Der Skandal um die Bornavirusforschung - dokumentiert vom Verein der Deutschen Wissenschaftler e.V.,- aus 2006/07- heute noch so aktuell wie damals
Wissenschaftler der Universität Osaka in Japan fanden heraus, dass es sich um das Bornavirus handelt, das erstmals in den 1970er Jahren identifiziert wurde. Die Forscher unter Keizo Tomonaga verglichen die DNA diverser Säugetiere, darunter Menschen. Im menschlichen Genom wurde das Virus sowohl fragmentarisiert als auch Form zweier Genen gefunden, deren Funktion allerdings unbekannt ist. Das Bornavirus vermehrt sich den Forschern zufolge in den befallenen Zellkernen.Welche Bedeutung der Nachweis des Bornavirus in der menschlichen DNA hat, dürfte heftige wissenschaftliche Kontroversen auslösen.
Die grundlegenden Fragen sind dabei, ob das Virus ausschlaggebende genetische Mutationen in der Menschheitsentwicklung ausgelöst hat, ob es für Erbkrankheiten oder womöglich einen Schutz vor Krankheiten sorgt. Es gibt bereits Spekulationen, wonach das Bornavirus mit Schizophrenie oder anderen Störungen im Zusammenhang stehen könnte. Lesen Sie weiter http://www.google.com/hostednews
16.3.10: Quelle: http://www.bio-pro.de/magazin/wissenschaft/index.html:
Unser Erinnerungsvermögen hat seine materielle Grundlage unter anderem in dem als Hippocampus bezeichneten Areal unseres Gehirns. Darum ist es schwerwiegend, wenn diese Region durch Umwelteinflüsse in ihrer Substanz geschädigt wird. Wie das Borna-Virus charakteristische Verschaltungsmuster verändern und Nervenzellen des Hippocampus zerstören kann, untersucht die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Bernd Heimrich von der Universität Freiburg.
Die Experimente können zumindest verstehen helfen, was im Gehirn nach einem Virusbefall passiert. Ein anderes Beispiel zeigt dies noch deutlicher: Heimrich und sein Team haben in einer aktuellen Arbeit am lebenden Rattenmodell untersucht, wie der Befall mit dem Borna-Virus die Verschaltungsmuster im Hippocampus verändert. Sie stellten fest, dass sich verschiedene Verbindungen zwischen den Eingängen aus anderen Gehirnregionen und den verarbeitenden Zellen im Hippocampus umstrukturieren. Im Verlauf der Infektion kommt es zur massiven Abnahme der Körnerzellen. Die Nervenfortsätze aus anderen Gehirnregionen verlieren somit ihre Kommunikationspartner. Diese Nervenfasern bilden dann – vielleicht als Ausweichreaktion – vermehrt Synapsen an Dendriten anderer Zellen im Hippocampus. Synapsen sind Kontaktstellen zwischen Nervenzellen und essenziell für den Informationstransfer im Nervensystem. Die Anzahl an Synapsen variiert in Abhängigkeit zur Infektionsdauer. Das weist deutlich darauf hin, dass sich nach einer viralen Infektion im Gehirn die neuronalen Verschaltungen reorganisieren. Weiter lesen im obigen Link.
1. Prof. Hanns Ludwig (Dr.med.vet. PhD) Prof. für Virologie an der FU Berlin
Thema: Gesundheit Pferd: „Borna“-Borreliose-Herpes, ein verkanntes Risiko - Klärung durch Diagnostik und Therapie.
In einem kurzen Überblick werden klinische Aspekte einer möglichen Borreliose und equinen Herpes-Virus Infektion angesprochen. Neuere Erkenntnisse zur klinischen, diagnostischen und therapeutischen Bewertung der Bornavirus (BDV) Infektion - die zum Schaden unseres Hobby-Tieres zu wenig bekannt und beherzigt werden - sollen diese persistente Infektion, die ca. 60 % der Tiere in sich tragen, für den(die) Tierliebhaber(in) klarstellen. Die Möglichkeiten, BDV Infektionen gegen Borreliose und EHV-1/-4 Infektionen abzugrenzen, werden sowohl dem medizinischen Laien, wie dem Fachmann übersichtlich dargestellt, verbunden mit einschlägigen Therapie- Vorschlägen. Im Verlauf dieses Abends wird auch auf die Möglichkeit der Übertragung von Tier auf Mensch hingewiesen.
Auch Schafe, Katzen und sogar Papageien (!) sind oft Träger des Bornavirus.
Prof. Ludwig wies daraufhin, dass Stress der größter Auslöser für das Bornavirus ist, ebenso werden viele Ausbrüche nach Impfungen und Wurmkuren, insbesondere mit dem Wirkstoff Ivermectin gemeldet. Weitere Risikoquellen seien Stress im Form von Stallwechseln, Transporte und Turnierstress. Er stellte die Behandlung mit Amantadin vor und brachte eine Doktorandin, Fr. Majka Kiefer, aus dem Saarland mit, die zur Zeit ihre Doktorarbeit über das Bornavirus macht. Fr. Kiefer brachte ein paar Videos mit von kranken Bornapferden und von Pferden, die erfolgreich mit Amantadin behandelt worden waren, ein Pferd davon bekam dauernd Amantadin und war damit dem Stress auf einem kleinen Freizeitreiter-Turnier nicht nur gewachsen, sondern gewann auch die kleine Prüfung.
2. Prof. Georg Gosztonyi (Dr. med, PhD ) Prof. für Neuropatology, an der FU Berlin
GABA-Rezeptoren – Diese sind im gesamten Gehirn exprimiert. Besonders hohe Rezeptor-
Dichten findet man in Bereichen, die mit dem psychischen Befinden in Zusammenhang
stehen: Den Komponenten des limbischen Systems, wo auch das Bornavirus sitzt. Der
Wurmkurwirkstoff Ivermectin ist sein Agonist und steht damit im engen Zusammenhang mit
dem cholinergen Nervensystem.
Prof. Gosztonyi erklärte den Zusammenhang mit Ivermectin und das Hochkommen schlafender latenter Erreger insbesondere bei Borna-Borreliose-Herpespferden. Diese chronischen Entzündungen lockern die Blut-Hirn-Schranke auf und machen sie durchlässiger für einige Gifte und eben hier auch für den hochtoxischen Stoff Ivermectin in den Wurmkuren, der damit eben nicht nur die Würmer, sondern auch die Nerven und das ZNS angreift des Pferdes angreift.
3. Renate Sabatzki, Tier-Homöopathin, Lüdenscheid, spezialisiert auf Borna-Borreliose-Herpes:
Erfahrungshorizonte und praktische Erfahrungsberichte über die naturheilkundliche
Behandlung von Bornavirus, Borreliose und Herpes.
Bei Fr. Sabatzki landen viele austherapierte Pferde aus der Schulmedizin, die sie aufgrund meiner eigenen Erfahrungen meistens wieder sehr gut hin bekommt. Es wurden von ihr als Beispiele vier Erfahrungsberichte von den Besitzern von in der Schulmedizin austherapierten Borna-Pferden vorgetragen, die durch Homöopathie und Verbesserung des ganzen Umfeldes, Vermeidung von größeren Stressituationen sowie dem strikten Weglassen aller Impfungen und Wurmkuren wieder gesund und fit waren, abgesehen von kleineren Verschlechterungen bzw. kleinen Rückfällen zu Fellwechselzeiten.
4. Dr.rer.nat. Tina Ritter, THP, Heilpraktikerin und Dipl.-Biologin:
Risikofaktor „Impfen“ bei Stoffwechselstörungen und Entgiftungsschwäche
zeigte in einer PowerPoint-Präsentation das Nutzen-Risiko-Verhältnis von Impfungen auf, auch mit Beispielen aus der Humanmedizin. Es gab natürlich danach eine lebhaftte "Impfdiskussion", wonach auch bisherige überzeugte Impffürsprecher der Ansicht waren, dass die FN dringend eine Aufklärung ihrer für die Pferde äußerst schädlichen Impfvorgaben benötigen würden.
Anmerkung: Aus allen Vorträgen kristallisierte sich heraus, dass (zu viele ) Impfungen und Wurmkuren mit hochtoxischen Nervengiften das großte Risiko für den Ausbruch der gefährlichen Erkrankungen wie Borna-Borreliose-Herpes sind!
5. Susanne Weyrauch-Wiegand (Dr.oec.troph.) Ernährungswissenschaftlerin, Deidesheim sprach über:
Ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung als Basis für das Immunssystem, das in einer neutralen Präsentation aufzeigte, dass man über die Ernährung sehr viel für das Immunsystem der Pferde tun kann. Insbesondere die richtige Zusammenstellung der Vitamine und Mineralien und die Menge sind sehr wichtig. Früher kam schon sehr viel davon über die großen Hafermengen schwer arbeitender Pferde sowie besseres Heu, heute ist es bei kleinen Futtermengen sehr schwer, das richtige Mischungsverhältnis der Mikronährstoffe und Mineralien hinzubekommen.
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