, der mir sagte, dass es sicher sei, dass die Bornabetroffenen Probleme mit den Augen haben können, eine Retinaschädigung. Ebenfalls mit einer  Professorin aus Dänemark, von der Uni Kopenhagen, die Herpesspezialistin ist. Es ist angeplant, demnächst ein internationales Bornavirustreffen zu veranstalten.

Natürlich war auch die Presse vertreten auf der Preisverleihung:

http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/gesundheit/art300,2088209

Titel: Wie sicher sind Blutspenden? - Auszeichnung für kritische Virusforscherin …….

Bemerkenswert der Satz dort: Das Bornavirus kann auf die Menschen übergehen! Lese ich zum 1. Mal, ist doch mal ein Anfang zum besseren Verstehen der misslichen Lage, in der sich hier unsere betroffenen Pferdebesitzer und Reiter befinden, die anderen evtl. betroffenen Tierhalter mal ausgelassen.

Der VDW und der IALANA bedanken sich mit einer Mail an alle Teilnehmer herzlich für die zahlreiche Teilnahme an der Festveranstaltung zur „Göttinger Erklärung“ und an der Whistleblower  und wünschen sich, dass die Teilnehmer die Ergebnisse weiter bekannt machen. Sie geben bekannt, dass die Beiträge der Tagung – Schritt für Schritt – auf den Webseiten der veranstaltenden Organisationen ( www.vdw-ev.de, www.ialana.de ) nachgelesen können. Über die Preisverleihung wird eine Publikation erscheinen, die sie sicher rechtzeitig ankündigen werden.

Wenn Sie sich weiter über die VDW oder die IALANA informieren möchten, finden Sie auf der Webseite weitere Informationen, die sie Ihnen aber auch gerne zusenden. Beide Organisationen leben von einer aktiven und sich erweiternden Mitgliedschaft. Nähere Auskünfte dazu bekommen Sie entweder auf der Webseite oder per Post.
Beide Organisationen werden ihr Engagement gegen die Atomwaffen und für verantwortungsvolles, couragiertes handeln auch in den nächsten Jahren fortsetzen. 
Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW e.V.)
Internet: www.vdw-ev.de

23.4.07 C.S.

Whistleblower-Preis 2007 geht an PD Dr. Liv Bode! Verleihung am 13.April 07

28.3.07: Das ist ein ganz besonderer Preis! Der Begriff des "whistleblowing" (dt. "Alarmschlagen") kommt aus den USA, wo diese Form der Bürgerbeteiligung zum festen Bestandteil der politischen Kultur geworden ist. Whistleblower wenden sich aufgrund interner Kenntnisse gegen ungesetzliche, unlautere oder ethisch zweifelhafte Praktiken in ihrem Betrieb oder ihrer Dienststelle. Ihre Kritik erfolgt häufig zunächst betriebsintern. Sie dringen auf Abhilfe und verweigern u.U. auch ihre weitere Mitwirkung an der kritisierten Praxis. Haben sie damit keinen Erfolg, tragen sie gegebenenfalls ihre Kritik nach außen. Damit gehen Whistleblower ein hohes Risiko ein.

Der Whistleblower-Preis wird seit 1999 alle zwei Jahre von der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW), der deutschen Sektion der International Association of Lawyers Against Nuclear Arms (IALANA) und der Ethikschutz-Inititative des International Network for Engineers and Scientists for Social Responsibility (INESPE) vergeben.

Mit dem Preis sollen Persöhnlichkeiten geehrt werden, die in ihrem Arbeitsumfeld oder Wirkungskreis schwerwiegende, mit erheblichen Risiken oder Gefahren für Mensch und Gesellschaft, Umwelt oder Frieden verbundene Missstände aufgedeckt haben.

 

Begründung des Auswahl-Komitees zur Vergabe des Whistleblowerpreises 2007 an Frau PD Dr. Liv Bode

Im Fall der Biologin und Privatdozentin Dr. Liv Bode, die am Robert Koch Institut (RKI) in der Forschung tätig ist, geht es um mögliche Gesundheitsrisiken durch eine Virusinfektion - "Bornaviren" - in Gehirn und Blut.

Diese erzeugt bei Haus- und Nutztieren komplexe Verhaltensstörungen. Nur ein Teil der Infizierten erkrankt. Bei Menschen wird die Infektion in Fachpublikationen mit psychiatrischen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Im Zentrum des "Falls" Bode steht die Gefahr der Virusübertragung durch Blutprodukte. Hätte nämlich Liv Bode Recht, so läge angesichts von täglich bundesweit zirka 4.000 Blutplasmaspenden das Kontaminationsrisiko mit Nukleinsäure (RNA)-haltigen infektiösen Bestandteilen von Bornavirus statistisch bei etwa 40 Plasmaspenden pro Tag (1% der Spenden). Für die Empfänger bedeutete dies ein beträchtliches potentielles Infektionsrisiko.

Frau Dr. Bode informierte im Jahre 2002 die Leitung des RKI1 über eine vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) dem RKI zur Verfügung gestellte und von ihr auftragsgemäß untersuchte Blutspende. Nach ihrer Diagnose wies diese einen hohen Antigengehalt sowie infektiöse Bestandteile des Bornavirus auf. Das deutete nach ihrem Befund auf einen Spender mit einer stark aktivierten Infektion hin, wie sie bis dahin nur bei akut an schweren Depressionen erkrankten Patienten von ihr diagnostiziert worden war. Sie riet dazu, diesen Spender zur Abwendung von unkalkulierbaren Risiken für Blutspendenempfänger vorläufig nicht mehr zum Spenden zuzulassen, sondern den Infektionsverlauf in Folgeblutproben zu untersuchen und dem gravierenden Verdacht weiter nachzugehen.

Die Leitung des RKI setzte weder den DRK-Blutspendedienst noch das DRK noch die Öffentlichkeit über die Diagnose der eigenen Arbeitsgruppe in Kenntnis. Sie veranlasste allerdings zwei Gutachten zur Überprüfung der Testergebnisse, deren Berichte 2003 und 2005 vorlagen. Damit erkannte sie an, dass die Datenlage 2002 - und auch danach noch - ungeklärt und wissenschaftlich absolut kontrovers war. Die beiden erstellten Gutachten erwiesen sich aus unterschiedlichen Gründen alswissenschaftlich nicht brauchbar: Das eine enthielt, wie der Forschungsrat des RKI selbst feststellte, gravierende methodische Mängel; das andere war von einem internen Mitarbeiter erstellt worden, bei dem offenkundig jedenfalls der Verdacht einer Interessenkollision bestand. RKI-unabhängige Gutachten wurden vom RKI nicht mehr eingeholt. Stattdessen verfügte die RKI-Leitung, dass die Bornavirus-Forschung am RKI Ende 2005 gänzlich eingestellt wurde.

Die zentrale Frage bleibt so womöglich unbeantwortet: Stammte die von der RKI-AG Bode als BDV-Antigen stark positiv und - aufgrund des RNA-Nachweises - als mit hoher Wahrscheinlichkeit „infektiös“ eingestufte Blutplasmaprobe aus einem DRK-Probenpanel tatsächlich von einem BDV-infizierten Spender und war sie BDV-kontaminiert - oder nicht?
Dies wirft die allgemeine Frage auf, ob im Bereich des Blutspende-Wesens in Deutschland eine hinreichende Risiko-Kommunikation gewährleistet ist. Zudem muss die Frage beantwortet werden, ob die Entscheidungsstrukturen im Bereich des Infektionsschutzes und der damit befassten Ressortforschung wirklich risikoadäquat sind – hier konkret hinsichtlich des Umgangs mit der ernst zu nehmenden und bislang nicht ausgeräumten Risiko- Wahrnehmung einer hoch qualifizierten Mitarbeiterin, deren Forschungen bereits zahlreichen Peer-Reviews unterzogen und von renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht wurden.

Frau Dr. Bode hat mit bewundernswerter Beharrlichkeit und ausgeprägtem Verantwortungsbewusstsein in der Folgezeit weiter versucht, die Frage der Kontamination der Blutplasmaspenden mit Bornaviren einer Klärung näher zu bringen. Selbst nach Auflösung ihrer Arbeitsgruppe am RKI und einem damit einhergehenden Publikationsverbot hat sie einen detaillierten Vorschlag für einen bundesweiten Ringversuch erstellt, der ihrer Ansicht nach zu einer externen Validierung der strittigen Testverfahren beitragen kann.

Obwohl diese Initiative von einer fraktionsübergreifenden Gruppe von Ärzten im Deutschen Bundestag unterstützt wurde und wird, lehnt die RKI-Leitung mit Rückendeckung durch das Bundesgesundheitsministerium bislang die Durchführung ab.
Allein der Ausdauer und dem wissenschaftlichen Engagement von Frau Dr. Liv Bode ist es zu verdanken, dass das öffentliche Interesse an dieser brisanten wissenschafts- und gesundheitspolitischen Frage geweckt wurde – und wach bleibt. In diesem Sinne ist sie eine echte Whistleblowerin.

lesen Sie alles auf der Page der Vereinigung der deutschen Wissenschaftler http://www.vdw-ev.de

Neuigkeiten auf der Page der dt. Wissenschaftler

28.8.06: Der Kampf gegen den Borna-Skandal geht weiter, zum Glück lassen die Wissenschaftler und ein ehrlicher verantwortungsbewußter Politiker nicht locker. Es gibt einige neue Veröfftentlichungen auf www.vdw-ev.de/:
Aufstellung darüber, dass nach offiziellen Zahlen der Blutspendedienste in Deutschland täglich etwa 12.000 Blutspenden, davon 4000 Plasmaspenden benötigt werden. Bei 1-2% stark mit Bornavirus-Antigen belasteten potentiell infektiösen Plasmaproben muss jeden Tag von unerkannten Infektionsübertragungen auf (rechnerisch) 40 Empfänger ausgegangen werden. Bis zu 30 % der Bevölkerung seien mit dem Bornavirus infiziert. Nicht gerechnet der uneinheitlichen Meinung, an welchen (vornehmlich psychiatrischen) Krankheitsbildern Bornavirus beim Menschen noch beteiligt sein könnte, müsste der Infektionsgefahr durch verseuchte Plasmen im Sinne gesetzlicher Vorgaben mit intensiver Forschung im RKI nachgegangen werden, alles andere sei höchst fahrlässig.

Dann gibt es ein Schreiben der leitenden Ärzte der Borna-Studie der Mediz. Hochschule Hannover an Dr. Wolfgang Wodarg, Mitglied des Bundestages und Mitglied des parlamentarischen Gesundheitsausses sowie Sprecher der Mediziner. Die Ärzte befürchten bei einem Einstellen der Bornavirus-Forschung durch das RKI einen großen Schaden für die Bornavirus-Forschung selbst und nicht zuletzt für die betroffenen Menschen.
Ebenso die Anfragen und Antwortschreiben des Politikers an die Blutspendedienste des roten Kreuzes, sowie an die Senatorin für Gesundheit, Soziales und
Verbraucherschutz, wo er sie auf ein großes Risiko für die menschliche Gesundheit hinweist, welches dringend einer Prüfung bedarf und ggf. Präventivmaßnahmen erforderlich macht: Es handele sich um eine früher nur bei Pferden bekannte Infektion, die Borna-Virus-Erkrankung, die beim Menschen schwerste Störungen im zentralen Nervensystem hervorrufen kann.

Ferner kann man auf der Page die Schreiben von ausländischen Professoren an unsere Bundesgesundheitsministerin von den Universitäten in Rom und Kopenhagen lesen, die ebenfalls in der Bornaforschung tätig sind und sie warnen, dass es ein gefährlichen Fehler war, wenn die Bornaforschungsgruppe mit Fr. Dr. Bode zu eleminieren.
Also sehr viele interessante Neuigkeiten und es geht Gott sei Dank weiter. Lesen Sie selbst auf o.g. Page weiter.

Initiative neuer Ringversuch nicht angenommen bis jetzt! Anmerkung: auch in 2010 noch nicht!!

16.8.06: Am 20.6.06 wurde dem Ausschuss für Gesundheit im Deutschen Bundestag und an Mitglieder aus dem Medizinbereich von Prof. Ludwig, FU Berlin, der Vorschlag unterbreitet, zur Klärung der Gesundheitsrisiken durch Bornavirusinfektion einen neuen direkten Laborvergleich durchzuführen:

Auszug aus dem Schreiben "Bornavirusrisiko-Initiative Ringversuch" auf der Page des "Vereins deutscher Wissenschaftler":

"... Die Verantwortlichen im RKI blockieren in konzertierter Aktion mit dem Bundesministerium für Gesundheit jede weitere Erforschung dieses gesundheitlichen Gefahrenpotentials durch Bornaviren, die Gehirn und Blut von Menschen und Haustieren (Zoonosegefahr!) infizieren. Dabei werden nicht tragfähige Gutachten bemüht, um die Spezifität der Teste in Zweifel zu ziehen, ungeachtet gegenteiliger Belege (siehe auch Seite 3) und anhaltender weltweiter Proteste.

Die Initiative zielt auf des als spezifisch angesehenen Prüfantikörpers im RKI-Gutachten („Bo18“) mit dem in unseren Testen verwendeten Antikörper („W1“), dessen Spezifität bezweifelt wird, im Rahmen eines sogenannten Ringversuchs. Verglichen werden soll deren Fähigkeit, in unserem (ELISA-basierten) Testsystem die Präsenz oder das Fehlen von Bornavirus-Immunkomplexen im Plasma zu erkennen. Bundesweit könnten an dieser repräsentativen Qualitätssicherung (Basis 100 Proben) 10 Laboratorien und eine erfahrene Ringversuch-Organisation mitwirken.

Notwendige Voraussetzung für die Umsetzung ist, dass der Bornavirus-Arbeitsgruppe am RKI, zeitlich befristet für die Vorbereitung und Dauer des Ringversuchs, die notwendige experimentelle Mitarbeit in früherer räumlicher und personeller Konstellation ermöglicht wird. Überdies garantiert die Bereitstellung definierter Plasmaproben aus der umfangreichen Probenbank der Arbeitsgruppe eine sofortige Umsetzbarkeit des Ringversuchs.
Noch bestehen die seit Monaten geschlossenen Laborräume und Geräte des Bornavirus-Projekts am RKI, so dass die Arbeit nach Rückführung der Mitarbeiter rasch wieder aufgenommen werden könnte. In den nächsten 2 Wochen bis zur Sommerpause droht jedoch das endgültige Aus durch Demontage und Verlagerung. Damit würden in absehbarer Zeit jegliche Möglichkeiten einer objektiven Qualitätskontrolle, wie oben vorgeschlagen, entfallen.

Diese Initiative wurde nicht angenommen bis heute !! Weder von der Bundesgesundheitsministerin noch von den infrage kommenden Laboren!

Nach den Zahlen der Bornaforschungsstudie dürften inzwischen einige Millionen Menschen infiziert sein, täglich sollen 40 neue Fälle hinzukommen. Damit stellt sich die Frage, wer hat was davon, dass diese Tatsachen vertuscht werden sollen, wer gewinnt daran, wer verdient daran? Warum machen unsere obersten Politiker das mit?

Akteneinsicht RKI Bornaforschung - Ergebnisse werden offengelegt vom VDW

29.6.06: Heute wurden die wichtigen Dokumente und Stellungnahmen auf den Seiten derVereinigung Deutscher Wissenschaftler www.vdw-ev.de online gestellt.

Alle Versuche, die Sachlage zu vertuschen, Verdrehung der Tatsachen und Fakten etc. werden in einer Stellungnahme mit 11 Seiten Dokumentation wiederlegt.

Die wichtigste Frage dagegen für uns, die offen von den Betroffenen mit entsprechenden Symptomen im Forum diskutiert wird, nämlich die Frage des Infektionsrisikos für Menschen über infizierte Tiere lässt das RKI unbeantwortet.
Dabei war das eine zentrale Frage des Projektes. Auszug einer Seite der Homepage des RKI mit Datum vom 16.2.2006 kurz vor der großen Löschaktion im Internet:
Zitat: "Besonderen Forschungsbedarf gibt es schließlich nach wie vor bezüglich der Infektionswege und der betroffenen Spezies ebenso wie bei der schwierigen Frage, ob infizierte Tiere ein relevantes Infektionsrisiko im Sinne einer Zoonose darstellen. Bisher spricht zwar vieles gegen eine Tier-zu-Mensch-Übertragung, aber belastbare Daten existieren noch nicht. P 15" Ende Zitat

S t e l l u n g n a h m e
Zum Antwortschreiben des Robert Koch Instituts (RKI) auf das Auskunfts- und Akteneinsichtsbegehren der VDW zur Einstellung des Bornavirus-Projekts

In dem oben genannten Auskunftsbegehren der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V. (VDW) nach dem Informationsfreiheitsgesetz sind die in der Bornavirus-Forschung über Humaninfektionen wesentlichen Fragen gestellt worden, die vor allem die gesundheitspolitische Dimension dieser besonderen Virusinfektion beleuchten:
1. Sind Menschen mit Bornavirus infiziert?
2. Geht ein Risiko für die psychische Gesundheit von Bornavirus-Infektionen aus in Analogie zum Tier?
3. Kann ein relevantes Infektionsrisiko von dem großen Spektrum infizierter Sport- und Haustiere (z.B. Pferd, Katze, Hund) im Sinne einer Zoonose ausgeschlossen werden?
4. Kann eine Gefährdung durch Bluttransfusionen, insbesondere Blutplasma, ausgeschlossen werden?

Die grundsätzlichen Fragen (Nr. 1 und 2) können aufgrund der weltweiten Datenlage bejaht, die speziellen Fragen (Nr. 3 und 4) verneint werden.

Replik zu den Antworten des RKI auf die Fragen der VDW

Anmerkung: hier verkürzt wiedergegeben

Zur Antwort auf Frage 1 (Gefahr für menschliche Gesundheit?)

- Das RKI räumt ein, dass Bornavirus ein Krankheitserreger bei Tieren ist. Damit wird wenigstens eine der auf den RKI- Internetseiten seit 01.03.2006 im Kontext der Einstellung des Bornavirus-Projekts offiziell verbreiteten Behauptungen korrigiert, auch die Tierinfektion sei diagnostisch nicht verlässlich belegt.
- Eine Gefahr für die menschliche Gesundheit durch Bornaviren wird vom RKI mit der Begründung in Abrede gestellt, ein großer Teil entsprechender Publikationen basiere auf dem „umstrittenen Testsystem der Arbeitsgruppe Bode/Ludwig“. Diese Argumentation entspricht jedoch nicht der Wahrheit. Von den 166 Publikationen über Humaninfektionen (update Mai 2006) beruhen nur 8,5% auf unserem Testsystem. Der Anteil unserer Gruppe beträgt 24% inkl. Übersichtsartikel. Wie bereits in Kommentar 2 zur Vorgeschichte angemerkt, unternimmt die RKI- Leitung hier erneut den Versuch, die potentiellen Gesundheitsrisiken durch Bornaviren dadurch zu marginalisieren, dass die überwiegend diese Risiken bejahende Weltliteratur schlicht ignoriert wird.


Zur Antwort auf Frage 2 (von Tieren ausgehende Infektionsgefahr?)

- Die Frage der Infektionsrisiken durch Tiere, d.h. des Zoonosepotentials, stellt sich bei Erregern mit breitem Wirtsspektrum, das zudem, wie bei Bornavirus, eng mit Menschen lebende Sport- und Haustiere (Pferd, Katzen, Hunde) einschließt, in besonderem Maße. Selbst wenn es bislang überhaupt keine Daten weder von uns noch anderen gäbe, müsste das zoonotische Risiko von Bornavirus daher nach Maßgabe des im Infektionsschutzgesetz (IfSG) festgeschriebenen Vorsorgeprinzips ernst genommen und erforscht werden.
- Bornavirus ist bekanntlich ein entwicklungsgeschichtlich sehr altes Virus, das einen bei Menschen gegenüber anderen Säugetierarten kaum veränderten Teil des Gehirns („limbisches System“) befällt. Insoweit ist in Analogie zu Tieren ein gleichartiges Krankheitspotential (komplexe Verhaltens- und Gemütsstörungen) sehr viel wahrscheinlicher, als dass nur Tiere, nicht aber Menschen krank werden können. Ungeachtet dessen zieht es das RKI vor, Bornavirus im Vergleich zu anderen Zoonose-Erregern in die Kategorie ‚weniger wichtig’ einzuordnen.
- Die Frage des Infektionsrisikos für Menschen über infizierte Tiere lässt das RKI unbeantwortet.
- Die völlig aus der Balance geratene Literaturbewertung, die sich die RKI- Leitung bedauerlicherweise zu eigen gemacht hat, stellt die Tatsachen regelrecht auf den Kopf, wenn die negativen Ergebnisse einiger weniger Gruppen zur Neubelebung von Kontroversen benutzt und als „Korrektur“ der gesamten Datenlage hochstilisiert werden.
- In diesem Kontext werden sogar längst aus der aktiven Bornavirus-Arbeit ausgeschiedene Forscher vom RKI zitiert (Dürrwald et al., 2006), die neuerdings auf der Basis der in Genbanken öffentlich zugänglichen Sequenzdaten allerlei unbewiesene epidemiologische Theorien aufgestellt haben. Zusätzlich wurden dafür nicht nur Unterlagen, von denen Hr. Dr. Dürrwald aus seiner früheren Tätigkeit in meinem Institut Kenntnis hatte, ohne jegliche Quellenangabe verwendet. Die Autoren beteiligten sich auch an der Kontaminationsdebatte mit der absurden Behauptung, die australischen Bornavirus-Sequenzen seien vermutlich Kontaminationen mit Laborstamm V, obwohl dort nie mit diesem Stamm umgegangen wurde. Es ist leider symptomatisch für die einseitige Literaturauswahl des RKI, dass spekulative Behauptungen zitiert wurden, jedoch die entlarvende Gegendarstellung (Flower and Kamhieh, 2006) unerwähnt blieb. Die ersten australischen Nukleinsäuredaten basieren auf der kompletten Sequenzierung eines Bornavirus-Gens (ORF II, p24), nicht nur eines kurzen und damit wenig aussagekräftigen Fragments (211 Basenpaare; Dürrwald et al. [2006]). Die phylogenetische Analyse der australischen Sequenzen ordnet diese in eine eigene Untergruppe ein, unabhängig von publizierten Sequenzen anderer Herkunft (siehe Stammbaum in Flower and Kamhieh [2006]). Wer diese eindeutigen Gegenbelege für die zitierten Behauptungen von Dürrwald et al. [2006] unerwähnt lässt, nimmt eine Verfälschung der Datenlage in Kauf, die einer fairen wissenschaftlichen Auseinandersetzung entgegensteht.

Zur Antwort auf Frage 3 (Gefährdung durch Blut?)

- Das RKI verneint eine Gefährdung durch Bluttransfusion. Als erstes Argument werden erneut fehlende Hinweise auf Bornavirus als Krankheitserreger bei verschiedenen Patientengruppen ins Feld geführt. Das Argument ist nicht stichhaltig und steht im Widerspruch zur Weltliteratur der letzten 20 Jahre, wie bereits im Kommentar zur Antwort auf Frage 1 ausgeführt. Jedenfalls kann das mehrheitlich erhöhte Vorkommen von Bornavirus-Infektionsmarkern bei psychiatrischen Patienten gegenüber Gesunden kaum erklärt werden, ohne die Möglichkeit einer Krankheitsbeteiligung der Infektion einzuräumen. Erhöhte Prävalenz wurde bei unterschiedlichen Krankheitsbildern gefunden (u.a. Depressionen, Zwangserkrankungen, dem chronischen Müdigkeitssyndrom, bestimmten Schizophrenieformen), was in Analogie mit dem großen klinischen Spektrum von Verhaltensauffälligkeiten und kognitiven Störungen bei Tieren konform gehen würde.
- Das zweite Argument versucht eine Gefährdung durch infizierte gesunde Blutspender dadurch zu entkräften, dass ein hoher Durchseuchungsgrad (nach unseren und australischen Daten 30% [Bode et al., 2001, Flower and Ludwig, 2006]) gegen die Annahme spräche, dass Bornavirus pathogen ist. Eine solche Argumentation offenbart ein erstaunliches Maß an infektiologischer Fehlbeurteilung. Danach müssten menschliche Herpesviren mit einer Prävalenz bis zu 90% (z.B. EBV) oder das Magenbakterium Helicobacter pylori mit einer Durchseuchung von 60% ebenfalls nicht pathogen sein. Das Gegenteil ist der Fall. Bekanntlich gilt für diese Erreger (wie für Bornavirus) das Prinzip erhöhter Gesundheitsrisiken für eine Minderheit der Infizierten, die z.B. infolge geschwächter Immunabwehr klinisch auffällig werden können, während die Mehrheit der Infizierten gesundheitlich unbehelligt bleibt.
- Unsere und unabhängig erhobene australische Daten (Bode et al., 2001; Flower and Ludwig, 2006) weisen übereinstimmend auf eine Durchseuchung mit Bornavirus bei Blutspendern von 30% hin aufgrund positiver Immunkomplex- (CIC) Befunde. Bis zu 5% erwiesen sich als zusätzlich positiv für „freies“ Virusantigen, was auf eine akute Aktivierungsphase hinweist. Mindestens 1% der Spender war hoch mit Antigen im Plasma belastet.
- Im Jahr 2000 hatten wir bei hoch Immunkomplex- und Antigen-positiven Patienten erstmalig Viruserbmaterial im Blutplasma mit RT-PCR nachweisen können, jedoch damals noch nicht bei Blutspendern (Bode et al., 2001). Die Nachweisbarkeit von genetischem Material eines RNA-Virus im Plasma setzt die Präsenz von sogenannten „RNPs“ (Ribonukleoproteinkomplexen; RNA plus gebundenes Virusprotein) voraus, die infektiös sind. Intakte RNA ohne Proteinschutz wird im Plasma rasch zerstört.
- Im Oktober 2002 wurden im Auftrag der RKI- Leitung 50 zufällige Spenderplasmen mit unseren ELISA-Testen untersucht, um hochreaktive Proben zu selektieren für eine externe Begutachtung (siehe auch Seite 4, Absatz 2, RKI- Antwort). Dabei wurde eine hoch Antigen-positive Plasmaprobe identifiziert (eine von 50= 2%), in der erstmalig mit einer im Rahmen unserer Kooperation verbesserten RT-PCR auch Bornavirus-Nukleinsäure nachgewiesen werden konnte, bestätigt durch Sequenzierung. Trotz dieses alarmierenden Befundes einer mit potentiell infektiösem Bornavirusmaterial kontaminierten Plasmaspende, über den Frau Dr. Bode die RKI- Leitung umgehend schriftlich informiert hatte, blieb ihre Empfehlung unbeachtet, den Spender vorsorglich sperren zu lassen und die Entwicklung seiner RNA- und antigenämischen Phase zu kontrollieren. Es mutet schon befremdend an, wenn die Leitung des RKI den Ausschluss von Blutspenden durch „schlechte Teste“ allgemein als „verantwortungslos“ bezeichnet, jedoch nicht dem konkret begründeten Verdacht bei einer Plasmaprobe nachgeht, die mit mehreren Verfahren als hoch belastet aufgefallen ist (Antigen-, Immunkomplex-. Antikörper- und RNA-positiv) in einem Panel negativer oder gering belasteter Zufallsproben.
- Es wäre ein Leichtes, Deutschland-, Europa- oder sogar weltweit mehrere tausend Plasmaspender mit dem Immunkomplex- (CIC) ELISA zu testen und hoch positive Proben intensiv mit allen verfügbaren Methoden weiter zu untersuchen, um diese überaus wichtige Frage mit belastbaren Zahlen abzuklären. Stattdessen zieht es das RKI vor, die einzige Gruppe mit großer Erfahrung (Basis 30.000 untersuchte Proben) am eigenen Institut aufzulösen.
- Die negativen Nukleinsäure-Ergebnisse der RKI- internen Studie mit ELISA-reaktivem Plasma (Wolff et al., 2006) sind nicht stichhaltig:
o zum einen, weil auf der Basis von 4 Proben (nur eine davon neben Immunkomplexen mit hohem Antigengehalt) keine gesicherten Negativaussagen, d.h. Fehlen von RNA, machbar sind (Flower and Ludwig, 2006);
o zum anderen, weil ein negativer Test mit 3 Jahre gelagertem Plasma den zuvor bei uns (in 2002) mit frischem Material der Spende erzielten RNA-Nachweis nicht widerlegt.

Zur Antwort auf Frage 4 (Verlautbarung des RKI zur Projektschließung)

In der abschließenden Rechtfertigung der Entscheidung, das Bornavirus-Projekt zu beenden, argumentiert die RKI- Leitung – wie in der Vorgeschichte – erneut mit einer Reihe unzutreffender Behauptungen:
1. Unzutreffend: keine Bestätigung durch unabhängige Studien, fehlendes Referenzmaterial
- Im Kommentar 4 zur Vorgeschichte wurde bereits im Detail ausgeführt, dass unsere Befunde sehr wohl von „fachlich ausgewiesenen Arbeitsgruppen“ bestätigt worden sind, wobei die zahlenmäßig umfänglichsten Studien an Universitäten in Australien (Prof. Flower und Mitarbeiter, Sydney) und Italien (Prof. Patti und Mitarbeiter, Rom) durchgeführt wurden. Die Ergebnisse liegen dem RKI in Forschungsberichten vor.
- Im Inland wurde im Rahmen eines Workshops am RKI im Jahr 2000 unter Einbeziehung der konkurrierenden Arbeitsgruppen die Reproduzierbarkeit der Teste mit anonymisierten Proben gezeigt. Eine weitere Evaluierung scheiterte am Desinteresse derjenigen Arbeitsgruppen (insbesondere aus Freiburg und Tübingen), die andererseits über Jahre mit ständiger Kritik und unbewiesenen Zweifeln den Eindruck andauernder Kontroversen in der Bornavirus-Forschung aufrecht zu erhalten suchten (siehe auch „Kontaminationsdebatte“ unter Kommentar zur Antwort auf Frage 2). Entgegen den Behauptungen des RKI wurden Testmaterialien zur weiteren Evaluierung angeboten bzw. zur Verfügung gestellt, jedoch von den Arbeitsgruppen (Ausnahme Leipzig) nicht verwendet.
2. Unzulängliche und nicht beweiskräftige externe und interne Studien
- Die bei einer externen Firma in Auftrag gegebene Untersuchung wurde mit einer einzigen Plasmaprobe durchgeführt, nämlich der im Oktober 2002 identifizierten Probe eines hoch Antigen-positiven Blutspenders (siehe Kommentar zur Antwort auf Frage 3). Die Untersuchungsergebnisse, die im Oktober 2003 von der Firma vorgelegt worden sind, waren in Durchführung, Dokumentation und Interpretation fehlerhaft, wie in einer detaillierten Stellungnahme von Frau Dr. Bode aufgezeigt werden konnte, so dass keine verlässlichen Schlussfolgerungen möglich waren.
- Die spätere RKI-intern durchgeführte Untersuchung wurde von uns begrüßt und von der AG Bode tatkräftig unterstützt mit der ELISA-Testung von fast 200 Spenderplasmen und methodischen Diskussionen. Um so bedauerlicher ist, dass diese zwar qualitativ bessere aber von der Empfindlichkeit nicht ausreichende Untersuchung, deren Ergebnisse im Oktober 2005 in Form von Datenblättern vorlagen, fehlinterpretiert wurde als „Beweis“ für die mangelnde Spezifität unserer ELISA-Teste. Obwohl in einer ausführlichen Stellungnahme der AG Bode methodische Probleme aufgezeigt und Nachweisgrenzen als nicht ausreichend berechnet wurden, basierte die RKI- Leitung weit reichende Entscheidungen (Schließung des Bornavirus-Projekts) wesentlich auf dieser kleinen Studie mit mangelnder Beweiskraft. Die dazugehörige Publikation ist auf einen 2-seitigen „Letter to the Editor“ zusammengeschrumpft (Wolff et al., 2006), wird aber unbeschadet der Tatsache, dass nur 4 Proben analysiert wurden, als ausreichender Beleg dafür angesehen, dass unsere Teste unspezifisch seien und Bornavirus nicht humanpathogen sei.
- In derselben Zeitschrift (Journal of Clinical Virology; JCV) wurde gerade eine Antwort von Prof. Flower (Australien) und mir auf diesen „Letter“ des RKI zur Publikation angenommen, die in Kürze parallel zum obigen Letter in der Online-Version von JCV erscheinen wird (Flower and Ludwig, 2006). Unsere Antwort weist nicht nur auf eine bei Wolff et al. (2006) fehlende, für die Aussagekraft entscheidende Kontrolle der real bei deren Versuch erreichbaren Nachweisgrenze hin. Diese wäre über definierte Mengen von rekombinantem Virusprotein, die in eine negative Plasmaprobe zum Nachbilden der echten Versuchssituation eingemischt werden („Spiken“ der Probe), quantifizierbar gewesen. Wir zeigen außerdem Ergebnisse eines Pilotexperiments, die der RKI- Leitung von der AG Bode noch in 2005 vorgelegt worden sind. Diese Resultate belegen im direkten ELISA-Vergleich unmissverständlich, dass der als spezifisch von Wolff et al. (2006) bezeichnete Prüfantikörper (Bo18) und der als unspezifisch gescholtene, in unseren Testen verwendete Antikörper (W1) identisch sind in ihrer Fähigkeit, die Präsenz oder das Fehlen von Bornavirus-Antigen und -Immunkomplexen in Human-, Pferde- und Kaninchenplasma anzuzeigen (Fig. 1 in Flower and Ludwig [2006]).
- Dieses von der RKI- Leitung ohne Angabe von Gründen bisher ignorierte Experiment hat nun zur Unterstützung durch Ärzte im Parlamentarischen Ausschuss für Gesundheit für einen Qualität- sichernden Ringversuch geführt, wie eingangs kurz im Kommentar 3 zur Vorgeschichte erwähnt. Der detaillierte Ringversuchvorschlag (erstellt zusammen mit Frau Dr. Bode), der die Prüfung von 100 Proben durch 10 Laboratorien unter Einschluss der konkurrierenden Gruppen vorsieht, ist meiner Überzeugung nach bestens geeignet, endlich eine objektive Abklärung der Testspezifität herbeizuführen, die den Kriterien einer konsensfähigen Qualitätssicherung im Diagnostikbereich genügt. Ende Zitat

lesen Sie weiter auf http://www.vdw-ev.de/:

Auskunfts- und Akteneinsichtsbegehren nach dem Informationsfreiheitsgesetz an das Robert-Koch-Institut (RKI) vom 6.4.2006:
Antwortschreiben des RKI vom 17.5.2006
Schreiben an Prof. Dr. Hanns Ludwig v. 24.5.2006
Schreiben von Prof. Dr. Hanns Ludwig vom 24.6.2006
Stellungnahme von Prof. Dr. Hanns Ludwig (24.06.2006)
zum Schreiben des RKI vom 17.5.2006
Human BDV infections: worldwide publications (May 2006)


Borna - Vereinigung Deutscher Wissenschaftler fordert Akteneinsicht beim RKI

4.05.06: Seit gestern steht die offiziell nach dem neuen Informationsfreiheitsgesetz an das RKI (Robert-Koch-Institut) gestellte Anfrage der renommierten Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW-ev) zur Bornavirus-Forschung, in der volle Akteneinsicht bis zum 10.5.06 verlangt wird, auf der Homepage der VDW. Die Webadresse ist: http://www.vdw-ev.de, auf der unter "Aktuelles" die PDF Datei zum Downloaden bereit steht.

Auf vier DINA4-Seiten wird der Präsident des RKI aufgefordert, Auskunft und Akteneinsicht aufgrund des neuen Informationsgesetzes zur abrupten Auflösung der Bornaforschungsgruppe und folgenden Fragen zu geben:

1. Geht nach Ansicht des RKI von Bornavirus eine Gefahr für die menschliche Gesundheit aus?

2. Wie schätzt das RKI eine von Tieren ausgehende Bornavirus-Infektionsgefahr ein?

3. Schließt das RKI eine Gefährdung durch Blut, insbesondere Bluttransfusionen aus?

4. Fragen zur Verlautbarung des RKI:

Lesen Sie weiter auf http://www.vdw-ev.de

 

5.4.06: Neues Informations-Freiheitsgesetz

Ab 1.1.2006 wurde ein neues Gesetz eingeführt, das gewährleisten soll, dass eingetragene Vereine das Recht haben, sich alle Entscheidungen von öffentlichen Institutionen offenlegen zu lassen bzw. zu hinterfragen.

Es gibt in diesem Sinne eine neue Homepage http://www.vdw-ev.de/. - "Vereinigung deutscher Wissenschaftler" mit dem Slogan: Wissenschaft in der Verantwortung - Verantwortung der Wissenschaft.

Sie nimmt auf Jahrestagungen, in interdisziplinär arbeitenden Studien- und Projektgruppen, wissenschaftlichen Publikationen und öffentlichen Äußerungen Stellung zu Fragen von Wissenschaftsorientierung und Technologieentwicklung einerseits und Friedens- und Sicherheitspolitik andererseits. Dabei ist auch die Rolle der Wissenschaft selbst bei der Genese und bei der Lösung der Probleme Gegenstand der Betrachtung. In der VDW sind rund 400 Natur-, Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen versammelt, so dass ein weites Spektrum von Themen kompetent behandelt werden kann. Mit den Ergebnissen ihrer Arbeit wendet sich die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler ebenso an eine interessierte Öffentlichkeit wie an Entscheidungsträger auf allen Ebenen von Politik und Gesellschaft. Sie fühlen sich verpflichtet, in ihrer wissenschaftlichen Arbeit - auch in der Grundlagenforschung - die möglichen militärischen, politischen, sozialen und ökonomischen Implikationen und Mißbrauchmöglichkeiten in Forschungsfragestellungen und Lehre einzubeziehen.

Mir wurde mitgeteilt, dass diese Gesellschaft auch den laufenden Wissenschaftsstreit um den neuen Borna-Bluttest und seine Folgen für die Betroffenen hinterfragen wird. Es wird sich also lohnen, öfters mal auf dieser Page vorbeizuschauen!


Neue Entwicklung Borna-Virus - offene Fragen!

7.02.06: Die ungeheuerlichen und dubiosen Ereignisse im Zusammenhang mit den Borna-Bluttests unserer Pferde (und auch der betroffenen Pferdebesitzern) im RKI (Robert-Koch-Institut) haben sich in den letzten 2-3 Wochen dermassen überschlagen, dass wir hier erklärend einige Worte zu sagen müssen.

Wie jeder auf dieser Page unter der Rubrik Borna lesen konnte, hatte Fr. Dr. Bode (RKI) und Prof. Ludwig (FU Berlin) mit ihren insgesamt seit 10 Jahren laufenden Studien über Borna bei Pferden und Menschen massgeblichen Anteil daran, dass diese Virusinfektion näher erforscht wurde und uns allen zuverlässige Tests zur Erkennung der Infektion bei Krankheit zur Verfügung stehen. Viele Pferde wurden in der Regel mehrmals getestet und es war immer der Verlauf der Krankheit sehr gut zu beobachten von den betroffenen Pferdebesitzern. Die Zahl der getesteten Pferde steigt stetig an, jeder 2. Test soll positiv sein, man bedenke aber, dass durch die verstärkte Aufklärung und das Selbersuchen nach Informationen der Besitzer im Internet, nur die Pferde getestet wurden, die auch schon nach Meinung ihrer Besitzer und TAs bzw. THPs auffällige Symptome zeigten. Bei vielen in der Zwischenzeit behandelten Pferden sind diese Tests jetzt negativ!!

Diesen sehr zuverlässigen Test gibt es nur dort, alle anderen, die zur Zeit angeboten werden, sind äußerst unzuverlässig, völlig veraltet und unsensitiv und finden die Infektion im Blut in der Regel erst dann, wenn die Krankheit sehr weit fortgeschritten ist und es für eine erfolgreiche Behandlung meistens zu spät ist. Es gab viele Betroffene, die mitteilten, dass sie den Test zweimal machen mußten, weil die ersten trotz vielfältiger Symptome negativ waren.

Vor einigen Wochen fingen die Probleme mit dem RKI und den eingesandten Blutproben an:

Die Ergebnisse kamen nicht bei, es waren die Mitarbeiter schlecht zu erreichen bis dann gar nicht mehr - bis zum 30.1.06 eine Betroffene im angeschlossenen Forum meldete, dass sie das eingeschickte Blut zurück bekam mit einem Begleitschreiben vom RKI, dass 2 unabhängige Gutachten festgestellt hätten, dass der Test von Dr. Bode nicht aussagekräftig sei. Der Bornaforscher der FU Berlin erklärt, dass diese Gutachten nicht den Tatsachen entsprechen. Die Anforderungen für Blutteste sollen in der nächsten Zeit an die FU Berlin eingeschickt werden.

Cavallo-Bericht im Februarheft:

Fast zeitgleich wurde in der Cavallo im Febr.-Heft 06 ein Bericht lanciert, der die Bornaforscherin der Uni Giessen, Fr. Dr. Herzog, zitiert, von dem sich alle betroffenen Pferdebesitzer in höchstem Masse "verdummbeutelt fühlen". Dieser Bericht nennt Fakten, die völlig veraltet sind, außer der Beschreibung eines im Endstadium erkrankten Bornapferdes entspricht so gut wie gar nichts den aktuellen Erkenntnissen und Fakten, die in vielen Veröffentlichungen im Internet und in der Presse einzusehen sind. Strittig sei angeblich auch, ob die Virus-Antigene im Blut nachgewiesen werden können. Viele der Betroffenen haben Gegendarstellungen an die Cavallo geschickt - sie wurden nicht abgedruckt. Näheres kann man im Forum lesen.

Fakt zu den Bluttests ist folgendes (siehe auch Borna-Bluttests:

Lt. Informationen der Bornaforscher aus Berlin benutzt die Uni Giessen (siehe Cavallo-Bericht Febr. 06, zitierte Fr. Dr Herzog) einen alten Test, den ihr der Professor 1978 lehrte, der später die Bornaforschung am Institut für Virologie der FU Berlin leitete. Das ist der Fluoreszenz-Antikörpertest, der laut diesem Professor aber eben nur die Aussage bietet, ob Antikörper da sind oder nicht und zudem nicht sehr empfindlich ist. Ein negativer Antikörpertest schließt eine Bornavirus-Infektion nicht aus, der Test reiche also nicht.

Nur der BDV-EIA-Test von der Bornaforschungsgruppe an der FU Berlin ( und bisher RKI), der von Dr. Bode (RKI) und Prof. Ludwig (FU Berlin) gemeinsam entwickelt wurde, ist signifikant. Der Bluttest erkennt Antigene (Eiweiße von Borna-Virus), Immunkomplexe, die Antigene gebunden an Antikörper darstellen, sowie auch die Antikörper selbst. Fakt ist, der Test ist international patentiert und im Internet für jeden einsehbar. Also die Aussagen, die von einigen Forschern verbreitet werden, dass der Test undurchsichtig sei, kann man hiermit widerlegen: http://www.wipo.int/cgi-pct/guest/getbykey5?KEY=99/34216.990708&ELEMENT_SET=DECL

Dieses Testverfahren habe hohe Noten beim Prüfungsverfahren erreicht und wurde in renommierten Fachzeitschriften sehr lobend erwähnt. Fakt ist, das dieser Test bei verschiedenen Forschergruppen im Ausland wohl mit als Standard gilt, warum hier in Deutschland dieser nur am RKI gemacht wurde (jetzt sogar nur noch an der FU Berlin), darüber könnt ihr mal nachdenken!!! Wir Betroffenen werden kein Geld für veraltetete Bluttests ausgeben! Wir möchten es früh genug erfahren, ob unsere Pferde positiv sind und sie erfolgreich behandeln können. Wir haben sehr gute Erfolge zu verzeichnen, ob jetzt mit Amantadin oder mit Homöopathie. Nur eines muss man beachten, wir haben es mit persistierenden Erregern zu tun wie bei Herpes und Borreliose, d.h. sie sind nie ganz geheilt, man muss immer ein sehr gutes Immunmanagement führen und die Betroffenen dürften nicht mehr so häufig geimpft werden oder nur das allerallernotwendigste, da negative Effekte beobachtet wurden. Eine Immunsuppression muss unbedingt vermieden werden, denn diese läßt die Viren gleich wieder geballt hochkommen!

Dann überschlagen sich die Ereignisse:

Das RKI löscht sämtliche Daten über Borna auf www.rki.de. Nichts, aber rein gar nichts bleibt bestehen, das daran erinnert, dass sich diese Institution jemals mit Borna beschäftigt hat, zuletzt mit einer großen aufsehenerregenden Studie nicht nur in Deutschland, sondern auch überall im Ausland, es wurden im Verlauf von 10 Jahren 30000 Blutproben von Menschen und Tieren gesammelt, getestet und ausgewertet. Diese Forschung darf am RKI jetzt nicht mehr weiter geführt werden. Die Forscher und die ganze Labormannschaft samt Diplomanden und Assistenten - einfach alle weg und in andere Arbeitsbereiche versetzt. Offiziell keine Ansprechpartner mehr, alle Spuren gelöscht.

Warum??????????

Fragen über Fragen!

Was ist los am RKI? Was hat das Forscherteam entdeckt? Soll dort plötzlich was vertuscht werden und was?
Warum soll der Eindruck entstehen, dass der viele Jahre erprobte Test, der im Ausland auch erfolgreich benutzt wird, auf einmal schlecht sein soll?
Warum soll der Test aus dem Verkehr verschwinden, der so erfolgreich war/ist?
Warum nutzen alle anderen Institute, die auch mit Borna forschen, diesen neuen Test nicht?
Auch wenn es konkurrenzbedingte Querelen und verletzten Stolz untereinander geben sollte, wäre das doch kein Grund, Pferden und Menschen ihre Ergebnisse vorzuenthalten und eine frühzeitige erfolgreiche Behandlung damit gezielt zu verhindern?
Was ist los in Deutschland? Warum wird erfolgreiche nutzbringende Forschung nicht unterstützt?
Wenn die das durchbekommen, dann hätten wir (und auch viele aus dem angrenzenden Ausland) keinen Test mehr zu Verfügung, der zuverlässig anzeigen kann, wie viele Pferde und Menschen! in Deutschland schon infiziert sind! Steckt da der "Hase im Pfeffer"?

... denn auch die Menschen haben Borna!

wenn Sie in das angrenzende Forum schauen, werden Sie lesen können, dass in den letzten Monaten auch viele betroffene Pferdebesitzer von Bornapferden gemerkt haben, dass sie die gleichen Symptome wie ihre Pferde aufweisen, die übrigens alle in das Bild von CFS passen! Sie können dort im Forum darüber eine rege Diskussion und Austausch über Symptome und Behandlungen lesen, in deren Zuge so viel an Veröffentlichungen zu Tage kamen, dass wir davon ausgehen müssen, dass etwa 30 % der gesunden Menschen schon den Bornavirus im Blut haben. Die meisten können zwar mit der Infektion ohne Symptome leben, aber um die 5% sind gefährdet und können irgendwann Symptome entwickeln. Die manisch-depressiven Patienten haben die Infektion in hohem Masse, möglicherweise auch viele Pferdebesitzer. Es gibt jede Menge Bedarf zu weiterer Forschung.

Schon in 2001 gibt es Veröffentlichungen in der Fachpresse, dass Blutspender wie gesunde Menschen zu etwa 30% mit Bornaviren infiziert sind. Schätzungsweise 0,5 - 1 % sind nach neuen Ergebnissen stärker belastet und deren Blutspende stellt ein Risiko dar, das dringend weiter geklärt werden muss. Borna wird bis heute anscheinend nicht getestet, obwohl das RKI mit den Tests von Dr. Bode die Testmethoden dazu hat - und diese Tests entgegen allen Behauptungen allen anderen Instituten auf Nachfrage ebenfalls für die Forschung zur Verfügung stehen.

Wer beantwortet uns die ganzen Fragen?

 

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