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Aktuelle Bornavirus-News

März 2016: Es gibt inzwischen eine neue Bornaviruspage - dort finden Sie auch die aktuellen News, bitte schauen Sie hier:

http://www.bornavirusinfektion.de/bornavirus-tier/vet-news-bornavirus/

Bornavirusinfektionen gehören zu den Zoonosen! Wer das immer noch leugnet oder nicht begreift, ist nicht up-to-date! Denn wir werden in unserer Selbsthilfegruppe dauernd damit konfrontiert!

Inzwischen gibt es etliche weitere aktuelle Studien aus dem Ausland auf der Humanseite, lesen Sie dort weiter:http://bornavirusinfektion.de/html/bornavirusforschung.html

Der Skandal um die Bornavirusforschung - dokumentiert vom Verein der Deutschen Wissenschaftler e.V.,- aus 2006/07- heute noch so aktuell wie damals, finden Sie unter Whistleblower: Dokumente


20.2.15: Bornavirus jetzt auch bei einem Bunthörnchen gefunden - Zusammenhänge mit an einer tödlichen Hirnhautentzündung gestorbenen drei Züchtern

http://www.bnitm.de/aktuelles/mitteilungen/797-neues-bornavirus-bei-bunthoernchen-entdeckt-moeglicher-zusammenhang-mit-infektionen-bei-menschen/

Sequenziert wurde das neu entdeckte Bunthörnchen-Bornavirus vom FLI mit einem PCR-Test. Publiziert wird es in allen größeren Medien. Stellvertretend nehme ich davon die Frankfurter Allgemeine:

http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/bornaviren-bei-bunthoernchen-gefahr-fuer-den-menschen-13445895.html

In diesem Bericht etwas weiter unten gibt es einen Link "Mehr zum Thema" mit der Überschrift "Forscherstreit: Sind Depressionen ansteckend" aus 2003 siehe http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/forscherstreit-sind-depressionen-ansteckend-1113600.html

Dr. Beer vom FLI, das die Sequenzierung durchgeführt hat über das neue Virus, teilt mit: "Die Analysen ergaben weniger als 75 Prozent Übereinstimmung zwischen dem neuen Erreger und anderen Bornaviren".
Das wären umgekehrt mehr als 25 % Abweichung. Damit dürfte es ähnlich in der Abweichung von der BDV sein wie das Avian-Bornavirus, das eine Übereinstimmung von 3/4 hat, also auch 75 %.
Für das Avian-Bornavirus gibt es eine Doktorarbeit aus 2011 - siehe den Thread aus dem Vet-Teil des Forums:
viewtopic.php?f=9&t=752&start=10
Darin steht auch sehr viel über das BDV - Ist interessant in Bezug auf die vielen Gemeinsamkeiten

Eine andere deutsche Doktorarbeit wurde auch im zweiten Anlauf jetzt Ende 2014 abgelehnt. Diese Tierärztin war damals in 2005 bei den umfangreichen Bornavirusstudien veterinär involviert)

Siehe dazu auch unseren Beitrag in unserem Forum unter
http://chronische-infektion.de/viewtopic.php?f=13&t=1599&sid=9453a356a8e9f90d03d900d7c949d2b5 - neue Fakten werden dort ergänzt.


30.12.14: Borna-Antikörper in Island gefunden - December 04, 2013 10:56 - Updated: January 30, 2014 20:53

In zwei Ställen in Nordisland sind im Jahr 2011 Antikörper gegen das Bornavirus im Serum von getesteten Pferden gefunden worden, berichtet mbl.is. “Wir wussten nicht, daß diese Krankheit hier in Island existiert,” sagte Vilhjálmur Svansson, Tierarzt des pathologischen Instituts Keldur der Universität Islands.

In einer wissenschaftlichen Studie, die in der Zeitschrift Acta Veterinaria Scandinavia veröffentlicht steht, haben die isländischen Tierärzte Sigríður Björnsdóttir und Vilhjálmur Svansson zusammen mit skandinavischen Kollegen den obigen Fall von erkrankten Pferden in Nordisland beschrieben.
Das erste erkrankte Pferd, ein 21-Jahre alter Wallach, hatte, nachdem sich sein Zustand der Somnolenz, Fressunlust und Ataxie etwas gebessert hatte, wegen Lähmungserscheinungen im Becken eingeschläfert werden müssen.
Fünf weitere Pferde zeigten Symptome von Depression, Ataxie und Fressunlust, erkrankten jedoch erst nach 14 Tagen. Alle Pferde wurden mit der gleichen Therapie behandelt (Kombination aus Cortison und Antibiotikapräparaten). Drei der fünf Pferde erlebten eine lange Rekonvaleszenzzeit, zwei erholten sich rascher. Ein weiteres erkranktes Pferd hatte sechs Monate später euthanasiert werden müssen, jedoch wegen anderer Vorbefunde.
Das achte Pferd war zehn Tage nach Erkrankung des ersten Pferdes in den Stall gekommen und zeigte keinerlei Krankheitssymptome. Dieses Pferd blieb auch als einziges im Stall seronegativ, also frei von Antikörpern. Pferde, die im Folgejahr 2012 in den Stall kamen, entwickelten keine Antikörper.
In einem weiteren Stall in der Region, zu dem jedoch kein Kontakt bestand, wurden zwei weitere Pferde positiv auf Borna-Antikörper getestet, ohne Krankheitssymptome zu zeigen.
Ungeklärt ist, wie das Bornavirus nach Island gelangen konnte, da die Importbedingungen für Lebendtiere sehr streng gehandhabt werden. Eine Möglichkeit, so der Bericht, bestehe darin, daß Zugvögel das Virus mitgebracht haben. Vögel sind als Wirte für das Bornavirus bekannt, die Vogelvirusform (avian borna virus) sei jedoch für Pferde nicht gefährlich, heißt es bei isibless.is.

weiterlesen bei http://icelandreview.com/de/news/2013/12/04/borna-antikorper-island-gefunden

 

Tierisches Virus (Bornavirus) schlich bereits vor Millionen Jahren in menschliche DNA

Wissenschaftler der Universität Osaka in Japan fanden heraus, dass es sich um das Bornavirus handelt, das erstmals in den 1970er Jahren identifiziert wurde. Die Forscher unter Keizo Tomonaga verglichen die DNA diverser Säugetiere, darunter Menschen. Im menschlichen Genom wurde das Virus sowohl fragmentarisiert als auch Form zweier Genen gefunden, deren Funktion allerdings unbekannt ist. Das Bornavirus vermehrt sich den Forschern zufolge in den befallenen Zellkernen.Welche Bedeutung der Nachweis des Bornavirus in der menschlichen DNA hat, dürfte heftige wissenschaftliche Kontroversen auslösen.

Die grundlegenden Fragen sind dabei, ob das Virus ausschlaggebende genetische Mutationen in der Menschheitsentwicklung ausgelöst hat, ob es für Erbkrankheiten oder womöglich einen Schutz vor Krankheiten sorgt. Es gibt bereits Spekulationen, wonach das Bornavirus mit Schizophrenie oder anderen Störungen im Zusammenhang stehen könnte. Lesen Sie weiter http://www.google.com/hostednews

Das Borna-Virus und der Zelltod im Gehirn

16.3.10: Quelle: http://www.bio-pro.de/magazin/wissenschaft/index.html:
Unser Erinnerungsvermögen hat seine materielle Grundlage unter anderem in dem als Hippocampus bezeichneten Areal unseres Gehirns. Darum ist es schwerwiegend, wenn diese Region durch Umwelteinflüsse in ihrer Substanz geschädigt wird. Wie das Borna-Virus charakteristische Verschaltungsmuster verändern und Nervenzellen des Hippocampus zerstören kann, untersucht die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Bernd Heimrich von der Universität Freiburg.

Die Experimente können zumindest verstehen helfen, was im Gehirn nach einem Virusbefall passiert. Ein anderes Beispiel zeigt dies noch deutlicher: Heimrich und sein Team haben in einer aktuellen Arbeit am lebenden Rattenmodell untersucht, wie der Befall mit dem Borna-Virus die Verschaltungsmuster im Hippocampus verändert. Sie stellten fest, dass sich verschiedene Verbindungen zwischen den Eingängen aus anderen Gehirnregionen und den verarbeitenden Zellen im Hippocampus umstrukturieren. Im Verlauf der Infektion kommt es zur massiven Abnahme der Körnerzellen. Die Nervenfortsätze aus anderen Gehirnregionen verlieren somit ihre Kommunikationspartner. Diese Nervenfasern bilden dann – vielleicht als Ausweichreaktion – vermehrt Synapsen an Dendriten anderer Zellen im Hippocampus. Synapsen sind Kontaktstellen zwischen Nervenzellen und essenziell für den Informationstransfer im Nervensystem. Die Anzahl an Synapsen variiert in Abhängigkeit zur Infektionsdauer. Das weist deutlich darauf hin, dass sich nach einer viralen Infektion im Gehirn die neuronalen Verschaltungen reorganisieren. Weiter lesen im obigen Link.

Nachlese für den Infoabend für die Zoonose Bornavirus für Tierbesitzer und Tierärzte / THPs vom 23.10.09 um 19 Uhr in Bensheim

Themen: Wichtige Risikoerkrankungen u.a. beim Pferd: Bornavirus-Infektion, Herpes-Infektionen - Diagnostik und Therapie

1. Prof. Hanns Ludwig  (Dr.med.vet. PhD)  Prof. für Virologie an der FU Berlin
Thema: Gesundheit Pferd: „Borna“-Borreliose-Herpes, ein verkanntes Risiko - Klärung durch Diagnostik und Therapie.
In einem kurzen Überblick werden klinische Aspekte einer möglichen Borreliose und equinen Herpes-Virus Infektion angesprochen. Neuere Erkenntnisse zur klinischen, diagnostischen und therapeutischen Bewertung der Bornavirus (BDV) Infektion - die zum Schaden unseres Hobby-Tieres zu wenig bekannt und beherzigt werden -  sollen diese persistente Infektion, die ca. 60 % der Tiere in sich tragen, für den(die) Tierliebhaber(in) klarstellen. Die Möglichkeiten, BDV Infektionen gegen Borreliose und EHV-1/-4 Infektionen abzugrenzen, werden sowohl dem medizinischen Laien, wie dem Fachmann übersichtlich dargestellt, verbunden mit einschlägigen Therapie- Vorschlägen. Im Verlauf dieses Abends wird auch auf die Möglichkeit der Übertragung von Tier auf Mensch hingewiesen.
Auch Schafe, Katzen und sogar Papageien (!) sind oft Träger des Bornavirus.
Prof. Ludwig wies daraufhin, dass Stress der größter Auslöser für das Bornavirus ist, ebenso werden viele Ausbrüche nach Impfungen und Wurmkuren, insbesondere mit dem Wirkstoff Ivermectin gemeldet. Weitere Risikoquellen seien Stress im Form von Stallwechseln, Transporte und Turnierstress. Er stellte die Behandlung mit Amantadin vor und brachte eine Doktorandin, Fr. Majka Kiefer, aus dem Saarland mit, die zur Zeit ihre Doktorarbeit über das Bornavirus macht. Fr. Kiefer brachte ein paar Videos mit von kranken Bornapferden und von Pferden, die erfolgreich mit Amantadin behandelt worden waren, ein Pferd davon bekam dauernd Amantadin und war damit dem Stress auf einem kleinen Freizeitreiter-Turnier nicht nur gewachsen, sondern gewann auch die kleine Prüfung.

2. Prof. Georg Gosztonyi (Dr. med, PhD ) Prof. für Neuropatology, an der FU Berlin
GABA-Rezeptoren – Diese sind im gesamten Gehirn exprimiert. Besonders hohe Rezeptor- Dichten findet man in Bereichen, die mit dem psychischen Befinden in Zusammenhang stehen: Den Komponenten des limbischen Systems, wo auch das Bornavirus sitzt. Der Wurmkurwirkstoff Ivermectin ist sein Agonist und steht damit im engen Zusammenhang mit dem cholinergen Nervensystem.
Prof. Gosztonyi erklärte den Zusammenhang mit Ivermectin und das Hochkommen schlafender latenter Erreger insbesondere bei Borna-Borreliose-Herpespferden. Diese chronischen Entzündungen lockern die Blut-Hirn-Schranke auf und machen sie durchlässiger für einige Gifte und eben hier auch für den hochtoxischen Stoff Ivermectin in den Wurmkuren, der damit eben nicht nur die Würmer, sondern auch die Nerven und das ZNS angreift des Pferdes angreift.

3. Renate Sabatzki, Tier-Homöopathin, Lüdenscheid, spezialisiert auf Borna-Borreliose-Herpes:
Erfahrungshorizonte und praktische Erfahrungsberichte über die naturheilkundliche Behandlung von Bornavirus, Borreliose und Herpes.
Bei Fr. Sabatzki landen viele austherapierte Pferde aus der Schulmedizin, die sie aufgrund meiner eigenen Erfahrungen meistens wieder sehr gut hin bekommt. Es wurden von ihr als Beispiele vier Erfahrungsberichte von den Besitzern von in der Schulmedizin austherapierten Borna-Pferden vorgetragen, die durch Homöopathie und Verbesserung des ganzen Umfeldes, Vermeidung von größeren Stressituationen sowie dem strikten Weglassen aller Impfungen und Wurmkuren wieder gesund und fit waren, abgesehen von kleineren Verschlechterungen bzw. kleinen Rückfällen zu Fellwechselzeiten.

4. Dr.rer.nat. Tina Ritter, THP, Heilpraktikerin und Dipl.-Biologin:
Risikofaktor „Impfen“ bei Stoffwechselstörungen und Entgiftungsschwäche

zeigte in einer PowerPoint-Präsentation das Nutzen-Risiko-Verhältnis von Impfungen auf, auch mit Beispielen aus der Humanmedizin. Es gab natürlich danach eine lebhaftte "Impfdiskussion", wonach auch bisherige überzeugte Impffürsprecher der Ansicht waren, dass die FN dringend eine Aufklärung ihrer für die Pferde äußerst schädlichen Impfvorgaben benötigen würden.

Anmerkung: Aus allen Vorträgen kristallisierte sich heraus, dass (zu viele ) Impfungen und Wurmkuren mit hochtoxischen Nervengiften das großte Risiko für den Ausbruch der gefährlichen Erkrankungen wie Borna-Borreliose-Herpes sind!

5. Susanne Weyrauch-Wiegand (Dr.oec.troph.) Ernährungswissenschaftlerin, Deidesheim sprach über:
Ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung als Basis für das Immunssystem, das in einer neutralen Präsentation aufzeigte, dass man über die Ernährung sehr viel für das Immunsystem der Pferde tun kann. Insbesondere die richtige Zusammenstellung der Vitamine und Mineralien und die Menge sind sehr wichtig. Früher kam schon sehr viel davon über die großen Hafermengen schwer arbeitender Pferde sowie besseres Heu, heute ist es bei kleinen Futtermengen sehr schwer, das richtige Mischungsverhältnis der Mikronährstoffe und Mineralien hinzubekommen.

 

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